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Au-pair

Ein Rückblick!

Wenn mir vor fünf Jahren jemand erzählt hätte, ich würde einmal die Chance haben, in Amerika zu studieren, ich hätte es nie geglaubt. Nun ist es aber wirklich so, dass ich in diesem wunderbaren Land, mit den hilfsbereitesten und liebsten Menschen, die ich in je so kurzer Zeit kennen gelernt habe, die nächsten Jahre meines Lebens verbringen werde. Vorausgesetzt natürlich, alles wird gut und ich bekomme das Visum.

Ja, vor fünf Jahren war ich gerade einmal 17 Jahre jung und hatte nicht einmal daran gedacht, das Abitur nachzumachen, geschweige denn als Au-pair nach Amerika zu gehen. Schließlich stand für mich das Suchen und Finden eines Ausbildungsplatzes im Vordergrund. Eben etwas "vernünftiges" zu machen.

Natürlich hatte ich davon geträumt - Au-pair im Ausland. Aber ich bin damals nicht der Mensch gewesen, der seine Träume ernst nimmt. Ich habe sie lieber schnell wieder vergessen. Na ja, und dann habe ich mich dazu entschlossen, das Abi nachzuholen. Ich, Hauptschülerin, ohne große Hoffnungen, es überhaupt zu schaffen. Und dann? Dann hatte ich es in der Hand: mein Abizeugnis. Nach drei langen Jahren, in denen meine Noten und mein Ehrgeiz, Klassenbeste zu sein, immer größer wurden, hatte sich meine ganze Lebensplanung geändert. Was ich daraus gelernt habe? Ich weiß jetzt, dass es sehr wichtig ist, seine Träume zu verwirklichen oder es zumindest zu versuchen. Denn ich weiß, dass ich genau das Leben führe, dass sich viele erträumen.

Jetzt heißt es aber erst einmal: Ran an den Speck. Damit ich schnellstmöglich alle Unterlagen für meine Bewerbung für das College zusammen habe und mir sicher sein kann, dass auch das kein Traum bleibt!

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 19, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 19, 2009

Au-pair

Die Entscheidung ist gefallen

Das Hin und Her hat ein Ende: Ich weiß jetzt, wie meine Zukunft aussehen soll. Ich habe mich dazu entschlossen, das tolle Angebot meiner Gastmutter anzunehmen und mich an einem amerikanischen College zu bewerben. „Lieber bereuen, etwas getan zu haben, als bereuen, etwas nicht getan zu haben", hat mal ein schlauer Mensch gesagt. Schließlich komme ich sehr gut mit der englischen Sprache zurecht und auch im College habe ich während meiner bisherigen Kurse keine Probleme, dem Unterricht meiner Dozentin zu folgen. Am Anfang musste ich mich immer sehr konzentrieren, wenn ich den Fernseher eingeschaltet hatte. Wort für Wort habe ich mir im Inneren alles übersetzt. Wenn ich heute eine Sendung im Fernsehen gucke, ist das anders. Natürlich verstehe ich immer noch nicht jedes einzelne Wort. Jedoch läuft mein innerer „Übersetzer" nur noch selten auf Hochtouren und ich kann entspannt fernsehen ohne mich ausschließlich auf die gesprochenen Worte und deren Übersetzung konzentrieren zu müssen.

Warum sollte ich diese Chance also nicht nutzen? Es ist ja nicht so, dass ich nie wieder zurück nach Deutschland kehren werde, ich werde „nur" noch die nächsten Jahre hier verbringen. Wenn alles gut geht, werde ich an dem College angenommen und bekomme das notwendige Visum. Natürlich werde ich meine Familie und Freunde sehr vermissen, aber das Schlimmste habe ich nach fast neun Monaten „Deutschland-Entzug" bereits hinter mir. Jetzt geht es also darum, mich eingehend darüber zu informieren, wie ich mich als Internationaler Student an einem College bewerbe und welche Dokumente und Englischtests ich brauche.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 16, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 16, 2009

Au-pair

Deutschland vs. Amerika

Man steht wirklich sehr oft im Leben vor Entscheidungen. Welche Schuhe soll ich nur zu meinem Kleid tragen? Was esse ich zum Abendbrot? Soll ich heute Abend mit meinem Freunden ins Kino gehen oder es mir mit einem spannenden Krimi auf der Couch gemütlich machen? All das sind Fragen, auf die man ganz einfach eine Antwort finden kann. Jetzt muss ich jedoch eine Entscheidung treffen, die mein gesamtes Leben beeinflussen wird. Soll ich hier in den USA studieren oder lieber zurück nach Deutschland gehen, in meine einzig wahre Heimat? Noch nie habe ich eine so schwere Entscheidung treffen müssen. Bleibe ich hier, wird sich alles grundlegend ändern. Ich würde bis zu vier Jahre zuerst an einem amerikanischen College, dann an einer Universität studieren. Und danach? Werde ich „einfach so" wieder zurück nach Deutschland fliegen können oder würde ich mich verlieben und den Rest meines Lebens in Amerika verbringen?

Oder gehe ich zurück nach Deutschland, lebe und studiere hier mit all den Vor- und Nachteilen? Ist es nicht einfacher, das in seinem Heimatland zu tun? Man muss keine fremde Sprache lernen, hat aber doch die Möglichkeit, einen Studiengang auf Englisch zu wählen. Auf der anderen Seite würde ich mich sicher mein Leben lang fragen, was gewesen wäre, wenn ich in den USA geblieben wäre.

Wenn es nach dem Studienangeboten und -voraussetzungen geht, hat die USA klar gewonnen. Wenn ich will, kann ich hier so gut wie alles studieren. Habe ich nicht immer vom Journalismus geträumt? In Deutschland ist es wirklich nicht einfach, einen Studienplatz in dieser Richtung zu bekommen. In den USA jedoch kann ich mich ganz einfach einschreiben und werde genommen. Was soll ich also tun?

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 13, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 13, 2009