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Zwischen Schule & Beruf

Studium? Ausbildung? Oder beides?

Vor kurzem habe ich mich mit meiner besten Freundin über ihre Pläne nach dem Abitur unterhalten. Sie hat mir erzählt, dass sie entweder ein Studium oder eine Ausbildung beginnen möchte. Am liebsten würde sie jedoch beides miteinander kombinieren. Nachdem sie meinen ungläubigen Gesichtsausdruck sah, erzählte sie mir, dass ein so genanntes „duales Studium" wirklich möglich ist: Ausbildung plus Studium.

„Da muss man bestimmt doppelt soviel Zeit und Lernbereitschaft investieren", gab ich zu bedenken. „Ja", entgegnete sie. Und das ist noch nicht alles: Keine Semesterferien, dafür „normaler" Azubi-Urlaub. Es gibt aber auch ein regelmäßiges Azubi-Gehalt und man ist nicht auf BAföG angewiesen.

„Wo und für welche Studiengänge wird das duale Studium angeboten?", wollte ich wissen. Meine sehr gut informierte Freundin erzählte mir, dass es viele Fachhochschulen und auch einige Universitäten gäbe, die ausbildungsintegrierte duale Studiengänge, wie Wirtschaftswissenschaften, Informatik oder Augenoptik anbieten.

Andere Merkmale sind zum Beispiel eine Studiendauer von drei bis fünf Jahren, sehr gute Berufsaussichten und ebenso gute Chancen, von dem Ausbildungsbetrieb nach der Ausbildung übernommen zu werden.

„Wow", antwortete ich. Ein duales Studium bietet wirklich viele Vorteile.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Feb 22, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Feb 22, 2008

Zwischen Schule und Beruf

Die Vorzüge eines Studiums

Zur Beruhigung meiner Mutter habe ich angefangen, mir Gedanken über meine berufliche Zukunft zu machen. Ich wollte es einfach nicht riskieren, erneut Zuhörerin eines ihrer „Kindchen, überleg´ dir endlich, was du machen willst" Monologe zu werden. Erst einmal das Abitur bestehen, dann als Au-pair nach Amerika gehen und dann... studieren.

Ja, es hat ein wenig gedauert, aber jetzt weiß ich endlich, dass auch ich zu der „ständig pleite Fraktion" gehören möchte. Ein paar mal pro Woche den Vorlesungen des Professors Aufmerksamkeit schenken, ansonsten „selbstorganisiertes Lernen" und ein wenig jobben. Das klingt wirklich nicht schlecht. Angenehmer kann das Leben bestimmt nicht sein. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was und wo ich studieren will.

Weiterhin zu Hause wohnen bleiben? Das klingt natürlich praktisch. Keine Mietkosten, ein immer voller Kühlschrank und kein endloser Wäscheberg, um den man sich kümmern muss. Ja, „Hotel Mama" bietet wirklich viele Vorteile. Aber will ich das nach meinem Au-pair Jahr überhaupt noch? Vielleicht sollte ich erst einmal abwarten, was die Zeit mit sich bringt.

Und was will ich studieren? Irgendetwas mit Medien wäre toll. Aber gibt es da nicht besondere Auswahlverfahren für die Zulassung des Studiums und einen Numerus Clausus? Ich glaube, ich muss mich ein bisschen näher informieren.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Feb 19, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Feb 19, 2008

Zwischen Schule & Beruf

Jetzt schon auf nach Amerika?

„Die meisten Gastfamilien melden sich zirka vier bis acht Wochen bevor sie ein Au-pair brauchen", diesen Satz vor Augen legte ich meine Au-pair Unterlagen erst einmal zur Seite und tauschte sie gegen den Berg Abi-Stoff ein, den ich schon seit Monaten vor mir hergeschoben habe.

Zuerst Abi im Frühjahr und dann erst kommen die Anrufe der Gastfamilien, unter denen ich meine zukünftige Gastfamilie finde. - Ja, so wird es 100%ig kommen, war ich mir sicher. „Important Mail", lautete vor wenigen Tagen die Betreffzeile einer E-Mail meiner Au-pair Agentur, die ich schließlich öffnete. „A family will call you soon" - Was? Eine Familie wird mich anrufen? Aber ich kann doch erst in acht Monaten ausreisen und... Zu spät! Ohne meine Gedanken ordnen zu können, klingelte auch schon das Telefon. 20 Minuten nachdem ich die Mail gelesen hatte. Die amerikanische Vorwahl, die ich auf dem Display sofort erkannte, ließ mein Herz immer schneller klopfen, doch ich hatte es trotzdem geschafft, ans Telefon zu gehen.

„Hello, Katharina"

„Hello... how are you?" Wenigstens fiel mir gleich etwas „Orginelles" ein.

Dann nahm das Telefonat seinen Lauf. Nach 40 Minuten konnte ich dann eine erste Bilanz ziehen: Eine sehr nette Familie in einer zentralen Gegend der USA lebend, zwei süße Kinder und... ein Missverständnis! Die Familie dachte, ich könnte schon jetzt meine Koffer packen und ins Flugzeug steigen. Das war also der Grund für den sehr frühen Anruf.

Wäre auch zu schön gewesen, schon jetzt die passende Gastfamilie zu finden. Na ja, finden werde ich sie auf jeden Fall, in ungefähr sechs Monaten.

 

Autor: Katharina  |  Rubrik: arbeitsmarkt  |  Feb 12, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: arbeitsmarkt
Feb 12, 2008