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Zwischen Schule & Beruf

Schüler ist nicht gleich Student

„Oh Gott, ist das langweilig", flüstert Marco neben mir und schaut müde auf die Uhr. „Psst, ich will hören, was der Professor sagt", zischt Melanie und schaut gebannt nach vorne. Dieser Uni-Informationstag, zu dem unsere Lehrer uns zitierten, spaltet die Meinungen meiner Mitschüler. Einige denken sich: „Was soll ich denn hier? Ich will doch gar nicht studieren" und andere stellen fest: „So ein Studium ist ja richtig cool."

Ich denke mir, den ganzen Tag im überfüllten Hörsaal sitzen, mehr oder weniger interessierte Kommilitonen um sich zu haben und einem aus einem Skript vorlesenden Professor zuhören zu müssen, kommt mir nicht gerade „cool" vor. "Informieren Sie sich gut, ehe Sie sich für ein Fach entscheiden." Ja, das sollte man bei so einem breiten Fächerangebot lieber tun, denke ich mir.

„Können Sie uns sagen, wie das mit den Semesterferien aussieht?" Typisch Thomas, so eine Frage kann auch nur von ihm kommen. Während sich andere Schüler am Ende des Unitages näher über einzelne Studienfächer informieren, muss unser „Klassenfaulpelz" natürlich wissen, ob ihm so ein Studium auch genügend Freizeit lässt. „Nun, Sie werden einige Monate vorlesungsfreie Zeit haben. Jedoch sollten Sie diese Zeit für eventuelle Praktika nutzen oder für Ihr Studium lernen."  „Also sind Semesterferien nicht gleich Schulferien?" „Nein", lautet die Antwort des Professors und Thomas´ Traum vom „Lodderleben" als Student ist geplatzt. Andere wiederum haben nun genaue Vorstellungen davon, was sie studieren möchten und können es kaum abwarten, bis es losgeht.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Apr 1, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Apr 1, 2008

Zwischen Schule & Beruf

Freunde finden im Forum

Es geht doch nichts über eine gute Vorbereitung! Vor einiger Zeit habe ich ein bisschen auf der Homepage meiner Au-pair Agentur herumgesurft und habe ein Au-pair Forum entdeckt. Das hätte ich schon viel früher machen sollen, denn ich habe mir sofort einen Nickname zugelegt und mich in die chatähnlichen Gespräche eingemischt.

Sofort habe ich zukünftige Kolleginnen kennen gelernt und seitdem tauschen wir uns regelmäßig über unsere Au-pair Planungen aus. Das ist wirklich eine klasse Möglichkeit, denn auf diese Weise kommt man mit Menschen in Kontakt, die dasselbe „durchmachen", wie man selbst. Man gibt anderen Au-pair Anwärterinnen Tipps oder bekommt selbst Insider-Infos von erfahrenen Au-pairs, die zurzeit bereits in Amerika sind.

Hattest du schon Kontakt zu einer Gastfamilie? Hast du schon eine Gastfamilie gefunden? Wann reist du aus?

Vielleicht trifft man sogar das ein oder andere Au-pair, das am selben Tag vom selben Flughafen abfliegt. Oder ein Au-pair, das in die gleiche Region kommt. Das Forum will ich auf keinem Fall mehr missen, denn wo trifft man sonst Gleichgesinnte? Mit Freunden und Verwandten kann man so viel über das Thema „Au-pair in den USA" plaudern, aber nur wir „Betroffene" können wohl wirklich verstehen, was in unds vorgeht.

Für uns Forum-User gibt es nichts spannenderes, als Erfahrungen über die Planungen unseres wohl schönsten Jahres auszutauschen.

 

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 27, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 27, 2008

Zwischen Schule & Beruf

Vom Suchen und Finden einer Gastfamilie

Es hätte so schön sein können: Nachdem ich den Tipp bekommen habe, mir meine Gastfamilie bei greataupair selbst zu suchen, habe ich mich auf der Homepage sofort umgesehen. Wow, dachte ich, so viele Angebote von Gastfamilien aus den „Traumgegenden" der USA: San Francisco, San Diego, Los Angeles... - Kalifornien pur!

Als ich mich registrieren wollte, kamen mir jedoch große Zweifel. Ich habe mich gefragt: Betrüge ich damit nicht meine eigentliche Agentur, die mir bisher bei meiner Bewerbung so hilfreich zur Seite stand? Nein, den Gedanken habe ich sofort verworfen. Wenn ich eine Familie finden sollte, müsste sie sich nur bei meiner Agentur melden und mich dann ganz normal aussuchen. - Somit würde alles korrekt ablaufen.

Aber: Bei meiner Registrierung habe ich gelesen, dass doch einige Kosten anfallen würden, obwohl die Organisation mit einer freien Registrierung wirbt. Sobald man aber eine Gastfamilie persönlich anschreiben möchte, muss man zahlen. - Zwar nicht unendlich viel, aber genug, um mir darüber klar zu werden, dass ich eigentlich einfach nur Geduld haben muss - und das kostet kein Geld, ich muss einfach bei meiner Agentur bleiben. Und ein Gutes hat das „sich aussuchen lassen", anstatt „selbst auszusuchen": Wenn mich eine Familie als Au-pair haben will, dann, weil sie sich für mich und vor allem für meine Persönlichkeit interessiert. Mit all meinen in der Bewerbung angegebenen Stärken und Schwächen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 19, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 19, 2008