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Medizin studieren

Ein Tag, an dem gar níchts funktionierte

Nach unserem kleinen Sprachschulaufenthalt in Rouen wollten wir eigentlich zügig weiter in den Süden, entschieden uns aber für einen Tagesausflug in den Norden, um die Landungsstrände der Alliierten anzuschauen. Irgendwie wollte an dem Tag einfach nichts funktionieren. Wir waren bis nach Bayeux mit dem Zug gefahren. Von dort fuhr ausgerechnet am Sonntag kein Bus zu den Landungsstränden, obwohl im Reiseführer stand, dass sonntags sogar mehr Busse als wochentags fahren würden. Also haben wir uns Räder ausgeliehen und sind zum Strand geradelt. Es war eine schöne Radtour, das Meer zu sehen ist immer wunderbar und das Museum über die Landung der Alliierten in Omaha Beach war sehr spannend.

Als wir die Räder zurückgeben wollten, hat sich der Verleiher total angestellt, weil er meinte, sie wären dreckiger als vorher. Wir haben sie dann ein bisschen geputzt, weil wir es nicht eingesehen haben, zehnEuro mehr zu bezahlen.

Zurück am Bahnhof stellten wir fest, dass der Zug, den wir nach Caen hätten nehmen müssen, um unsere Mitfahrgelegenheit nach Rouen zu erwischen, an allen Tagen außer am Sonntag fuhr. Glücklicherweise hatte dann aber auch die Mitfahrgelegenheit Verspätung, sodass es sich doch noch ausging.

Am nächsten Tag war ich mit meinem Freund in Paris verabredet, das war deutlich entspannter!

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Oct 28, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Oct 28, 2014

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Eindrücke

Nach fünf Wochen war meine Tour durch Südamerika vorbei. Um ganz ehrlich zu sein, war ich nicht wirklich traurig. Bitte nicht falsch verstehen, ich hatte sehr viel Spaß und habe viele tolle Sachen erlebt. Aber ich bewundere jeden, der es schafft, monatelang durch fremde Länder zu reisen, ohne irgendwann müde zu werden.

Man bekommt so viele Sachen erzählt, sieht unglaublich viele Dinge, lernt Kulturen kennen und sieht auch – zumindest in Südamerika – sehr viel Leid. Nach fünf Wochen hatte ich definitiv genug davon.

Machu Picchu, Wanderungen, Titicacasee, La Paz, der größte Salzsee der Welt, Buenos Aires ... nur ein paar der Highlights, deren Eindrücke ich innerhalb kurzer Zeit zu verarbeiten hatte.

In Buenos Aires, meinem letzten Stopp auf der Reise, bevor es wieder ins gut organisierte Europa zurückging, war ich dermaßen unmotiviert, dass ich drei Tage lang jegliche Museen boykottiert habe – und davon gibt es dort nicht gerade wenige. Im Endeffekt bin ich einfach nur dreieinhalb Tage durch die Metropole marschiert und habe die Stadt auf mich wirken lassen.

Nebenbei habe ich versucht, Kraft für meinen letzten Abschnitt der Semesterferien zu sammeln: Das obligatorische Arbeiten in Frankreich als Surflehrer. Tatsächlich bin ich schon einen Tag nach meiner Rückreise an Atlantikküste gedüst.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Oct 24, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Oct 24, 2014

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Machu Picchu

Zu den imposantesten Sehenswürdigkeiten Südamerikas gehört, wenn man den meisten Reiseführern Glauben schenken darf, definitiv die bekannte Inka-Ruinenstadt Machu Picchu. Gelegen zwischen zwei Bergen, dem Machu Picchu und dem Huyana Picchu, ist sie das Motiv eines Großteils peruanischer Postkarten und weltweit bekannt. Leider finden das aber die allermeisten Menschen ziemlich toll, sodass Machu Picchu ganz schön von Touristen überlaufen ist.

Für Abenteuerlustige gibt es den sogenannten Inka-Trail, der dem ursprünglichen Pfad nach Machu Picchu entspricht. Um dem Besucheransturm Herr zu werden dürfen täglich „nur“ circa 300 Leute auf diese Route – und das inklusive der Guides, Träger und weiteren Dienstleistern. Die Tour kann man nämlich nur in Begleitung eines professionellen Führers machen. Da mir das alles zu touristisch war, habe ich mich für einen alternativen Weg entschieden, auf dem man ebenfalls wandernd in Machu Picchu ankommt und wo weniger los ist.

Für eher entspannte Souvenir-Jäger gibt es auch unsportliche Möglichkeiten, das Weltkulturerbe zu bestaunen: Mit dem Zug geht’s in das Touristen-Dorf Aguas Calientes, von wo man mit Bussen hoch zur Inka-Stadt gefahren wird. Um möglichst ungestört zu sein, wollen die meisten Touristen so früh wie möglich dort sein. Morgens um sechs öffnet das Gelände, entsprechend müssen die Busse aus Aguas Calientes um 5:30 Uhr ihre halsbrecherische Serpentinen-Fahrt beginnen. Da allerdings viele Touristen und nur wenige Busse vorhanden sind, bilden sich ab vier Uhr nachts Schlangen an den Haltestellen. Dort angekommen, stellen sie sich ein weiteres mal an, um die heilige Stätte betreten zu dürfen.

Ist man allerdings erstmal dort, wird man für die Strapazen definitiv belohnt. Majestätisch, mythisch, einfach faszinierend liegt die verlassene Stadt zwischen den Gipfeln und ist von Wolkenfetzen umgeben.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Oct 20, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Oct 20, 2014