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Medizin studieren

Soll ich Psychologie studieren?

Wie schon angekündigt, habe ich einen meiner Kurse, den Präpkurs, der ungefähr die Hälfte meiner momentanen Wochenstunden ausmacht, auf nächstes Jahr verschoben. Jetzt habe ich genug Zeit, um mir zu überlegen, ob ich weiter Medizin studieren oder doch zu einem anderen Studiengang wechseln sollte. Deswegen bin ich zunächst zu einem Studieninformationstag der Uni Leipzig gegangen und habe mir Vorträge über Deutsch als Fremdsprache, Geographie, Psychologie, Soziologie und Physik angehört. Ihr seht schon, eine klare Interessenslinie gibt es nicht. Am liebsten würde ich mal wieder alles studieren und dabei trotzdem noch viel Freizeit haben und danach einen interessanten und sicheren Job mit Menschenkontakt finden. Vielleicht ein bisschen unrealistisch.

Besonders interessant hörte sich Psychologie an, weil es viel mehr ist, als nur psychische Krankheiten zu lindern. Diese Vorstellung hatte ich immer so ein bisschen, weil meine Mutter psychologische Psychotherapeutin ist. Das hatte mich nur so mittelmäßig gereizt, aber vielleicht auch, weil ich nicht genau dasselbe wie meine Mutter machen wollte. Es geht bei Psychologie aber eben nicht nur um die Lehre von psychischen Krankheiten. Es gibt Richtungen wie Arbeits- und Organisationspsychologie, Umweltpsychologie und Sozialpsychologie. Außerdem hat man viel Statistik.

Praktischerweise ist mein Mitbewohner in diesem Fach eingeschrieben und konnte mir ein bisschen erzählen, was spannend ist und was er eher als nicht so toll einschätzt. Man muss wohl – ähnlich wie bei Medizin – sehr viel auswendig lernen, aber auf der andern Seite werden die Fakten wohl in den Vorlesungen zumindest ein bisschen kritisch betrachtet. Davon konnte ich mich überzeugen, als ich ihn in den vergangenen Wochen häufiger zu Veranstaltungen begleitete. Ich fand die Inhalte recht spannend und die Art der Wissensvermittlung angenehm. Die Dozenten haben häufig Fragen gestellt und sich auch über den Dialog mit den Studenten gefreut. Zudem sind die Kurse deutlich kleiner. In Medizin saß ich in 360-Personen-Veranstaltungen, hier sind es nur 60. Besonders interessant an Psychologie finde ich, dass es der Schnittpunkt zwischen Mensch und Wissenschaft, sozialem Verhalten und Naturwissenschaft ist.

Wie ihr vielleicht festgestellt habt, bin ich gerade ganz begeistert, aber bei mir ändert sich zur Zeit die Vorstellung von Studium und Leben täglich. Ich bin selbst gespannt, was ich letzten Endes mal machen werde.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Jun 19, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Jun 19, 2014

Medizin studieren

Wohnungssuche

Nach einem guten Jahr fällt mir in meinem kleinen WG-Zimmer nun die Decke auf den Kopf. An sich ist es ja schön, bei Außentemperaturen nahe der 30 Grad-Marke ein Zimmer zu bewohnen, in dem angenehme 19 Grad herrschen. Aber andererseits würde ich gern einen Schrank aufstellen und zum Liegestützen machen nicht immer das halbe Zimmer umräumen. Deswegen habe ich beschlossen, mich auf Wohnungssuche zu begeben.

Man nenne mich naiv, aber ich habe gedacht, das sei eine Sache von maximal ein paar Wochen. Aber es kommt ja doch immer anders als erwartet. Entweder die Mieten sind so exorbitant hoch, dass das eine geplante zweier-WG in den Ruin treiben würde, oder es hapert an anderen Dingen.

Beispielsweise unpassende Raumaufteilung: Mein zukünftiger Mitbewohner und ich verstehen uns zwar gut, aber zum Kochen wollte ich dann doch nicht sein Zimmer okkupieren müssen. Ziemlich oft bekamen wir auch zu hören: „Nee, sorry, WG is’ hier nicht gewünscht!“ Ich frage mich so langsam echt, was in anderen WGs so alles abgehen muss, dass sich bei Vermietern ein derart schlechtes Bild vom netten Zusammenleben unter Kumpels eingeprägt hat. Aber was soll’s? Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jun 3, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jun 3, 2014

Medizin studieren

Erleichtert

Ja, ich denke das trifft den momentanen Gemütszustand schon recht genau. Der Grund für dieses Wohlbefinden ist das Abhaken einer weiteren wichtigen Hürde auf dem Weg zum Endgegner Physikum. Wobei „einer weiteren“ sogar untertrieben ist, genau genommen war es die letzte Hürde in Sachen Anatomie. Den Großteil der makroskopischen Anatomie, sprich Knochen, Muskeln, Gefäße und Organe, hatten wir ja bereits in Semester zwei hinter uns gebracht. Jetzt ging es noch um Neuroanatomie, sprich Gehirn, Rückenmark und Hirnnerven. Theoretisch müsste ich jetzt also alles wissen, was die makroskopische Anatomie betrifft. Ob es wirklich so ist, werde ich n den Physikumsvorbereitungen sehen. Ein bisschen skeptisch bin ich ja schon …

Den Rest des Semesters werde ich mich überwiegend mit Mikroskopie beschäftigen. Aus Erzählungen weiß ich, dass es dabei ganz schön zur Sache geht, schließlich hat der betreffende Prof sein Fach zur „Königsdisziplin medizinischer Diagnostik“ erhoben. Ich bin gespannt!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  May 27, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
May 27, 2014