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Fast jeder Dritte lebt in einer WG

Wohnen im Studium

Fast jeder Dritte lebt in einer WG

In Deutschland wohnen deutlich mehr Studierende in einer Wohngemeinschaft (WG) als noch vor 15 Jahren: 2018 waren es knapp 31 Prozent, 2003 nur rund 22 Prozent. Bei den Wohnformen ist damit die WG an der eigenen Mietwohnung vorbeigezogen.

2003 lebten noch 36 Prozent aller 30.000 befragten Studierenden alleine oder mit dem Partner in einer Mietwohnung – heute sind es nur noch 27 Prozent, gab das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) bekannt. Ebenfalls verringerte sich der Anteil beim Wohnen im Wohnheim (- 0,8 auf 13,9 Prozent), in einer Eigentumswohnung (- 1,2 auf 1,7 Prozent) und zur Untermiete (- 0,7 auf 1,5 Prozent). Dafür blieb 2018 jeder Vierte bei den Eltern wohnen (+ 3,2 auf 25,2 Prozent).

Besonderheiten an den einzelnen Studienorten: Die meisten Studierenden in einer WG sind mit 58,7 Prozent in Friedrichshafen und mit 51,9 Prozent in Künzelsau (beides Baden-Württemberg) sowie mit 49,1 Prozent in Marburg (Hessen) vertreten. In Brühl (Nordrhein-Westfalen) wohnen 67,9 Prozent, in Wetzlar (Hessen) 66,7 Prozent und in Neunkirchen (Saarland) 64,4 Prozent der Studierenden bei den Eltern.

Grund für diese Entwicklungen könnte dem CHE zufolge unter anderem sein, dass der Wohnungsmarkt allgemein angespannt ist und immer mehr Menschen studieren. „Die Mietpreise und die gleichzeitig nicht überall ausreichende Versorgung mit Wohnheimplätzen könnten die Studierenden vermehrt zur Gründung von Wohngemeinschaften zwingen“, lautet das Fazit.

Mehr Infos

CHE – „Im Blickpunkt: Studentisches Wohnen“ (PDF)

www.che.de/downloads/Im_Blickpunkt_Studentisches
_Wohnen_2003_und_2018.pdf

abi>> 18.01.2019

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