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Hochschulausgaben steigen

Finanzen

Hochschulausgaben steigen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) beliefen sich die Ausgaben öffentlicher, kirchlicher und privater Hochschulen in Deutschland im Jahr 2017 auf 54,1 Milliarden Euro. Sie lagen damit vier Prozent über dem Betrag des Vorjahres.

Für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung gaben deutsche Hochschulen 2017 somit zwei Milliarden Euro mehr aus als noch 2016. Während sich die Ausgaben der Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen wie Universitätskliniken) gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent erhöhten, stiegen sie bei den Fachhochschulen sogar um sechs Prozent auf insgesamt sieben Milliarden Euro an.

Laut Destatis stellt das Personal mit 31,3 Milliarden Euro den größten Kostenfaktor der Hochschulen dar. Ausgaben fallen zusätzlich für den laufenden Sachaufwand wie für den Unterhalt der Gebäude und Investitionen an. 2017 deckten die eigenen Einnahmen der Hochschulen 53 Prozent dieser nicht-medizinischen Ausgaben. Diese Einnahmen wurden aber hauptsächlich in den eigenen medizinischen Einrichtungen erwirtschaftet und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Finanzielle Zuschüsse erhielten die Hochschulen auch 2017 vor allem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Bund und der gewerblichen Wirtschaft.

Mehr Infos

Statistisches Bundesamt

www.destatis.de

abi>> 15.05.2019

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