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Au-pair

New York City Girl

Endlich! Ich habe eine Gastfamilie in den USA gefunden. Sie lebt in einer Vorstadt von New York City. So schnell kann es gehen, keine 10 Stunden nachdem ich die Absage der Gastfamilie aus Kalifornien bekommen habe, klingelte auch schon das Telefon. Ein sehr nettes und spontanes Gespräch entwickelte sich. Warum spontan? Weil ich keinen Anruf aus den USA erwartet hatte und somit völlig unvorbereitet in das Gespräch ging. Die Mail, die die Au-pair Agentur vor einem Anruf schickt und die erste Informationen über die Gastfamilie enthält, habe ich nicht rechtzeitig gelesen.

Aber gerade diese Spontanität scheint das Geheimrezept zu sein. Bei fast allen anderen Gesprächen aus den USA hatte ich mir mehrere Notizzettel neben den Telefonhörer gelegt, um genau zu wissen, was ich auf welche Frage antworten soll. Diesmal jedoch musste ich mir alles „aus den Fingern saugen". - Und das war genau das richtige. Einfach drauf los reden. Diese Methode wurde mit einem „Katharina, you sound great" meiner Gastmutter belohnt.

Am nächsten Tag zur selben Zeit kam dann der „second call to match" und nun kann ich mich offiziell Au-pair nennen. Wow, endlich habe ich sie gefunden, meine Traumgastfamilie, keine 40 Minuten außerhalb von New York City. Nachdem ich nun auch schon ein sehr schönes Bild meiner Gastfamilie bekommen habe, kann ich es kaum erwarten, das Flugzeug zu besteigen und sie endlich kennenzulernen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  May 14, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
May 14, 2008

Au-pair

Ausgeträumt

Es hatte alles so schön angefangen: Zweimal habe ich mit der Gastfamilie aus Kalifornien telefoniert und nicht einmal habe ich daran gezweifelt, dass es nicht wieder nur irgendeine Gastfamilie ist, mit der ich mal wieder ein Gespräch führe, sondern meine zukünftige Gastfamilie.

Warum mich die Gastfamilie doch nicht wollte? Das weiß ich leider auch nicht. Eigentlich ist der zweite Anruf einer Gastfamilie dazu bestimmt, zu „matchen", so nennt man es, wenn sich Au-pair und Gastfamilie füreinander entscheiden. Aus diesem Grund war ich natürlich total happy, dass es zu einem zweiten Gespräch gekommen ist. Sogar ein paar Bilder haben sie mir nach den Telefonaten per Mail geschickt. Ein positiveres Zeichen kann es doch gar nicht geben, dachte ich. Denn warum sollte sich eine Familie die Mühe machen, wenn sie sich nicht sicher ist, dass sie mich als Au-pair wollen?

Doch nach ein paar Tagen haben sie mir geschrieben, dass sie sich für ein Au-pair mit mehr Erfahrung in der Kinderbetreuung entschieden haben. Dabei waren unsere Gespräche so gut. Eine Absage auf Grund meiner bescheidenen  Erfahrung in der Kinderbetreuung hatte ich ja schon hinter mir. Sollte ich vielleicht zusätzliches Babysitting in Erwägung ziehen? Vielleicht kann ich auf diese Weise meine Chancen bei den Gastfamilien erhöhen?

Warum eigentlich nicht, bald habe ich schließlich nicht nur die Abi-Prüfungen hinter mir, sondern auch jede Menge Zeit bis zur Ausreise im Juli. Ein paar Mal Babysitting wäre da doch auf jeden Fall drin.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  May 9, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
May 9, 2008

Au-pair

The dream goes on

„Wow, your English is excellent." Juhu, wenn das nicht ein tolles Kompliment ist. Das Gespräch mit der kalifornischen Gastfamilie, das ich heute morgen geführt habe, war einfach super. So muss ein Interview-Gespräch sein: spontan, humorvoll und einfach nur perfekt. Genau so verlief die Unterhaltung mit der Gastfamilie aus der Vorstadt von San Francisco. Ich bin immer noch unglaublich aufgeregt. Schon komisch, wie sehr sich die Telefongespräche mit den Gastfamilien aus den USA unterscheiden.

Eigentlich müsste ich mir ja meine Abi-Unterlagen zur Brust nehmen und pauken, pauken, pauken, aber in meiner derzeitigen Stimmung, unmöglich! Ich habe dieses Gefühl: Ja, das ist die perfekte Gastfamilie für mich. Ob die Gastfamilie, mit der ich telefoniert habe, dasselbe auch über mich als Au-pair denkt? Das kann ich mir durchaus vorstellen. Unser Gespräch war einfach nur „funny". Jeder von uns machte einen Scherz nach dem anderen, was dazu führte, dass sich eine sehr entspannte Atmosphäre entwickeln konnte.

Oh nein, ich sehe mich doch tatsächlich schon mit einem Fuß auf der Golden Gate Bridge stehen. Wenn das mal kein Fehler ist, denn die Gastfamilie interviewt möglicherweise in diesem Moment ein anderes Au-pair, um dieses mit mir zu vergleichen. Aber man wird doch wohl noch träumen dürfen ...

 

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  May 6, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
May 6, 2008