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Zwischen Schule und Beruf

Bewerbungen schreiben

Um den Job zu bekommen, den man wirklich will, sollte man sich ernsthaft mit sich selbst auseinandersetzen. Man muss bereit sein, etwas zu verändern, sich mit seinen Wünschen befassen und mutig sein. Nochmal eine neue Ausbildung zu beginnen, gerade in meinem Alter, ist nichts, was man unüberlegt tut. Obwohl ich alle Bewerbungsunterlagen bereits fertig hatte, habe ich mich lange nicht getraut, sie abzuschicken.
Ende Juni hatte ich den Entschluss gefasst, mein Leben zu ändern, da ich mit meinem Studium unzufrieden war. Ich habe nach verschiedenen Möglichkeiten geschaut und etwas gefunden, was mich wirklich interessiert: Fachkraft für Lebensmitteltechnik in Forschung und Entwicklung. Da ich während meines Studiums schon einige Erfahrung in Labor und Forschung sammeln konnte, hat mich die Ausbildung wirklich angesprochen und fasziniert. Also habe ich mich mit zwei Freunden zusammengesetzt und ein wirklich tolles Anschreiben verfasst. Da ich bei meiner Wunschfirma eine Absage bekommen habe, zumindest für dieses Jahr, habe ich mich vor einigen Tagen bei einem anderen Unternehmen beworben – auch wenn es erst für 2019 sein wird.
Ich drücke mir jetzt also einfach mal selbst die Daumen. Beide Betriebe machen einen guten Eindruck und auch wenn es nur zwei Bewerbungen sind, bin ich guter Dinge!

Autor: Nina  |  Rubrik: orientieren  |  16.08.2018
Autor: Nina
Rubrik: orientieren
16.08.2018

Zwischen Schule und Beruf

Zwischen Warten und Wandel

Da war er endlich: der langersehnte Anruf der Firma, bei der ich mich für meine zweite Ausbildung, dieses Mal für die zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik, beworben hatte. Wie lang vier Wochen wirken können, weiß man, wenn man auf etwas wartet.
Dann kam die ernüchternde Nachricht: Wie ich befürchtet hatte, klappt es dieses Jahr nicht mehr. Aber für nächstes Jahr darf ich mich gerne noch einmal bewerben. Das ist einerseits sehr nett, aber andererseits bin ich dann 28 Jahre alt, wenn die Ausbildung losgehen soll – in meinen Augen ziemlich alt. Schon während meiner ersten Ausbildung gehörte ich zu den ältesten Azubis – und das mit nur 24 Jahren.
Nun heißt es also: Plan erstellen. Wenn ich die Ausbildung 2019 wirklich starten möchte, muss ich mir eben überlegen, was ich bis dahin mit meiner Zeit anfange. Weiter im Kino arbeiten als ungelernte und nicht gut bezahlte Fachkraft? Oder nach einem anderen Job Ausschau halten? Auch wenn es sich nur um einen Job für ein Jahr handelt – wenn mir der Job nicht gefällt, kann sich das Jahr sehr ziehen.
Mir stehen also wieder lange Nächte bevor, tagelanges Grübeln, Gespräche mit Freunden und Mama beraten und letztendlich eine Entscheidung für mich. Ich stehe nun also im Schwebezustand zwischen Studium, Beruf und Ausbildung, zwischen Warten und Wandel. Wo es mich genau hinführen wird, kann ich noch nicht sagen. Aber ich werde geduldig sein und für meinen Traumjob kämpfen.

Autor: Nina  |  Rubrik: orientieren  |  10.08.2018
Autor: Nina
Rubrik: orientieren
10.08.2018

Zwischen Schule und Beruf

Yoga

Während meines ersten Semesters an der Leibniz-Universität Hannover steckte ich ziemlich im Stress. Das Studium war überraschend fordernd und ich hatte kaum noch Zeit für mich, um mal Luft zu holen. Da ich außerdem nebenbei im Kino arbeite, brauchte ich ein Ventil.
Und da entdeckte ich Yoga für mich. Ich wollte schon lange etwas für meinen Körper tun. Yoga schien mir als etwas Forderndes, das Körper und Geist eint und mehr Körperkontrolle verleiht. Die Körperbeherrschung, die manche Yogis an den Tag legen, ist faszinierend und beeindruckend.
Gesagt, getan: Ab auf die Matte, YouTube angeschmissen und ein Yoga-Video rausgesucht. Zufällig bin ich dabei auf die tollste Yoga-Lehrerin gestoßen, die ich mir hätte vorstellen können: Nach den ersten Videos war ich ziemlich fertig, aber auch motiviert weiterzumachen und mehr zu lernen. Die Yoga-Lehrerin schafft es, niemanden blöd dastehen zu lassen, und hört sich dabei auch noch wie die beste Freundin auf Erden an.
Durch sie habe ich eine 30-Tage-Yoga-Challenge durchgezogen und mich jeden Morgen auf meine Yoga-Praxis gefreut. Und tatsächlich hat sogar mein Freund irgendwann bemerkt, dass ich zufriedener und ausgeglichener geworden bin. Und so habe ich nach und nach Yoga in mein Leben integriert, auch wenn es manchmal etwas zu kurz kommt. Aber ich fühle ich mich jedes Mal danach zufrieden und glücklich. Ich kann es nur jedem empfehlen, der auch mal ein wenig Stress ablassen oder runterkommen möchte.

Autor: Nina  |  Rubrik: ausbildung  |  01.08.2018
Autor: Nina
Rubrik: ausbildung
01.08.2018