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Medizin studieren

Kisten links, Kisten rechts, Kisten überall

Endlich hatte das Warten ein Ende: Alle Kisten waren gepackt, alles Organisatorische erledigt – der Tag unseres Umzugs war da. Der bestellte Umzugswagen ist tatsächlich auch da – und größer als erwartet. Als ich ihn im Internet reserviert hatte, war ich von ausgegangen, dass er etwa so groß wie ein VW-Bus mit hohem Dach sein wird. Nun, der Wagen erinnert mich eher an ein Schlachtschiff, aber man wächst ja schließlich mit seinen Aufgaben.

Zunächst galt es, das Zimmer meines Kumpels und zukünftigen Mitbewohners zu leeren. Da er erst ein paar Monate dort gewohnt hatte, ging das recht fix, sodass wir in weniger als einer halben Stunde fertig waren. Das Ausladen des Autos dauerte dafür etwas länger – schließlich liegt die neue Wohnung im dritten Stock. Dank tatkräftiger Unterstützung von zwei Kommilitonen waren wir aber trotzdem schneller fertig als ursprünglich angenommen. Und auch meine Sachen waren schnell von der alten in die neue Wohnung gebracht. Länger als geplant dauerte der Besuch bei Ikea. Das hätte ich mir denken können. Man ist nie „mal schnell“ bei Ikea. Vom Einkaufen zurück wollten wir die ersten Kisten ausräumen, aber in der ersten Stunde kam leider nicht viel mehr rum als ein ständiges Herumgeschiebe der Kisten von einem unpassenden Ort an den nächsten. Schließlich stellte sich aber eine gewisse Routine ein und gegen ein Uhr nachts waren wir komplett fertig. Wenn wir demnächst noch Internet bekommen, ist das Wohnungsglück wohl perfekt!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jan 20, 2015
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jan 20, 2015

Medizin studieren

Streichen in völliger Dunkelheit

Wie ich an der einen oder anderen Stelle mal erwähnt haben dürfte, haben mein Kumpel und ich nach zahllosen Absagen und Enttäuschungen vor ein paar Wochen tatsächlich eine neue Bleibe gefunden. Es handelt sich um eine kleine Dachgeschoss-Wohnung in perfekter Lage am Aasee. Was will man mehr?

Aber, oh Schreck, an den Organisations-Aufwand, der mit der Gründung einer neuen Wohngemeinschaft einhergeht, habe ich vorher überhaupt nicht gedacht! Bisher habe ich nur in WGs gewohnt, in denen Teller, Besteck, Mülleimer, Putzzeug, Staubsauger und so weiter bereits vorhanden waren. Als ich neulich im Kopf durchgegangen bin, was wir neben den Möbeln für unsere eigenen Zimmer noch alles besorgen müssen, wurde mir kurz etwas anders. Tisch und Stühle für die Küche, Regale fürs Badezimmer: Ein kleiner Auszug der Dinge, die ich bisher immer als „selbstverständlich vorhanden“ angesehen habe. Aber gut, zum Glück gibt es Eltern und Großeltern, die das eine oder andere Schmuckstück im Keller und in der Garage rumstehen haben.

Blieb nur noch eine Sache, die es auf jeden Fall auch zu regeln galt: streichen! Da die Wände doch schon etwas in Mitleidenschaft gezogen waren, war das ein dicker Punkt auf der To-do-Liste. Leider war die Wohnungsübergabe erst nachmittags und wir wollten schon am nächsten Tag einziehen, sodass wir erst sehr spät mit der Arbeit anfangen konnten. Und wie das im Winter nun mal so ist, wird es ab vier Uhr nachmittags dunkel. In einer leeren Wohnung ohne Lampen ist das alles andere als optimal. Aber egal, unterkriegen lassen wollten wir uns davon nicht! Also werkelten wir immer weiter und stellten nach getaner Arbeit fest, dass die letzte Wand erst kurz nach Mitternacht fertig gestrichen war.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jan 12, 2015
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jan 12, 2015

Medizin studieren

Entspannte Zeit vor dem Physikum?

Wenn man sich in höheren Semestern umhört, bekommt man den Eindruck, das Semester, an dessen Ende das Physikum steht, sei sehr entspannt. Das mag daran liegen, dass man tatsächlich recht wenig Uni hat. Dass das noch weniger wird, ist ein sehr positiver Aspekt. Allerdings beruht diese Aussage auf der Annahme, dass der Terminkalender abgesehen vom Stundenplan leer ist – und das ist bei mir leider nicht der Fall.

Ich gebe Seminäre zum Präparieren für jüngere Studierende. Die Vorbereitung dafür kann, je nach Thema, einen ganzen Tag in Anspruch nehmen. Nebenher arbeite ich auch noch mindestens zwei Tage, sodass insgesamt schon mal mindestens drei Tage pro Woche zum Lernen wegfallen.

Besonders traf es mich im Dezember. Bis kurz vor den Prüfungen hatte ich mein Augenmerk hauptsächlich auf den Job und meine Freizeit gelegt. Als ich dann die Tage zählte, die mir bis zu den Klausuren übrig bleiben würden, war ich ganz schön geschockt, schließlich musste ich auch noch meinen Umzug organisieren. Endlich haben mein Kumpel und ich nämlich eine gut gelegene, schöne und vor allem günstige Wohnung gefunden!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jan 5, 2015
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jan 5, 2015