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Schülerleben live

Was kommt nach der Schulzeit?

Die Zeit beweist immer wieder aufs Neue, dass sie sich nicht aufhalten lässt. Jetzt sind nicht nur die letzten Sommerferien meiner Schulzeit vorbei, auch die letzten Herbstferien haben begonnen. Ich habe beschlossen, diese zwei Wochen zu Hause zu verbringen und spontan zu gestalten. Eigentlich wollte ich viel Zeit mit meiner Freundin verbringen, damit wir unser „Work and Travel“-Jahr planen können, doch sie ist pünktlich zu Ferienbeginn krank geworden. Hoffentlich kommen wir dann in der zweiten Woche noch dazu. Unsere grobe Idee ist es, dass wir im Spätsommer am Rhein in den Weinbaugebieten unterwegs sein wollen. Da könnten wir möglicherweise bei der Weinlese mitarbeiten und auch andere Landwirte können in der Erntezeit bestimmt helfende Hände gebrauchen. Natürlich müssen wir uns vor der Abreise um die Jobs kümmern, weshalb wir die genaue Route planen sollten. Doch das ist bisher reine Theorie. Bedenken müssen wir zudem, dass wir im Winter auf jeden Fall Unterkünfte brauchen – und es nicht so viel Arbeit gibt.
Bis meine Mitstreiterin fit ist, kann ich andere Freunde treffen, die ich nicht so oft sehe, da sie auf eine andere Schule gehen. Mit einer Freundin habe ich gestern im Kino „Ballon“ gesehen und passend dazu waren wir anschließend beim Lichtfest in Leipzig, das jedes Jahr zum Gedenken an die Friedliche Revolution von 1989 stattfindet. Dabei haben wir noch eine weitere gute Freundin von uns getroffen. Solche Tage kann es meinetwegen gerne öfter geben!

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  25.10.2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
25.10.2018

Schülerleben live

Immer wieder Dresden


Physik hatte ich abgewählt, aber zur Physikexkursion musste ich trotzdem mitfahren. Das lag daran, dass ich die einzige bin, die Physik nicht weitermacht, sondern sich für Französisch entschieden hat. Ich bin zwar kein Sprachgenie, aber Französisch macht mir doch mehr Spaß als Physik. Die Tatsache, dass ich mit zur Physikexkursion musste, fand ich eher lustig als nervig. Während alle anderen ernsthaft mit ihren Aufgaben beschäftigt waren, hatte ich keinerlei Verpflichtungen und konnte das Ganze entspannt angehen. Wir waren in Dresden Rossendorf, im Schülerlabor DeltaX, um mehr über Radioaktivität und Strahlungen zu lernen. Von dem Thema hatte ich zwar keine Ahnung, fand es aber spannender als in ein Museum zu gehen. Vielen ging es jedoch auf die Nerven, dass diese Exkursion in Dresden stattfand, weil es dadurch ein langer Tag wurde. Als wir unsere Forschungen im Labor abgeschlossen hatten, stand den anderen eine lange Heimfahrt bevor – mir jedoch nicht. Erst vor ein paar Wochen ist eine gute Freundin von mir nach Dresden gezogen, um eine Ausbildung zu machen. Ich hatte ihre Wohnung noch nicht gesehen und musste ihr außerdem noch die beste Eisdiele der Welt zeigen, die ich bei unserem letzten Schulausflug nach Dresden entdeckt hatte. Statt mit den anderen den Nachmittag im Bus zu verbringen, hatte ich noch einige schöne Stunden in Dresden, die sich auf jeden Fall gelohnt haben.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  15.10.2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
15.10.2018

Schülerleben live

Orientierung

Meine Schulzeit neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Noch denke ich mir: „Ach, ein Jahr habe ich doch noch“, aber das stimmt nicht. Das Jahr hat mittlerweile nur noch ein paar Monate, die schneller vergehen, als man denkt. Es steht auf jeden Fall fest, dass ich nach dem Abitur mit einer Freundin ein Jahr eine Auszeit nehme. Das heißt, wir werden nach Dänemark wandern. Geplant war das alles mit Pferd, doch vielleicht gehen wir auch zu Fuß. Ich freu mich schon auf die Herbstferien, wenn wir endlich Zeit haben, uns an die Planung zu machen.
Ich muss aber auch Pläne für die Zeit danach machen. Bis zum Winter möchte ich mich endlich entschieden haben, was ich später studieren oder was für eine Ausbildung ich machen möchte. In den vergangenen Jahren haben sich meine Berufspläne oft geändert. Erst wollte ich irgendwas mit Pferden machen, später mit Medien und Filmen. Zurzeit könnte ich mir vorstellen, irgendwas mit Schreiben zu machen. Ich denke, dass mir eine Tätigkeit als Schriftstellerin gefallen würde, doch die ganze Sache hat einen großen Nachteil: Man arbeitet meist freiberuflich und ich hätte gerne einen halbwegs sicheren Job. Natürlich gibt es feste Berufe in Verlagen und ähnlichem, aber nach allem was ich bei meiner Recherche gelesen habe, weiß ich nicht mehr, ob das tatsächlich etwas für mich wäre. Deshalb habe ich mir neben dem Plan A noch einen Plan B erstellt: Ich könnte erst mal Germanistik studieren und anschließend versuchen, einen Beruf rund ums Schreiben und Lesen zu finden. Wenn ich dann merke, dass es nichts für mich ist, besteht immerhin noch die Möglichkeit, Deutschlehrer zu werden. Ich hatte sowieso schon an die Berufsmöglichkeit gedacht, da man als Lehrer die Möglichkeit hat, diesen Kindern etwas Gutes mit auf den Weg zu geben.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  21.09.2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
21.09.2018