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Master live

Einen Monat vegan leben

Meine WG-Truppe und ich ernähren uns schon seit vielen Jahren vegetarisch. Um uns aber bewusst darüber zu werden, wie viele tierische Produkte wir außer Fleisch jeden Tag konsumieren, hatten wir uns vorgenommen, den ganzen November komplett darauf zu verzichten und vegan zu leben. Bei jedem Produkt, das wir kaufen oder essen, wollten wir zuerst die Zutatenliste auf tierische Produkte durchforsten: keine Milch, keinen Käse, keine Eier (auch nicht im Kuchen), keine Butter, keine Sahne, keinen Honig... Selbst beim Wein muss man aufpassen! Denn viele Weine und auch Fruchtsäfte werden, wie wir herausfanden, mit tierischen Produkten gefiltert. Das heißt, einige Weine sind noch nicht mal vegetarisch! Nur, wenn das Filtern vegan, zum Beispiel mithilfe eines Proteins aus Erbsen oder Weizen, vorgenommen wurde, erhalten die Weinflaschen einen „vegan“-Aufkleber. Gut zu wissen, allerdings geht mir das persönlich ein bisschen zu weit. Trotzdem finde ich die Information interessant.
Dadurch, dass wir den veganen Monat alle gemeinsam machten, fiel es mir weniger schwer. Wir standen das zusammen durch und konnten uns gegenseitig ermutigen. Außerdem machte es Spaß, sich über die Erfahrungen auszutauschen und gute Tipps zu teilen. Ein positiver Aspekt war, dass wir mehr gekocht haben und dabei auch etwas kreativer geworden sind. Vorher habe ich selten nach Rezept gekocht, aber da ich mit veganen Gerichten wenig Erfahrung habe, hatte ich mich nun doch öfter anleiten lassen. Unter anderem hatte mir eine Freundin ein veganes Kochbuch geliehen, denn man muss schon einfallsreich werden, wenn das Essen ohne Käse, Butter, Sahne und Co. trotzdem satt machen und lecker schmecken soll! Ich bin gespannt, ob ich doch noch Entzugserscheinungen bekomme – bisher ging es wirklich ganz gut.

Autor: Franca  |  Rubrik: studium  |  Dec 7, 2016
Autor: Franca
Rubrik: studium
Dec 7, 2016

Master live

Endlich wieder Musik

Das vergangene Wochenende war fast gänzlich der Musik gewidmet. Am Montagabendging ich zu einer Probe mit Querflöte und Geige. Wir hatten uns zu dritt zusammengefunden, um bei einem festlichen Abendessen für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Kinderbetreuung ein paar einfachere Stücke zum Besten zu geben. Um die Querflöte warmzuhalten, war ich außerdem Teil der Musikbegleitung am Sonntag im Gottesdienst. Und am Freitagabend war bei einem Lobpreisabend, bei dem gemeinsam geistliche Liedern gesungen wurden.
Die Proben für den Gottesdienst und den Auftritt bei dem Mitarbeiteressen haben unglaublich viel Spaß gemacht. Die Combo war auch einfach spitze: Als Leitung an der Gitarre und beim Gesang hatten wir eine sehr begabte Musikerin aus unserer Gemeinde in meinem Alter, an der Mandoline mein Mann, am Bass ein Freund und am Cajon seine witzige Frau. Ich beteiligte mich mit Flöte und Gesang. Nach den Auftritten gab es viel ermutigendes Lob und immer wieder die Frage, ob wir uns öfter in dieser Konstellation zusammenfinden werden. Und prompt fragte uns die Leiterin an der Gitarre, ob wir nicht in ihrer Band einsteigen wollen. Gesagt, getan: Jetzt steht schon der nächste Musiktermin für uns fest.
Das Wochenende hat mich zwar in meinem musikalischen Selbstbewusstsein gestärkt, aber auch ein wenig ausgelaugt. Der Uni-Alltag mit Vortragsvorbereitungen, der ersten Prüfung in Form eines Referats, einem Vorabtreffen für eine Exkursion nach Teneriffa und den Absprachen zu meiner Masterarbeit habe ich– auch dank einer aufkommenden Erkältung – daher nur mühsam überstanden.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Dec 6, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Dec 6, 2016

Master live

Hausarbeiten, die Zweite

Das Thema meiner zweiten Arbeit für das vorige Semester lautete praktische Philosophie. Es geht um die Frage, wie Güter zu verteilen sind. Konkreter: Sollten alle Güter gleichmäßig verteilt werden oder nicht? Mit Gütern sind nicht nur Waren gemeint, sondern alles, was verteilt werden kann und gleichzeitig erstrebenswert ist, etwa auch Rechte oder Privilegien. Wie immer in der Philosophie werden nun erst einmal Fragen aufgeworfen, bevor irgendetwas beantwortet werden kann. Zum Beispiel: Was ist Gerechtigkeit? Einige Philosophen der Moderne nehmen die Position der Gleichverteilung ein und sind überzeugt, dass Gerechtigkeit immer etwas mit Gleichheit zu tun hat. Dies nennt man Egalitarismus. Non-Egalitaristen vertreten jedoch die Auffassung, dass Gerechtigkeit sich nur auf die Anliegen der Einzelnen bezieht und man Einzelnen Gerechtigkeit zukommen lassen kann, ohne dabei auf andere zu schauen. Egalitaristen würden dem meines Erachtens entgegnen, dass menschliche Bedürfnisse theoretisch unersättlich sind. Daher könne eine Zuteilung sich nicht nur an den Ansprüchen der einzelnen Personen orientieren, sondern müsse auch beachten, was andere bekommen. Non-Egalitaristen wiederum meinen, dass menschliche Bedürfnisse erfüllbar sind und somit jedem einfach so viel gegeben werden sollte, wie er oder sie braucht. Um dies zu ermitteln, müsste man sich nicht an den anderen orientieren.
So viel zur praktischen Philosophie. Zum jetzigen neuen Semester habe ich wieder ganz andere Kurse belegt, nämlich in Sprachphilosophie, Wissenschaftstheorie, Erkenntnistheorie, Psychopathologie, Psychiatrie, Neuroethologie und Neuroinformatik. Hier spiegelt sich die Interdisziplinarität meines Masterprogrammes wider.

Frühere Beiträge von Lukas aus seinem Masterstudium sind über seine Übersichtsseite zu finden.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Dec 1, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Dec 1, 2016