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Au-pair

Mein Silvester in den USA

Alles fing mit einem Stromausfall in der gesamten Straße an. Und das genau zu der Zeit, wo ich mich mit dem Auto auf den Weg zu einer meiner Au-pair-Freundinnen machen wollte. Leider sitzt man bei einem typisch amerikanischen Stromausfall im Haus fest, da natürlich auch das Garagentor nicht funktioniert und es hier in der Vorstadt kaum öffentliche Verkehrsmittel gibt. Da saßen wir also, meine Gastmutter und ich, in der Küche mit einer Kerze und hofften auf die baldige Rückkehr der Elektrizität. Minuten vergingen und ich wurde wirklich nervös. Schließlich warteten meine Freunde auf mich! Zum Glück gingen die Lichter dann nach zirka 40 Minuten doch noch an und ich konnte mich auf dem Weg machen.

Dort angekommen, machten wir es uns mit einem Glas Wein gemütlich. Was wir sonst noch gemacht haben? Abgesehen von einer fröhlichen "Sing Star"-Party, haben wir uns die Neujahrsfeier aus New York im Fernsehen angesehen. Ja, wir hatten wirklich Mitleid mit den armen Menschen, die schon seit Mittags am Times Square standen. Der gesamte Bereich wurde ab 12 Uhr gesperrt und niemand durfte rein noch raus, bis die "Zeremonie" beendet war.

Kurz vor Mitternacht gingen wir dann auf die Terrasse. Meine Freundin Sandra hat eine schöne Aussicht auf New York und so konnten wir sogar das Feuerwerk sehen. Privates Feuerwerk ist in New Jersey verboten, weshalb es hier natürlich sehr ruhig und friedlich war. Als ich dann wieder nach Hause fuhr, fragte ich mich, ob das wirklich das Silvester war, was ich mir in Deutschland ausgemalt hatte. Wohl eher nicht, aber private Feiern unter Freunden weiß ich zu schätzen, auch ohne Feuerwerk.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Feb 6, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Feb 6, 2009

Au-pair

Einmal Boston und zurück

Wenn ich meine Eindrücke von Boston mit einem Wort beschreiben sollte, wäre es „Awesome!" Ja, Boston hat wirklich sehr viel zu bieten. Innerhalb der drei Tage haben wir alles gesehen, was wir uns vorgenommen hatten, einschließlich Harvard. Ob es Glück gebracht hat, einmal durch das berühmte Universitätsgelände gelaufen zu sein? Auch die Aussicht vom Prudencial Tower hatte es in sich. Hätten wir bis dato noch nicht alles gesehen, wäre es spätestens in dem Moment der Fall gewesen, als wir die tolle Aussicht von ganz oben auf Boston bewunderten.

Unser Trip hat sich wirklich gelohnt. Außerdem haben wir mit unserem Hostel viel Glück gehabt. Bei dem Spottpreis von gerade einmal 80 Dollar war das Frühstück sogar umsonst! Außerdem hatte ich das Glück, mit meinen Freundinnen Janine, Anne und Sandra in einem Zimmer zu sein. Die anderen Au-pairs mussten sich das Zimmer mit einer „fremden" Amerikanerin teilen. „Gott sei Dank", dachten wir uns, „haben wir das Zimmer für uns alleine". Aber zu früh gefreut: An unserem letzten Abend, an dem wir gemütlich in unseren Betten lagen, kam die große Überraschung: Auf einmal wurde die Tür geöffnet und wer stand plötzlich mitten in unserem Mädels-Zimmer? Richtig, ein waschechter Ami. - Männlich, muss betont werden! Aber es war eine sehr lustige Situation und er war auch wirklich nett.

Als es dann am nächsten Tag mit dem Bus zurück nach New York City ging, hatten wir leider großes Pech, denn der Straßenverkehr war so stark, dass wir ganze acht Stunden brauchten anstatt der üblichen vier. Aber was soll's, wir hatten eine unvergesslich schöne Zeit in Boston und nur das zählt!

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jan 13, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jan 13, 2009

Au-pair

Einsame Weihnachten

Wie schön war es, sich letztes Jahr an Weihnachten vorzustellen wie mein nächstes, amerikanisches Weihnachtsfest wohl aussehen würde. Ich hatte meine Bewerbung bei der Au-pair Agentur gerade eingereicht. Ja, ich war mir 100-prozentig sicher, dass mein Weihnachten 2008 geprägt sein würde von amerikanischen Traditionen, zum Beispiel, dass die Geschenke am ersten Weihnachtstag und nicht am Heiligabend geöffnet würden, das gemütliche Zusammensein mit der ganzen Familie, das Singen amerikanischer Weihnachtslieder... Ich dachte wirklich, dieses Weihnachten würde unvergesslich werden.

Auf eine bestimmte Art und Weise ist mein Weihnachten 2008 wirklich unvergesslich gewesen: Ich habe das Fest nämlich ohne meine Gastfamilie, die sich zu der Zeit in Schweden aufhielt, verbringen müssen! Meine Gastfamilie hatte also genau das Weihnachten, das ich mir vorgestellt hatte, aber ohne mich! Da meine schwedische Gastmutter seit 25 Jahren in Amerika lebt, hat sie es sich zur Tradition gemacht, jedes zweite Weihnachten zu ihren Eltern und ihrer Schwester nach Stockholm zu fliegen. Zum Glück jedoch hatte ich Anne, die von ihrer Gastfamilie ebenfalls „alleine gelassen" wurde. Wir haben es uns also zu zweit gemütlich gemacht, in dem wir an Heiligabend in eine Gospel-Kirche gegangen sind. Außerdem haben wir zusammen gekocht und es uns bei einem Videoabend gemütlich gemacht. Aber wie Weihnachten fühlte es sich natürlich nicht an... Schade!

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jan 7, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jan 7, 2009