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Bachelor live

Bauhaus

Vor ein paar Wochen kaufte ich mir das Magazin zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum. Ich wusste nicht sehr viel über diese Bewegung, die 1919 von Walter Gropius in Weimar begründet wurde und bis heute weltweit großen Einfluss auf moderne Kunst, Architektur und Design hat. Ich finde auch die didaktischen Ansätze, die damals praktiziert wurden, sehr spannend. Zum Beispiel die Idee des Lernens an der Praxis, die Vorbild für den Unterricht an Kunsthochschule in der ganzen Welt wurde. Geprägt waren die Ideen vor allem durch ein fortwährendes Hinterfragen der Kunstwerke, das Suchen nach neuen Formen und den nächsten Schritten in der Moderne. Die Überzeugung, dass jede Kunst einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft hat, finde ich sehr wichtig und inspirierend.
Über das Bauhaus hatte ich also ein bisschen gelesen, aber in Dessau, der Stadt, die von 1925 bis 1932 Heimat der Bauhaus-Kunstschule war, bin ich noch nie gewesen, obwohl es nicht mal eine Stunde von meiner Heimatstadt Halle entfernt ist. An einem wunderbaren sonnigen Wochenende holte ich das nach. Mit meiner Freundin setzte ich mich ins Auto und fuhr nach Dessau, wo gerade das Werkleitz-Festival stattfand, bei dem sich Künstler mit ihren Objekten und Installationen auf ihre Weise mit dem Bauhaus beschäftigten. Die Kunstwerke waren im Dessauer Georgengarten unter freiem Himmel ausgestellt. Das Motto des Festivals lautete „Modell und Ruine“. Dabei ging es um das Aufzeigen von Entwicklungen. Das Modellhafte weist in eine idealisierte Zukunft und drängt damit auf die Veränderung des Aktuellen, während die Ruinen Überreste von Vergangenem sind. Das Werkleitz-Festival brachte also die Vergangenheit des Bauhaus‘ in einen Kontext mit unserer Gegenwart und Zukunft. Zugegebenermaßen hätte ich ohne die Führung mit den Kunstwerken nicht viel anfangen können. Aber so war es sehr interessant, den Interpretationen zuzuhören und die Objekte gleichzeitig zu erleben.
Im Anschluss an die Führung besuchten wir noch die berühmten Meisterhäuser und die Trinkhalle von Mies van der Rohe und gönnten uns zum Abschluss dieses heißen Tages voll moderner Kunst und Theorie noch ein durch und durch simples und klassisches Eis.

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Jul 12, 2019
Autor: Conny
Rubrik: studium
Jul 12, 2019

Bachelor live

Wie bereite ich mich auf ein Bewerbungsgespräch vor?

So ganz weiß ich noch nicht, was ich nach meinem Studium machen möchte. Deshalb plane ich, ein Jahr lang Praktika zu machen, um mich vor meinem Master beruflich genauer zu orientieren. Für meinen Bachelorabschluss fehlt mir inzwischen nur noch die Bachelorarbeit.
Nach meiner Rückkehr aus Taiwan habe ich erst mal ein paar Tage entspannt: Ich brauchte Zeit, um mich an den neuen Schlafrhythmus zu gewöhnen, habe ein Fotoalbum mit Bildern aus meinem Auslandssemester gebastelt und Zeit mit meiner Familie verbracht. Dann wurde es wieder ernst: Ich wollte dringend Bewerbungen für Praktikumsplätze schreiben. Zuerst einmal habe ich mir eine Liste mit interessanten Unternehmen gemacht und anschließend begonnen, Lebensläufe und Anschreiben zu verfassen.
Viel schwieriger finde ich aber: Wie bereitet man sich auf ein Bewerbungsgespräch vor? Nur wenige Tage, nachdem ich eine Bewerbung abgeschickt habe, bekam ich nämlich einen Termin für ein Vorstellungsgespräch. Ziemlich cool, finde ich, aber auch ganz schön aufregend: Weil ich mich aus dem Ausland für meinen Nebenjob beworben habe und Unternehmen oft Telefoninterviews ausreichen, hatte ich noch nie ein richtiges Bewerbungsgespräch.
Daher habe ich im Internet recherchiert: So richtig fündig bin ich aber nicht geworden. Schließlich ist es ja nur logisch, dass es Sinn macht, sich über das jeweilige Unternehmen zu informieren und die eigenen Motivationen und Fähigkeiten vorzubereiten. Vermutlich wollte ich stattdessen wissen, wie ich mit meiner Nervosität umgehen soll. Denn allein der Gedanke, jemandem zu erklären, warum gerade ich die perfekte Praktikantin wäre, macht mich nervös. Also: Daumen drücken!

 

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Jul 12, 2019
Autor: Marie
Rubrik: studium
Jul 12, 2019

Bachelor live

Höhen und Tiefen

„Und, wie läuft es mit deiner Bachelorarbeit?“ ist eine Frage, die ich momentan sehr häufig von Familie, Freunden oder Kollegen gestellt bekomme. Meine Antwort auf diese Frage fällt allerdings immer unterschiedlich aus. Allein in der vergangen Woche reichte das Spektrum von „Voll gut, klappt alles super!“ bis „Frag besser nicht!“. In den vergangen Wochen habe ich wegen der Bachelorarbeit also regelrecht eine Achterbahnfahrt der Emotionen erlebt.
Nach ein paar Startschwierigkeiten lief es zunächst ganz gut. Ich fand ziemlich schnell und unkompliziert passende Daten, die genau zu meiner Fragestellung passten. Außerdem erfüllte mein Regressionsmodell, das ich für meine empirische Untersuchung auswerte, alle nötigen Voraussetzungen, sodass meine Forschung damit nicht grundsätzlich auf fehlerhaften Daten basiert.
Nach dieser Phase der Euphorie folgte dann allerdings erstmal die Ernüchterung: Die Ergebnisse meiner Untersuchung ergaben genau das Gegenteil von dem, was ich eigentlich zeigen wollte. Einen Großteil meiner aufgestellten Hypothesen musste ich also verwerfen. Das ist zwar grundsätzlich nicht schlimm, es würde mir jedoch ein besseres Gefühl geben, wenn meine verwendete Theorie auch zu meinen Resultaten passen würde. Stattdessen musste ich nach Gründen und Erklärungen für meine etwas fragwürdigen Ergebnisse suchen.
Dafür habe ich meinen Zeitplan bislang einhalten können – ich bin schon fast fertig. Jetzt fehlt nur noch der letzte Feinschliff. Dazu zählt neben der Rechtschreib- und Grammatikprüfung auch die richtige Formatierung. Da meine Bachelorarbeit und deren Anhang einige Tabellen und Abbildungen enthalten, ist es gar nicht so einfach, alles an der richtigen Stelle zu platzieren, damit keine Darstellung durch Seitenumbrüche verzerrt wird. Anschließend muss ich die Arbeit noch Korrektur lesen lassen und sie schlussendlich binden lassen. Ich freue mich jedenfalls auf den Tag, an dem ich meine Bachelorarbeit abgeben kann!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Jul 12, 2019
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Jul 12, 2019