Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Au-pair

Ein unglaubliches Angebot!

Meine Gastmutter ist einfach die beste. Sicher haben viele Au-pairs diese Meinung von ihrer „Mutter auf Zeit", aber ich habe wirklich einen ganz besonderen Grund, dieses zu behaupten. Warum? Sie hat mir ein tolles Angebot gemacht.

Eines Tages saßen wir zusammen in einem Café mitten in Manhattan und schlürften unseren Kaffee, da kamen wir auf das Thema „Verlängerung meines Au-pair-Jahres". Schließlich bin ich bereits seit letztem Sommer hier und mein Jahr nähert sich mit langsamen Schritten seinem Ende. Als sie mich bat, mein Au-pair-Jahr zu verlängern, habe ich mit „nein" geantwortet, so sehr ich meine Gastkinder auch liebe. Erklärt habe ich meine Entscheidung mit meinem Wunsch, endlich studieren zu wollen. Ich bin ein Mensch, der es einfach braucht, „busy" zu sein. Es genügt mir nicht, „nur" für die Kinder da zu sein, ich brauche eine Herausforderung in meinem Leben. Genauso habe ich es ihr geschildert. Ich hatte ja keine Ahnung, auf welche Idee ich sie damit bringen würde.

„Warum bleibst du nicht bei uns, und ich finanziere dir dein Studium in den USA?", fragte sie auf einmal. Da habe ich wirklich nicht schlecht gestaunt! Was hatte sie gerade gesagt? Unglaublich, sie möchte sich als Sponsor für mein Studium zur Verfügung stellen. Ein tolles Angebot. Da kommt man ins Grübeln. Noch zwei bis vier Jahre länger in den USA bleiben, um an einem amerikanischen College zu studieren? Stelle ich mir so meine Zukunft vor? Das muss ich mir wirklich ganz genau überlegen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 12, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 12, 2009

Au-pair

Das fängt ja gut an

Eigentlich sollte heute mein großer Tag werden. Nachdem ich mich erfolgreich in einem Kurs am College eingeschrieben und die Programmgebühr gezahlt hatte, machte ich mich heute voller Elan auf dem Weg zu meiner ersten Unterrichtsstunde.

Natürlich war auch sehr großes Herzklopfen dabei, als ich mich beim Pförtner nach dem Weg zum "Academic Complex" erkundigte. Mensch, was für ein großer Campus! Zum Glück beschrieb mir der nette Pförtner den Weg und somit fand ich das Gebäude recht schnell. Ich staunte nicht schlecht, als ich am Parkplatz ankam und mich auf die Suche nach einem freien Platz machte. Denn mit so einem Andrang hatte ich nicht gerechnet. Es hat sehr lange gedauert, bis ich endlich einen freien Parkplatz fand. Gut, dass ich früh genug losgefahren bin, somit war es nicht schlimm, dass ich ganze 15 Minuten brauchte, bis ich mein Auto endlich abstellen konnte.

Nun machte ich mich auf dem Weg ins Gebäude. "O bitte, lieber Gott, lass mich den Raum gleich auf Anhieb finden", betete ich, denn ich hatte Angst, doch noch zu spät zu kommen. Das hätte sich an meinem ersten Tag nicht gut gemacht. Als ob man mich erhört hätte, fand ich den Raum auf Anhieb. Doch, was war das? Es hing doch glatt ein Zettel an der Tür "Intro to Literature cancelled". "Na toll", dachte ich mir. Die ganze Aufruhr umsonst! Na ja, dafür weiß ich jetzt, wo der Raum ist, und dass ich immer genug Zeit einplanen sollte, damit ich nach der langen Parkplatzsuche auch nicht zu spät zum Unterricht komme.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 6, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 6, 2009

Au-pair

Auf ans College

Jetzt ist es endlich soweit: Die Einschreibung für das neue Semester am College hat begonnen. Was mich das als Au-pair interessiert? Eine ganze Menge! Schließlich muss jedes Au-pair eine bestimmte Anzahl von so genannten "Credits" vorweisen, um am Ende seines Au-pair-Jahres einen Abschlussbonus von 200 Dollar zu bekommen. Insgesamt brauchen wir sechs Credits, was einer ungefähren Anzahl von 60 Stunden entspricht.

Zum Glück habe ich mit einem Wochenendkurs bereits drei Credits sammeln können. Der Kurs war speziell für Au-pairs. Denn dem College ist bekannt, dass es in Amerika sehr viele Au-pairs gibt, die durch ihre Agentur vertraglich dazu verpflichtet sind, Kurse am College zu belegen. Interessant war der Kurs auch noch: Amerikanische TV-, Film- und Musikgeschichte. Außerdem gab es so an nur zwei Tagen ganze drei Credits für mich. Was sich allerdings auch im Preis widergespiegelt hat: Über 300 Dollar musste meine Gastmutter dafür zahlen. Nun muss ich mich an den Kosten für den nächsten Kurs beteiligen, denn Gastfamilien sind laut Vertrag dazu verpflichtet, "nur" 500 Dollar für College-Kurse zu zahlen.

In wenigen Tagen findet eine Informationsveranstaltung am College meiner Wahl statt und sobald ich mich eingeschrieben habe, werde ich fast vier Monate dort verbringen und hoffentlich ein paar nette Amerikaner kennen lernen. Ich hoffe, meine Mitstudenten sind auf mich als deutsche Studentin neugierig. Ich erinnere mich jedenfalls noch sehr gut daran, wie es war, als ich einen amerikanischen Austauschschüler in meiner Klasse hatte. Alle meine Mitschüler, und natürlich auch ich, waren sehr an seinen interkulturellen Erfahrungen interessiert. Ich bin also guter Dinge.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Feb 13, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Feb 13, 2009