Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Deutsches Studentenwerk fordert noch höhere BAföG-Sätze

Finanzierung

Deutsches Studentenwerk fordert noch höhere BAföG-Sätze

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat sich kritisch zur aktuellen Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) geäußert. Die geplante Erhöhung des Grundbedarfs sei demnach mit insgesamt 427 Euro zu niedrig angesetzt.

Seit dem 5. April 2019 wird im Deutschen Bundestag verhandelt, wie stark Bedarfssätze und Elternfreibeträge angehoben werden. Zwar begrüßt das Deutsche Studentenwerk (DSW) die Anhebung der BAföG-Bedarfssätze und Elternfreibeträge, fordert jedoch eine noch deutlichere Erhöhung des Grundbedarfs. Anstatt der geplanten 427 Euro hält das DSW 500 bis 550 Euro für angemessen.

Außerdem sollte laut DSW die mögliche Förderungsdauer der rechtlichen Hochschuldauer angepasst werden. Demnach sollen Studierende nach Ablauf der Regelstudienzeit noch ein weiteres Semester BAföG erhalten. Dabei beruft sich das DSW darauf, dass 60 Prozent der Studierenden über die Regelstudienzeit hinaus studieren. Und auch Studierende im Teilzeit- und Orientierungsstudium sollen zukünftig Gelder durch BAföG erhalten.

Das DSW spricht sich außerdem für eine anwenderfreundliche Digitalisierung der BAföG-Verfahren aus. So sollen Anträge, Bescheide und Akten zukünftig ohne Umwege digital übermittelt werden. 

Mehr Infos

Deutsches Studentenwerk

www.studentenwerke.de

 

abi>> 17.04.2019

weitere beiträge

andere beiträge der rubrik