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Studentenleben live

Stipendium — vom Prof vorgeschlagen

Der Prof, bei dem ich Hiwi bin, hat mich für ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen. Was für eine Chance! Schade, dass mein Notenschnitt nicht auf eine Hochbegabung schließen lasse, meinte er. Dass die neueren, teilweise sehr guten Noten, nun besser seien, deute darauf hin, dass ich wohl ein Spätzünder sei. Damit ließe sich ein Vorschlag wohl noch begründen. Deshalb habe er in einem Schreiben an die Studienstiftung empfohlen, mich in das Bewerbungsverfahren aufzunehmen.

Bald, so meinte er, werden sie mir schreiben und mich auffordern, ein Bewerbungsformular auszufüllen, einen Lebenslauf zu verfassen und so weiter. Stipendium, das bedeutet, in einen Kreis von aufstrebenden Studenten aufgenommen zu werden, mit ihnen Kontakt und Austausch zu pflegen. Stipendium bedeutet aber natürlich ganz besonders auch eine finanzielle Unterstützung. Neben einem Büchergeld von 150 Euro im Monat, wird der gleiche Betrag, den man als BAföG bekommt, ebenfalls von der Stiftung getragen. Der große Unterschied ist jedoch, dass man nicht wie beim BAföG die Hälfte als Kredit gewährt bekommt und am Ende des Studium zurück zahlen muss, sondern, dass es sich um eine reine Förderung handelt. Ein Unterschied also von gut 300 Euro im Monat. Damit ließe sich anders studieren! Ich bin sehr gespannt.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Mar 14, 2011
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Rubrik: studium
Mar 14, 2011

Studentenleben live

Im Konflikt mit einem straffen Studienplan

In einem Monat beginnt mein sechstes Semester. Ich müsste eine Bachelorarbeit schreiben und im Herbst einen ersten akademischen Abschluss in der Hand halten. Die Dinge haben sich aber anders entwickelt: Ich habe die Anmeldefrist für die Bachelorarbeit Mitte Dezember verstreichen lassen und bin erst jetzt dabei, mich einem Thema anzunähern. Ein erstes habe ich schon wieder verworfen. Die nächste Frist Mitte Mai werde ich jedoch sicher einhalten. Ich freue mich schon darauf.

Auch freue ich mich, mir etwas mehr Zeit zu nehmen, um die ein oder andere Reise unternehmen zu können, um das ein oder andere Buch zu lesen und mich auch für Fachfremdes interessieren zu dürfen. Ich verstehe diese Zeit meines Studiums nicht nur als Ausbildung, sondern zu einem viel größeren Teil als Bildung. Dazu gehört dann eben nicht nur die Geschichte und die Philosophie. Wollte ich Weltexperte für irgendein Ereignis der Geschichte oder eine Strömung der Philosophie werden, mein Ansatz wäre der falsche. Mir geht es vielmehr darum, das Menschsein zu begreifen – in seinen vielen Facetten und Ausformungen. Mir geht es um ein Streben nach einem schöneren Leben, nicht im Sinne einer Selbstperfektionierung, sondern, wie ich dazu beitragen kann, das Leben in der Gemeinschaft zu verbessern.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Mar 9, 2011
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Rubrik: studium
Mar 9, 2011

Studentenleben live

Die Einkommenssteuererklärung, die Prüfung und ich

Bisher ist es mir erspart geblieben eine Einkommenssteuer verfassen zu müssen. Das feste Wissenseinkommen als Schülerin beziehungsweise jetzt Studentin ist für derartige Zwecke eher irrelevant. Wenn ich all die langen Gesichter sehe, die Richtung Steuerberater tappen, dann kann ich wohl auch ganz froh darüber sein.

Doch das liebe, gute Steuerrecht hat mich im Rahmen meines Studiums eingeholt: „Steuerrecht Grundlagen“ steht auf dem Stundenplan, was mich unmittelbar in den Club der Langgesichter katapultiert. Jetzt steht auch noch in zwei Wochen die Klausur an. Wie die aussehen wird? Wahrscheinlich nicht viel anders als die Übungsfälle, die wir bisher bearbeitet haben: Einkommenssteuererklärungen prüfen und berichtigen und noch jede Menge anderer „lustiger“ Dinge zum Thema Einkommens- und Umsatzsteuer.

Zwei meiner Freundinnen kommt dies sehr entgegen: Während die eine der beiden bereits eine Ausbildung zur Steuerberaterin absolviert hat, hat sich die andere erst im Studium in den Bann der Steuern ziehen lassen. Meiner Meinung nach zwar unverständlich, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Da ist es wohl kaum verwunderlich, dass die beiden den Schwerpunkt „Steuern“ gewählt haben.

Wenn ich so die gelbe Textausgabe der wichtigsten Steuergesetze betrachte, die gerade vor mir liegt, dann muss ich unweigerlich an Zitronen denken: Zitronen sind sauer. Steuerrecht macht mir keinen Spaß. Das macht mich sauer. Sauer macht lustig. Steuerrecht nicht. Mich zumindest nicht.

Und damit haben wir den Beweis: Steuern sind einfach nur paradox!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 9, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 9, 2011