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Medizin studieren

Wenn es schief geht, dann so richtig

Lernstress hat meistens zur Folge, dass man außer der Lernerei zu fast nichts anderem kommt. Auf einmal isst man nur noch Käsebrote oder in der Mensa, mit Freunden trifft man sich nur noch in der Bibliothek und zum Blog schreiben kommt man dann auch eher selten. Aber auch, weil man über gar nichts schreiben könnte. Denn was erlebt man schon groß, während man in der Bibliothek sitzt und sein Biobuch auswendig lernt?

Zugegeben, ich übertreibe, denn ich habe natürlich auch noch einige andere Dinge unternommen. Unter anderem war ich einmal feiern und bin auf dem Rückweg mit meinem Fahrrade durch Scherben gefahren, sodass ich einen Platten hatte. Ich hatte keinen Nerv, ihn zu flicken und war folglich noch gestresster war weil ich von da an alle Wege laufen musste. Außerdem kam Besuch. Das war zwar toll, aber leider hat er meinen Schlüssel mitgenommen, was jetzt die Lage auch nicht direkt verbessert hat. Jetzt musste ich nämlich nicht nur laufen, sondern mich auch immer noch mit meinem Mitbewohner absprechen, wann er zu Hause ist, damit ich dann auch in die Wohnung kam. Und zu allem Überfluss ist dann auch noch mein Laptop kaputt gegangen.

Aber inzwischen ist mein Rad repariert, der Schlüssel wieder da und der Laptop funktioniert auch wieder, sodass ich jetzt ganz entspannt schreiben kann. Und so viel Pech hatte ich dann letzten Endes doch nicht: Immerhin habe ich die Physik- und die Bio-Klausur, wenn auch knapp, bestanden.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Jan 13, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Jan 13, 2014

Medizin studieren

Oh, du Nervige!

Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich nicht auf Weihnachten. Und jedes Jahr aufs Neue darf ich Leuten erklären, dass mir nach zwanzig Jahren Plätzchen immer noch nicht schmecken, Glühwein in meiner Nase immer noch stinkt und auch sonst alles einfach nur nervig ist!

Wenn Radiomoderatoren wieder anfangen darüber zu palavern, ob uns weiße Weihnachten bevorstehen, stehe ich eigentlich kurz davor, das Radio aus dem Fenster zu werfen. Warum verschwenden die Leute einen nicht unerheblichen Teil ihrer Zeit darauf, sich über Trivialitäten Gedanken zu machen, die sie eh nicht ändern können?

Abgesehen davon stammt die Mär der „weißen Weihnacht“ doch aus Kinderbüchern und Weihnachtsliedern. Und den Spruch „Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee“ haben sich die Bauern von damals bestimmt nicht nur aus Spaß ausgedacht. Wie auch immer, sollen die Leute halt ihr ultimatives Weihnachtserleben an gefrorenes Wasser binden, das ist ja wenigstens noch harmlos.

Ganz im Gegensatz zu den nervtötenden Weihnachtsmarkt-Menschenmassen und den überall umherstreunenden Weihnachtsmännern mit Ghetto-Blastern, die „Last Christmas“ vor sich hindudeln. Da kann man sich dann Weihnachtsfeeling in Form von aufgeblasenen Luftballons mit Rentier-Aufdruck kaufen. Wäre ja nicht so schlimm, wenn die sich auch an Verkehrsregeln und gesunden Menschenverstand hielten und nicht inmitten von Fahrradwegen, vor Eingängen und in Durchgängen das Fest der Liebe zelebrieren müssten!

Aber Gott sei Dank ist der Spuk jetzt erst mal wieder vorbei.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jan 10, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jan 10, 2014

Medizin studieren

Angekommen

Nach einer rund 30-stündigen Reise komme ich nachts um halb zwei endlich in Lima, Peru, an. Es folgt ein echtes Erfolgserlebnis: Das zwei Monate im Voraus bestellte Taxi vom Hostel steht tatsächlich da! Ich werde mit Namensschild erwartet. Was für ein Luxus! Eigentlich ist das gar nicht meine Art. Bestellte Taxis und vorgebuchte Hostels sind tatsächlich eine absolute Ausnahme. Es erschien mir aber sicherer, nachts um halb zwei nicht auf Hostelsuche in einer unbekannten südamerikanischen Großstadt gehen zu müssen.

Vollkommen erledigt falle ich kurze Zeit später in mein Bett und schlafe sofort ein. Die kommenden Tage werden bestimmt sehr anstrengend und ich kann jede Minute Schlaf gebrauchen. Schließlich will ich die Stadt erkunden und dann zum Wandern nach Arequipa fahren.

Da es im gebirgigen Südamerika kaum Bahntrassen gibt, ist das Fortbewegungsmittel meiner Wahl der Bus. Damit kann man für einen Spottpreis den halben Kontinent durchqueren. Und es ist auch noch viel luxuriöser als bei uns. Ich finde es sogar komfortabler als Fliegen. Das servierte Essen ist besser und die Sitze um Welten bequemer als in der Economy-Sardinenbüchse von American Airlines. Dafür dauert es länger, weil ich hier ganz andere Entfernungen überwinde – und ohne geteerte Straßen durch die Anden tuckern dauert eben ein Weilchen. Egal, nach 15 Stunden komme ich in Arequipa an und beginne meine eigentliche Südamerika-Reise.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jan 7, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jan 7, 2014