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Master live

Wiedererlangte Erinnerungen

Es gibt ein psychologisches Phänomen, das ich sehr spannend finde. Und zwar kann es vorkommen, dass traumatisierende Ereignisse aus der Kindheit so sehr verdrängt werden, dass die betroffene Person sich Jahre lang nicht mehr daran erinnern kann. Das können zum Beispiel Verbrechen sein, die dieser Person angetan wurden. Dieser Schutzmechanismus dient oft der psychischen Gesundheit, da die Geschehnisse einfach zu schlimm waren und das Gehirn es der Person insofern „leichter“ macht, indem es die Erinnerungen „abspaltet“ oder sie einfach so tief vergräbt, dass die Person sich nicht mehr damit auseinandersetzen muss. Jedoch kann es vorkommen, dass die Erinnerungen Jahre später wieder auftauchen. Man könnte sich das so erklären, dass das Gehirn die Erinnerungen erst dann wieder der Person „zumutet“, wenn sie in einer stabilen Situation ist und mit den schlimmen Ereignissen fertig werden kann. Das ist natürlich eine sehr schwierige Lage, da es nach so vielen Jahren fast unmöglich ist, Beweise für die Ereignisse zu finden und die Täter zu verurteilen.
In den USA gibt es eine Art Gegenbewegung zu dieser Traumatisierungs-These. Einige Forscher glauben nicht, dass man sich Jahre lang nicht erinnert und die Erinnerung dann irgendwann wieder auftaucht. Tatsächlich gibt es das Phänomen, dass Erinnerungen auch manipuliert werden können, das konnte auch wissenschaftlich schon gezeigt werden. Das bedeutet natürlich, dass es schwierig ist, beschuldigte Personen einfach zu verurteilen, da dies für sie eine Schädigung des Rufs bedeutet. Ich finde, das ist ein sehr spannendes Thema, es lohnt sich, darüber mehr zu lesen, denn es gibt keine eine eindeutige Position zu diesem Phänomen.

 

Autor: Franca  |  Rubrik: studium  |  06.03.2019

Master live

Beim Studierendenmagazin

Eigentlich war ich gerade auf der Suche nach einem Nebenjob, als mir ein Flyer über die ehrenamtliche Mitarbeit beim Studierendenmagazin des AStA in die Hände fiel. Obwohl das nicht das war, wonach ich gesucht hatte, sprach mich die Beschreibung der ehrenamtlichen Tätigkeit sehr an.
Nachdem ich eine kurze Bewerbung an die Redaktion geschickt hatte, lud man mich sogleich zum Vorstellungsgespräch ein, um mit mir über meine Interessen zu sprechen. Kurz darauf erhielt ich die Zusage. Nun bin ich Teil der ausschließlich ehrenamtlichen Redaktion. Glücklicherweise bekomme ich für meine Arbeit eine kleine Aufwandsentschädigung, da ein „richtiger“ Nebenjob mir definitiv nicht mehr möglich ist.
Ich kümmere mich um die Umstrukturierung und Pflege der Webseite des Magazins sowie um die sozialen Medien, in diesem Fall beinhaltet das den Facebook-Auftritt. Obwohl ich bereits einige Vorkenntnisse in diesem Bereich hatte, bringt diese Arbeit einige Herausforderungen mit sich. Vieles eigne ich mir selbst an. Das funktioniert auch sehr gut, denn die meisten Sachen sehen am Anfang sehr kompliziert aus, stellen sich dann aber als vergleichsweise leicht heraus. Während meines Praktikums werde ich leider nicht an den Redaktionssitzungen teilnehmen können. Da ich meine Arbeit allerdings weitgehend unabhängig erledigen kann, braucht es nur wenig Koordination. Trotzdem freue ich mich bereits auf die erste Sitzung im neuen Semester.

 

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  01.03.2019
Autor: Nele
Rubrik: studium
01.03.2019

Master live

Schreck lass nach!

Er ist gerade für Studierende elementar und nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Er liefert Zugang zu digitalen Medien und zum Online-Campus. Man hält mit ihm Kontakt zu Dozenten, die man sonst nur schwer zu fassen bekommt. Außerdem schreibt man hierauf seine Hausarbeiten. Die Rede ist von meinem Freund und ständigen Begleiter: dem Laptop.
Dementsprechend blieb mein Herz fast stehen, als das Gerät eines Tages partout nicht mehr hochfahren wollte. Alle meine Hausarbeitsthemen, sogar die Konzeption für meine Masterarbeit, waren darauf gespeichert. Meine Sicherungskopie war natürlich überhaupt nicht mehr aktuell. Ich versuchte ihm, gut zuzureden. Das half leider gar nicht. Immer noch starrte mir ein schwarzer Bildschirm entgegen. Dann versuchte ich es mit Abwarten. Und schließlich ignorierte ich das Problem einfach. Dann schien sich etwas zu tun, doch letztendlich zeigte mir mein Laptop nur eine Fehlermeldung an. Diese kommentierte ein Freund von mir mit den Worten „Also entweder ist alles in Ordnung oder er ist vollständig hinüber“. Resigniert beschloss ich, an diesem Abend schlafen zu gehen.
Das Spiel wiederholte sich am nächsten Morgen und am darauffolgenden Nachmittag. Ich war kurz davor aufzugeben und wollte mich bereits auf den Weg zum Reparaturdienst machen, als ich einen allerletzten Versuch startete. Und siehe da, es funktionierte. Nach einigen kleinen Freudensprüngen legte ich direkt eine aktuelle Sicherheitskopie meiner Projekte an. Seitdem läuft mein Laptop wieder tadellos und ich hoffe, dass das auch noch lange so bleiben wird.

 

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  21.02.2019
Autor: Nele
Rubrik: studium
21.02.2019