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Studentenleben live

Praktikum - Teil 2

Während meines dreimonatigen Praktikums bei der Ernst Klett AG durfte ich einiges lernen. Ich wurde gut in das Team eingebunden, bei meiner Arbeit angeleitet und bekam ebenso die Chance, selbstständig zu arbeiten.

Meine Aufgabe war es unter anderem stets informiert zu sein, was in den Medien über das Unternehmen berichtet wird. Außerdem habe ich Vorschläge für die Überarbeitung der Webseite gemacht, wovon manche auch übernommen wurden. Des Weiteren habe ich durch die Betreuung des Extranets einen Einblick in die interne Kommunikation bekommen. Ich war Ansprechpartnerin bei technischen Problemen und veröffentlichte hausinterne Meldungen. Darüber hinaus lernte ich, Pressemitteilungen zu verfassen, Pressemappen zu erstellen und half überall dort aus, wo ich gerade gebraucht wurde. So bekam ich kontinuierlich immer tiefere Einblicke in das Tagesgeschäft, was mir half, die Zusammenhänge besser zu verstehen und dadurch selbst besser zu arbeiten.

Das abschließende Gespräch mit meiner Chefin fiel sehr positiv aus und ich bekam sogar das tolle Angebot, als Werkstudentin weiterhin einmal in der Woche im Unternehmen zu arbeiten, was ich natürlich gerne annahm.

Ein wenig habe ich Angst vorm neuen Semester und frage mich, ob ich allen meinen Aufgaben gerecht werden kann. Ich bin Werkstudentin, Bloggerin, Präsidentin von „oikos Tübingen“ und versuche nebenher noch, meinen Master erfolgreich abzuschließen. Aber ich bin zuversichtlich, dass auch dieses Mal wieder alles gut ausgehen wird.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Nov 4, 2015
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Nov 4, 2015

Studentenleben live

Der akademische Teil

Auch wenn sich Südfrankreich nach Sommer, Spaß und Entspannung anhört – ich habe hier tatsächlich gearbeitet. Ich war in der Arbeitsgruppe „Recht und Terrorismus“. In jedem Block hat ein Student einen Vortrag über ein Thema gehalten, das zu unserem Arbeitsthema passte. Zuerst beschäftigten wir uns mit den sozio- und psychologischen Hintergründen von Terrorismus und untersuchten Vergleichbarkeiten zwischen RAF und Al Qaida, bevor die Themen juristischer wurden.

Die Atmosphäre der Unterrichtseinheiten war ganz anders als in der Schule. Es gab gute Vorträge, motivierte Teilnehmer und konstruktive Beiträge. Unser Seminar wurde von einem Hamburger Professor und einer ehemaligen Richterin des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) geleitet, die immer wieder spannende Anekdoten lieferten. In den ersten drei Tagen hatten wir noch einen Ehrengast: Einen ehemaligen Rechtsanwalt der RAF-Prozesse, der uns exklusive Einblicke in das Gerichtsverfahren lieferte. Und auch die Richterin plauderte, so gut das eben ging, aus dem Nähkästchen des höchsten europäischen Gerichts.

Auch die Abendvorträge fand ich sehr spannend – auch wenn ich bei den naturwissenschaftlichen Themen mangels Fachkenntnissen oft schon nach fünf Minuten mental ausgestiegen bin. Wir diskutierten über die Bekämpfung des Klimawandels, den Niedergang des Kapitalismus, die physikalische Wahrscheinlichkeit von Erdbeben und Börsencrash und das Phänomen der Lüge in der deutschen Gesellschaft. Den Abschluss unserer Akademie bildete der „Bunte Abend“, an dem jede Arbeitsgruppe einen kleinen Sketch über ihr Thema vorstellte. Meine Gruppe dachte sich eine Gerichtsverhandlung zum von uns neu geschaffenen §129c „Mitgliedschaft in einer elitären Vereinigung“ aus.

Die zwei Wochen sind wahnsinnig schnell vergangen. Und auch wenn die Zeit zu kurz war, um richtig tiefe Freundschaften zu knüpfen, habe ich sehr viele sehr interessante und nette Leute kennengelernt. All das motiviert mich ungemein: Mir wird erneut bewusst, wie unglaublich spannend Jura sein kann und was für einen Einfluss es in der Welt hat. Pünktlich zu Trimesterbeginn bin ich also richtig motiviert, mich intensiv mit meinem Fach auseinanderzusetzen.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Nov 4, 2015
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Nov 4, 2015

Studentenleben live

Die erste Woche - Teil 2

Die erste Woche im neuen Semester war nicht weiter auffällig, bis am Dienstag die Nachricht bekannt wurde, dass direkt neben unserer Hochschule eine Leiche im Gebüsch gefunden wurde und es sich dabei offensichtlich um ein Tötungsdelikt handelte. Über den Täter ist wohl noch nichts bekannt und gerade das macht viele Studentinnen ein wenig ängstlich. Ich lasse mich von so etwas im Normalfall weniger anstecken, aber es ist schon ein komisches Gefühl, wenn die Gegend hier jeden Tag aufs Neue von der Kriminalpolizei durchkämmt wird.

Der Mittwoch zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass ich meine erste Veranstaltung verschlief – und das am dritten Tag! Abends durfte ich beim Babysitten anstrengende Ins-Bett-Geh-Kämpfe austragen. Auch Vierjährige wollen ihren Standpunkt in dieser Sache immer durchsetzen. Seitdem läuft aber alles wie geplant. Zu meiner nächsten Veranstaltung kam ich pünktlich und genoss im Anschluss einen Freiblock, bevor drei weitere Seminare folgten und ich mich ins Wochenende verabschieden konnte.

Meine einzige Sorge bleibt, dass sich der Chef vom Schwarzlichtminigolf immer noch nicht gemeldet hat. Ich hatte mich dort Anfang September als Aushilfe beworben und er wollte mich eigentlich nach meinem Urlaub kontaktieren, um einen Termin zum Probearbeiten auszumachen. Mittlerweile bin ich fast davon überzeugt, dass er doch kein Interesse hat und ich mich erneut auf die Suche nach einem Nebenjob machen muss, aber das werde ich bald in Erfahrung bringen.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Nov 3, 2015
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Nov 3, 2015