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Studentenleben live

Oder doch Mathe?

Meine engste Freundin sagt mir ständig, ich solle nicht so viel planen, am Ende würde ja doch immer alles anders kommen, weil ich ständig mit neuen Ideen ankomme. Wenn ein Plan von mir nicht aufgeht, ist das für mich in der Regel nicht schlimm. Im Pläne umschmeißen und neu schmieden bin ich nämlich ehrlich gesagt auch ziemlich gut. Und genau so einen umgeschmissenen, wieder aufgestellten und erneut verworfenen Plan habe ich jetzt: Ich will doch Mathe als zweites Lehramtsfach studieren.

Der Vorkurs ist an einigen Stellen schon ziemlich schwierig, aber zwischendurch macht es auch immer wieder sehr viel Spaß. Mein neuer Plan sieht zwar auch vor, mich im nächsten Semester für Sozialwissenschaften im höheren Semester zu bewerben, aber bis dahin vor allem Mathe zu studieren. Man kann ja nie wissen! Mathe und Deutsch sind eben doch meine beiden Lieblingsfächer und vielleicht gibt es, wenn ich fertig bin, ja doch noch die Möglichkeit, eine Fortbildung oder Ähnliches zu machen, um doch noch Sozialwissenschaften unterrichten zu können.

Bildungswissenschaften und das, was ich in Deutsch noch belegen muss, ist nicht besonders viel, darum ziehe ich stattdessen eine Mathe-Vorlesung aus dem fünften Semester nach vorne. Besonders begeistert mich dabei die Tatsache, dass ich beim Vorkurs auch eine Bekannte aus Düsseldorf getroffen habe, die genau wie ich Ersti-Tutorin war. Drei Jahre nach meiner Zulassung für Deutsch und Mathe auf Lehramt bin ich jetzt wohl doch da angekommen, wo ich von Anfang an hinwollte.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Oct 19, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Oct 19, 2015

Studentenleben live

Planänderung

Ursprünglich dachte ich daran, im Modul „Außereuropäische Geschichte“ eine Klausur zu schreiben, da ich im letzten Modul schon sehr viel Freude an den Klausurvorbereitungen zum Kurs „Familie und Verwandtschaft in Mittelalter und früher Neuzeit“ hatte. Da ich immer noch auf die Noten der vergangenen Prüfungsphase warte, die allerdings bald feststehen müssten, habe ich mir auch Gedanken über eine Alternative zur Klausur gemacht. Es könnte ja immerhin sein, dass ich eine der Klausuren im vergangenen Semester nicht bestanden habe und einen Nachtermin wahrnehmen muss. Da will ich mir nicht zu viel Lernerei aufhalsen.

Eine mündliche Prüfung kommt aber definitiv nicht infrage, denn dafür müsste ich nach Hagen fahren. Eine Hausarbeit erschien mir doch sehr interessant, insbesondere, da ich neulich über einen Artikel zu Pocahontas gestolpert bin. Darin wurde auf ihre Rolle bei der europäischen Expansion im 16. Jahrhundert eingegangen, vor allem inwiefern sie den Siedlern dabei half, in Nordamerika Fuß zu fassen. Das Thema hat meiner Meinung nach durchaus Potenzial für eine Hausarbeit. Gesagt, getan. Die E-Mail an den betreuenden Professor war schnell getippt und abgeschickt. Dann hieß es warten.

Heute kam die Antwort von meinem Professor: Das Thema sei wirklich gut geeignet und er wünsche mir viel Spaß bei der Literaturrecherche. Ich fing also gleich mit der Literaturrecherche an. Das konnte schließlich nicht so schwierig sein. Und das stimmt auch: Es gibt zu dem Thema eine Menge Literatur. Vieles müsste ich mir aber leider per Fernleihe zuschicken lassen oder direkt in der jeweiligen Bibliothek kopieren. Das finde ich schon schwierig, wenn das benötigte Exemplar in Hamburg liegt und ich es auch nicht zugeschickt bekommen kann. Nach dieser doch etwas entmutigenden Erkenntnis, spiele ich nun wieder mit dem Gedanken, mich doch an einer Klausur zu versuchen. Aber bis die endgültigen Prüfungsergebnisse da sind, möchte ich ehrlich gesagt nicht weiter über das Thema nachdenken.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Oct 16, 2015
Autor: Nele
Rubrik: studium
Oct 16, 2015

Studentenleben live

Bloß kein Stress

Das Gute an der Uni ist, dass man hier nicht nur Verfassungsrecht, Mikroökonomik oder Althochdeutsch lernen kann. Es gibt auch Kurse, in denen man eine ganze Menge über sich selbst lernt. Und da mir noch ein Credit Point zum Bachelorabschluss fehlte, habe ich ein Blockseminar an unserer Zentrale für Sprachen und Schlüsselkompetenzen (kurz ZESS) gemacht. Der Kurs, der in den Semesterferien an drei Tagen stattfand, befasste sich mit dem Selbst- und Stressmanagement. Dabei lernten wir einige Methoden kennen, die uns dabei helfen sollen, unsere Termine und Aufgaben besser zu koordinieren, damit wir bestenfalls gar nicht erst in Stress geraten.

Eine Möglichkeit ist es beispielsweise, sich einen Tages- oder Wochenplan zu erstellen. Seit ich zusammen mit meiner Cousine vor einigen Semestern einen Vortrag zum Zeitmanagement besucht habe, mache ich das selbst regelmäßig und ich muss sagen, dass mir das wirklich unheimlich hilft, den Überblick zu behalten. Wenn ich weiß, dass eine stressige Zeit mit Klausuren und Hausarbeiten bevorsteht, drucke ich mir einen Plan für eine oder gleich mehrere Wochen aus und trage alle wichtigen Dinge dort ein. Aber auch während des Semesters kann das sehr hilfreich sein, da man so ganz sicher nichts vergisst. Wichtig ist es dabei auch, nicht nur solche Dinge einzutragen, die man mit Arbeit und Stress verbindet. Ich schreibe mir zum Beispiel auch in meinen Wochenplan, wann ich zum Kino verabredet bin oder wann wir einen WG-Abend machen wollen. So sehe ich auch auf einen Blick, welche schönen Dinge in der Woche anstehen. Und natürlich ist es immer ein tolles Gefühl, eine Sache als erledigt abhaken zu können.

Wichtig ist auch das Setzen von Zielen. Das bedeutet, dass eine Aufgabe (zum Beispiel die Abgabe einer Hausarbeit) immer einen festen Endpunkt hat, an dem man sich orientieren kann. Schummeln oder sich selbst belügen, bringt da gar nichts. Außerdem sollte man sich immer kleine Teilziele setzen, deren Erfüllung man regelmäßig kontrolliert, um zu schauen, ob man immer noch im Zeitplan liegt. Und auch nicht zu unterschätzen: die Belohnung am Ende! Denn man ist immer noch ein bisschen motivierter, wenn man weiß, dass man sich selbst etwas gönnen darf, sobald man den anstrengenden Teil hinter sich hat.

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Oct 16, 2015
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Oct 16, 2015