Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Medizin studieren

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Lange habe ich nichts von mir hören lassen. Nachdem mein Job bei der Post vorbei war, war ich nämlich sehr beschäftigt. Denn schon zwei Wochen später sollte meine kleine Reise beginnen und davor wollte noch einiges organisiert werden.

Glücklicherweise habe ich eine Zusage für das Psychologiestudium in Leipzig erhalten, so muss ich nicht umziehen und kann bei meinen Freunden bleiben. Aber allein mit der Zulassung war es nicht getan. Durch den Fachwechsel von Medizin auf Psychologie reichte es nicht, mich einfach nur umzuschreiben. Knapp eine Woche lang habe ich mich mit bürokratischem Papierkram beschäftigt. Außerdem wollte ich noch mein Zimmer streichen und die Küche auf Vordermann bringen.

Dann konnte es losgehen. Gemeinsam mit einer Freundin, mit der ich schon vor einem guten Jahr in Guatemala und Mexiko unterwegs gewesen war, entschied ich mich für eine Reise nach Spanien – mit Zwischenstopp in Belgien und den Niederlanden. Wir haben einen sehr günstigen Zug nach Lüttich gefunden und unsere ersten zwei Nächte bei einer sehr netten 60-jährigen Couchsurferin verbracht. Sie hat uns an einem Tag gefühlt ganz Belgien und Holland gezeigt. Wir waren wandern und sind abends noch nach Maastricht gefahren. Sie hatte alleine doppelt so viel Energie wie wir zusammen, sodass wir nach den zwei Tagen erst mal ein bisschen Ruhe brauchten, die wir an unserem nächsten Halt auch gefunden haben. Aber über das Yoga- Camp irgendwo auf dem Land in Belgien werde ich im nächsten Blog berichten.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Sep 10, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Sep 10, 2014

Medizin studieren

Reisevorbereitungen

Ich glaube, wenn man in ein Land außerhalb der EU oder der Vereinigten Staaten fährt, begegnen einem viele Mitmenschen erstmal mit Überraschung, Skepsis und Besorgnis. Asien? Macht ihr euch da keine Gedanken um eure Gesundheit? Australien? Lass dich nicht von Schlangen beißen! Oder eben: Südamerika? Oh Gott, habt ihr nicht Angst wegen der hohen Kriminalitätsrate? Und die Distanzen? Gesundheit? Infrastruktur?

Naja, jedenfalls ist mir das so ergangen. Egal wem ich davon erzähle, die meisten finden es ganz cool, aber es schwingt doch ein nicht unerheblicher Teil Skepsis mit.

Wenn man dann auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes surft, vergeht einem der Spaß für kurze Dauer echt grundlegend. Da liest man von bewaffneten Raubüberfällen, Speed-Kidnapping, Drogen, betrunkenen Busfahrern und den Problemen, die ein verlorener Reisepass mit sich bringt. Es kostet dann schon einiges an Überwindung, sich darüber hinwegzusetzen und weiterhin gut gelaunt zu sein – aber es klappt, von daher ist alles ganz wunderbar.

Und gerade beim Thema Gesundheit kann man ja vorsorgen. So eine Gelbfieber-Impfung lässt sich schnell machen, tatsächlich kann man sie sogar ohne Termin am Institut für Tropen- und Reisemedizin vornehmen lassen. Über die 52 Euro Gebühr musste ich dann zwar erstmal schwer schlucken, aber ein Telefonat mit der Krankenkasse verschaffte mir Klarheit: Meine übernimmt bis zu 100 Euro für Reise-Impfungen.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Aug 4, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Aug 4, 2014

Medizin studieren

Dialogorientiertes Serviceverfahren

Was für ein Wort! So lange Ausdrücke gibt es wohl auch nur in der deutschen Bürokratiesprache. Aber was verbirgt sich dahinter und wozu ist es gut? Ehrlich gesagt habe ich mich das erst gefragt, als ich mich mal auf Verdacht für Psychologie bewerben wollte. Es ist tatsächlich noch komplizierter als es klingt. Gott sei Dank lieg lief die Bewerbung für Soziologie und Geographie direkt über die Hochschulen. Bei Psychologie sieht das allerdings anders aus. Man meldet sich bei hochschulstart.de an und bewirbt sich entweder zentral über das Portal oder über die Uni. Dann muss man sich einen Account einrichten und der muss dann noch frei geschaltet werden. Und unter Umständen müssen dann auch noch Papiere an die Hochschule gesendet werden. Irgendwie war das alles für mich recht undurchsichtig und teilweise sehr kompliziert. Zum Beispiel brauchte man, um sich für die Uni Bamberg zu bewerben, die Bestätigung über ein Beratungsgespräch zur Studienwahl an einer bayerischen Hochschule. Dass ich schon einige Beratungsgespräche sowohl an der Uni Leipzig als auch bei der Agentur für Arbeit in Nürnberg (was ja auch in Bayern liegt) wahrgenommen habe, reichte nicht.
Ganz besonders schrecklich lief es mit der HU Berlin, die auch nach mehrmaligem Kontakt meinen Acount nicht freischalten konnte. Erst am letzten Tag vor dem Ende der Frist hat es geklappt. Glücklicherweise musste man keine Papiere mehr schicken, das hätte ich niemals geschafft.
Trotz aller Schwierigkeiten habe ich aber trotzdem pro Fach einige gültige Bewerbungen abgeben können und auch schon ein paar Zulassungen erhalten. Nur auf die aus Leipzig, die meine Präferenz wäre, warte ich bis jetzt noch vergeblich.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Jul 29, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Jul 29, 2014