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Zwischen Schule & Beruf

Mollig zurück nach Deutschland?

„In Amerika musst du unbedingt aufpassen, was du isst." „Ja klar, ich will schließlich nicht zunehmen." „Also zunehmen wirst du auf jedem Fall, versuch nur nicht, zu viel zuzunehmen, damit wir dich nach 12 Monaten noch erkennen."

Wie, zunehmen werde ich auf jedem Fall? Quatsch, man muss nur darauf achten, dass man seine Ernährung nicht zu sehr auf Fast Food umstellt. Amerika ist schließlich als das Land der Hamburger und Fritten bekannt.

„Nee, keine Angst, ich mag Fast Food sowieso nicht so gerne. Ich halte mich eben zurück, was Pommes Frites oder 'Starbucks' angeht". So, jetzt hat die Diskussion ein Ende, dachte ich. Was will mir meine Freundin Clara nur mit ihrem „Halt-Dich-Beim-Essen-Zurück"-Gespräch sagen? Ich muss mich eigentlich sowieso nicht zu sehr zurückhalten, ich bin schließlich Vegetarierin. Als Vegetarierin hält man sich automatisch von fettigen Steaks fern. Das weiß Clara doch auch.

„Ascheinend weißt du nicht, dass in Amerika die Lebensmittel mit viel mehr Fett und Zucker hergestellt werden? Da nimmt man leider automatisch zu. Dazu muss man noch nicht einmal mehr essen." „Echt? Nein, das wusste ich nicht." „Ich weiß, wovon ich rede, ich habe einmal die Sommerferien in Atlanta verbracht und habe 3 Kilo zugelegt."

„O.k., das sollte ich mir hinter die Ohren schreiben." Na ja, oder ich verwandle mich in eine Sportskanone.

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Apr 11, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Apr 11, 2008

Zwischen Schule & Beruf

Meine Schwester - eine Ausnahmeerscheinung

Wie ich sie beneide: Schule beendet, Ausbildung begonnen, Traumjob gefunden. Meine Schwester scheint eine Ausnahmeerscheinung zu sein. Wer kann heutzutage schon aus Überzeugung sagen: „Ich habe den Beruf gefunden, den ich mein Leben lang ausüben will"? Der Beruf meiner Schwester lädt eher zu der Aussage ein: „Ich hoffe, ich finde bald etwas anderes", oder: „Den Job mach ich nur für eine Saison." Sie ist Restaurantfachfrau und in dem Beruf ist man zwangsweise immer im Stress.  Immer für die Bedürfnisse der Gäste da sein, den ganzen Tag zwischen Küche und Gäste pendeln ... Ich will gar nicht wissen, wie viele Kilometer sie in dem Beruf bereits „verlaufen" hat.

Während ich nach der 10. Klasse auf die Oberstufe wechselte, um das Abitur zu machen, wusste sie bereits nach dem Realschulabschluss, dass sie „für die Gastronomie geboren" ist. Sie wechselte auf die einjährige Berufsfachschule für Gastronomie und bekam schließlich einen Ausbildungsplatz in einem Top- Restaurant. Heute zieht sie von Stadt zu Stadt und bekommt auch wirklich immer einen Job. Restaurantfachkräfte sind einfach gefragt. Gran Canaria, Österreich und einige deutsche Großstädte kann sie schon in ihrem Lebenslauf verzeichnen.

Wow, bewundernswert. So einen Beruf wünsche ich mir auch. Für mich wäre die Gastronomie wohl eher nichts. Meine Schwester aber hat ihren Traumjob gefunden, der nie langweilig wird und mit dem man mindestens ganz Deutschland erforschen kann.

 

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Apr 8, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Apr 8, 2008

Zwischen Schule und Beruf

Fängt der frühe Vogel doch nicht den Wurm?

Dass ich mich vergleichsweise sehr früh als Au-pair in den USA beworben habe, wusste ich. Ganze 10 Monate vor meiner geplanten Ausreise habe ich meine Bewerbung bei meiner Agentur eingereicht. Warum auch nicht? Schließlich habe ich mich sehr beeilt, um die Voraussetzungen so schnell wie möglich erfüllen zu können: Fahrstunden mindestens 2 Mal pro Woche, damit ich meinen Führerschein so früh wie möglich in den Händen halten kann. Zwei Kindergartenpraktika in den 6 Wochen Sommerferien ... Kann doch nur Vorteile bringen, dachte ich.

Die meisten anderen Au-pairs jedoch bewerben sich erst zirka 4 Monate vor ihrer geplanten Ausreise. Möglicherweise ist genau das ihr Vorteil gegenüber uns „Früh-Bewerbern". Im Au-pair Forum habe ich mich nämlich ein wenig umgehört und mitgekriegt, dass die Bewerber, deren Bewerbung erst wenige Tage für Gastfamilien zur Verfügung stehen, schon nach wenigen Wochen eine Gastfamilie finden.

Klar, bei mir war das auch nicht anders, nach wenigen Tagen bekam ich sofort einen Anruf einer Gastfamilie und es häuften sich die interessierten Gastfamilien. Warum schwächt das Interesse aber nach einiger Zeit ab?

Das haben sich auch andere Au-pair-Bewerberinnen gefragt und wir sind zu der These gekommen: Je länger eine Bewerbung im Web für die Familien einsehbar ist, desto weiter nach hinten rutscht sie in der Liste der Au-pairs. Deswegen melden sich die meisten Familien zuerst bei den Au-pairs, die relativ oben auf der Liste sind, die also ganz „frisch" im Netz sind.

Hm, wenn das stimmt, ist das nicht eher ein Nachteil? Na ja, mal sehen, wann sich die nächste Gastfamilie meldet ...

Autor: Katharina  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Apr 3, 2008
Autor: Katharina
Rubrik: auszeit nach dem abi
Apr 3, 2008