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Schülerleben live

Spielsportfest

Jedes Jahr findet am Donnerstag vor den Weihnachtsferien an unserer Schule das Spielsportfest statt. Meistens wird Volleyball gespielt. Ab der elften Klasse darf man sich aussuchen, ob man in ein Schiedsrichterteam geht oder, ob man mitspielen möchte. Voriges Jahr bin ich froh darüber gewesen, nicht spielen zu müssen. Ich bin alles andere als gut im Volleyball. Viele Teams nehmen das Spiel aber sehr ernst und ziehen dem Spaß den Erfolg vor. Doch dieses Jahr haben sich ein paar Personen zu einem Team zusammengeschlossen, die ich sehr gern habe und die wie ich, nur zum Spaß spielen wollten. Da wir uns zu spät angemeldet hatten, stand unsere Zulassung bis zum Vortag noch in Frage. Als wir erfuhren, dass unser Team doch mitmachen durfte, bastelten wir ein paar Schilder mit unserem Teamnamen und passenden Bildchen. Diese nähten wir uns kurz vor dem Spiel auf unsere T-Shirts, was nicht nur uns, sondern auch die Zuschauer zum Lachen brachte.
Wir spielten nicht besonders gut Volleyball. Doch niemand von uns ärgerte sich über die eigenen Fehler oder die der anderen. Wie wir erwartet hatten, verloren wir fast alle Spiele, hatten aber unheimlich viel Spaß. Daher störte es mich nicht, dass das Turnier länger dauert als angekündigt war und ich dementsprechend spät zu Hause war. Alles in allem war es ein schöner Tag und ein gelungener Ausklang zum Jahresende.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 31, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Jan 31, 2019

Schülerleben live

Alles auf Anfang

Vor Kurzem haben wir darüber nachgedacht, unsere Pläne zu ändern. Eigentlich wollten wir auf Wanderschaft durch Deutschland Richtung Norden gehen und zwischendurch arbeiten. Aber ist das realistisch? Vielleicht wäre es besser, für drei Monate an einen bestimmten Ort zu reisen, dort zu arbeiten und dann noch einmal für drei Monate an einen neuen Ort zu reisen. Dieser Plan hätte einige Vorteile. Wir können so ins Ausland gehen und unsere Sprachkenntnisse aufbessern, wir hätten einen sicheren Aufenthaltsort und müssten uns keine Sorgen um die Verpflegung machen. Und das Beste: Ich könnte auf verschiedenen Pferdehöfen arbeiten. Das wäre auch die beste Chance für mich, herauszufinden, ob ein Beruf mit Pferden etwas für mich wäre, denn das ist schon lange ein Traum von mir. Auch für meine Freundin wäre diese Möglichkeit von Vorteil. Ich könnte für die zweite Etappe alleine irgendwo hinfahren, während sie wieder nach Hause fährt und ein Praktikum für ihr geplantes Studium absolviert. Wir sind vorerst bei dieser neuen Möglichkeit geblieben und haben eine Bewerbung geschrieben, die wir demnächst an verschiede Höfe in der Camargue senden wollen. Dort wollen wir die ersten drei Monate verbringen, wenn es bei diesem Plan bleibt.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 21, 2019

Schülerleben live

Schulstress

Vor den Weihnachtsferien hatten wir eine lange und anstrengende Klausurenphase mit ein bis drei Prüfungen pro Woche. Als wäre das nicht genug, hatten sich gleich mehrere Lehrer gedacht, wie schülerfreundlich es doch wäre, die sonstigen Noten nicht durch eine Leistungskontrolle zu bekommen, sondern durch Hausarbeiten und 60-minütige Vorträge. Natürlich bieten Vorträge oder Hausarbeiten immer eine Chance, eine gute Note zu bekommen und besser abzuschneiden als in einer Leistungskontrolle, aber wenn man gleich mehrere solche Projekte bearbeiten muss, kann das leicht nach hinten losgehen. Wenn man tatsächlich eine gute Note auf einen größeren Vortrag oder eine Hausarbeit bekommen möchte, muss man sich auch Zeit dafür nehmen. Das Problem ist, dass Zeit in unserem Alltag immer wertvoller wird und wir alle zu wenig davon haben. Wenn man um acht Uhr morgens bis 15 Uhr in der Schule sitzt und sich konzentrieren muss, dann hat man zu Hause keine Lust mehr, herausragende Präsentationen zu erstellen. Erst recht nicht, wenn die Stimme im Hinterkopf dauerhaft ankündigt, dass morgen noch eine wichtige Klausur geschrieben wird und man noch nicht gelernt hat.
In der Schule halten uns die Lehrer immer wieder vor, dass wir freiwillig hier sind. Das stimmt natürlich, wir hätten alle nach der zehnten Klasse gehen und eine Ausbildung beginnen können. Aber ich habe mich wie viele andere dagegen entschieden und bin deshalb selbst dafür verantwortlich, dass ich meine Nachmittage jetzt oft am Schreibtisch verbringe. Manchmal wäre es trotzdem schön, ein bisschen weniger Stress zu haben und dafür mehr Zeit für Freunde und Familie oder ein gutes Buch.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 7, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Jan 7, 2019