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Zischen Schule und Beruf

Die ersten Schritte sind gemacht

35 Stunden, 70 Stunden, 100 Stunden ... Woche für Woche werden es mehr Stunden, die ich in meinem Praktikum im Kindergarten mit den Kindern verbringe. Nun kann ich schon fast an einer Hand abzählen, bis ich die benötigten 200 Stunden Kinderbetreuung für mein Au-pair-Jahr in den USA vorweisen kann.

Die ganzen Sommerferien habe ich dafür „geopfert". Aber ich denke positiv: Genau diese 6 Wochen sind es in Amerika, die ich während meiner Au-pair-Zeit zur freien Verfügung habe. 2 Wochen bezahlter Urlaub während des Jahres und weitere 4 Wochen im Anschluss an das Au-pair-Jahr als so genannter „Reisemonat".

Seitdem ich die Bewerbungsunterlagen vor zwei Monaten erhalten habe, bin ich in meinen Planungen sehr weit gekommen: Ich habe den benötigten Reisepass beantragt und vor wenigen Tagen ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis erhalten, welches der Bewerbung zugeführt werden muss. Außerdem habe ich die theoretische Führerscheinprüfung bestanden und werde bald im Besitz des Führerscheins sein, welchen ich für das Au-pair Jahr unbedingt brauche.

Doch so sehr ich mich auch bemühe, alle Au-pair-Angelegenheiten im Überblick zu behalten, so sehr gibt es auch manche Überraschungen: Die amerikanische Regierung möchte von jedem zukünftigen Au-pair eine Tuberkuloseerkrankung ausschließen können. Aus diesem Grund muss ich auf die Infektion getestet werden. Leider muss ich den Test aus dem Ausland bestellen, da er in Deutschland eigentlich nicht mehr durchgeführt wird.

Die Kosten dafür trage ich. Das hat mir gezeigt, dass ich mich im Laufe der Vorbereitungen wohl noch auf einiges Unplanmäßiges gefasst machen muss.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Dec 10, 2007
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Dec 10, 2007

Au-pair

Was für ein Bewerbungsstress

Vor zwei Monaten war es so weit: Ich erhielt meine kompletten Bewerbungsunterlagen für ein Jahr als Au-pair in Amerika.

Genauso sehr, wie ich mich vorher auch darauf freute, so musste ich mir bei der Durchsicht der vielen Formulare die Augen reiben. Natürlich wusste ich schon grob, was auf mich zukommen würde, beispielsweise die Aufforderung zur Beantragung eines polizeilichen Führungszeugnisses oder eine Fotocollage für die Gastfamilie zu erstellen. Doch wozu braucht die amerikanische Regierung eine schriftliche Bestätigung einer Person meines Bekanntenkreises, welche mich als verantwortungsvollen Menschen identifiziert, oder die Telefonnummer meiner Schule?

Nicht nur bei diesen Vordrucken habe ich mich doch sehr über die amerikanische Genauigkeit wundern müssen. Doch zu meiner Beruhigung konnte ich vor wenigen Tagen feststellen, dass ich nicht die Einzige bin, die bei Unterlagen dieser Art die Stirn runzeln muss: Wichtiger Bestandteil der Bewerbung ist ein Formblatt über meine seelische und körperliche Au-pair Eignung, welche von meiner Ärztin bestätigt werden muss. Diese konnte sich ein Schmunzeln beim Ausfüllen nicht verkneifen. Ich jedenfalls fühlte mich etwas unwohl, Fragen über meine Krankenhausbesuche oder ähnliches beantworten zu müssen.

Leider haben die Amerikaner, welche dieses Formblatt schrieben, einen Stolperstein für alle deutschen Au-pair Bewerber eingebaut: Man muss entweder gegen Tuberkulose geimpft sein, oder einen Hauttest durchführen lassen, welcher eine Infektion ausschließt. Jedoch gibt es diesen Hauttest in Deutschland nicht mehr. Nun bin ich gespannt, wie ich dieses Problem lösen kann und welche unerwarteten Dinge noch auf mich zu kommen werden.

 

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Nov 28, 2007
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Nov 28, 2007

Au-pair

Amerika, ich komme!

Vor einiger Zeit war ich, Schülerin der 13. Klasse, an einem Punkt, an welchem ich mir Gedanken über meine Zeit nach dem Abitur machte.

Eine Sache kam mir sofort in den Sinn: Als Au-pair nach Amerika zu gehen. Das erschien mir als die beste Möglichkeit, in eine fremde Kultur einzutauchen. Ich setzte mich sofort an den PC und suchte nach Informationen. Schnell fand ich heraus, dass es sehr viele Agenturen gibt, die Au-pairs in die USA vermitteln.

Außerdem fand ich eine Liste der Dinge, die von Au-pairs verlangt werden. Diese schließt neben den Nachweis von 200 Stunden Erfahrung in der Kinderbetreuung von zwei verschiedenen Referenzgebern auch den Besitz des Führerscheins ein. Außerdem werden nur Nichtraucherinnen und Au-pairs mit einwandfreiem polizeilichen Führungszeugnis akzeptiert. Von einigen Agenturen ließ ich mir per Internet unverbindlich und kostenlos Informationsmaterialien zukommen.

Schnell wurde mir bei der Ansicht der Materialien bewusst, dass die amerikanische Regierung  nicht nur die Voraussetzungen, sondern auch die Leistungen, die man bekommt, bestimmte. Diese umfassen neben einem festgelegten wöchentlichen Taschengeld von 160 Dollars auch eine geregelte Wochenarbeitszeit. Außerdem ist auch ein freier Hin- und Rückflug nach Amerika enthalten, sowie ein Au-pair Workshop am Anfang des Au-pair Jahres in New York.

Nachdem ich einige positive Erfahrungsberichte von Au-pairs, welche in jedem Teil der USA wohnen las, war ich mir endgültig sicher: Auch ich will Au-pair in den USA werden.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Nov 16, 2007
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Nov 16, 2007