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Dual studieren

Klausuren aus - Praxis an

Nach drei langen Wochen, die vollgestopft mit Lernstoff und Klausuren waren, geht es für mich wieder zurück in die Heimat und in die Bankfiliale. Natürlich gab es am Tag der letzten Klausur noch eine angemessene Feier zum Semesterabschluss. Jetzt steht aber erst einmal die zweite Hälfte der „Private Banking“-Phase an und ich fühle mich – insbesondere durch das dazugehörige Seminar – sehr gut vorbereitet. Das Thema war dieses Mal „Investieren“. Dabei drehte sich alles um die neuen Vorschriften, die das Regulationsabkommen MiFiD II mit sich bringen wird. Die Abkürzung steht für „Markets in Financial Instruments Directive“. Unter diesem Stichwort werden Richtlinien der EU zusammengefasst, die die Finanzmärkte der Mitgliedsstaaten besser miteinander verbinden, den Wettbewerb stärken sowie Anleger schützen sollen.
Nun ist die extrem anstrengende Lernphase endlich vorbei und es kann ein wenig Entspannung einkehren, welche ich offen gesagt auch dringend nötig habe. In zwei Wochen steht ein Kurzurlaub mit einem Freund an und ich lasse meinen Blick in Richtung August schweifen.
Dann findet nämlich die Startwoche der neuen Azubis und dualen Studierenden statt und auch das Altsemester ist eingeladen. Auf dem Plan stehen verschiedene Orientierungsgespräche, Knigge-Kurse und – wie immer – Networking mit den Kolleginnen und Kollegen aller Jahrgänge. Es gibt aber noch ein anderes Highlight, auf das sich meine Kollegen und ich freuen: das exzellente Essen im Hotel!
Bis dahin habe ich jedoch noch etwas Arbeit in der Filiale vor mir und die Möglichkeit, meine erworbenen Kenntnisse in der Anlageberatung einzusetzen. So kann ich mein Filialteam unterstützen. Was ich jetzt aber schon sicher weiß ist, dass ich dieses Wochenende sehr lange schlafen und mich ordentlich entspannen werde.

Autor: Philipp  |  Rubrik: studium  |  Jul 21, 2017
Autor: Philipp
Rubrik: studium
Jul 21, 2017

Dual studieren

Auf ein Neues

Für meine 76 Kommilitonen und mich hat die Prüfungsphase begonnen. In diesem Semester ist die Anspannung bei allen sehr viel höher als im vorherigen und die Vorbereitungen haben um einiges früher begonnen. Die erste der sieben Klausuren habe ich bereits hinter mir und es wartet noch jede Menge Lernstoff auf mich. Da die Termine so angeordnet sind, dass alle zwei bis vier Tage eine Klausur fällig ist, muss ich meine abschließenden Lernarbeiten parallel laufen lassen und werde mich also an jedem Klausurtag der übernächsten Prüfung widmen – sehr nervenaufreibend und anstrengend.
Dieser ganze Lernaufwand wäre wohl nicht zu bewältigen, hätte ich nicht schon vor Wochen mit dem Zusammenfassen und erstem Lernen der Vorlesungen begonnen. Nun habe ich nur noch meine Zusammenfassungen und einige Übungsaufgaben auf meinem Laptop, welche ich Tag für Tag wiederholen und abarbeiten werde.
Die Tatsache, dass in Mannheim aktuell eine kleine Hitzewelle herrscht, mit 36 Grad und strahlendem Sonnenschein, hilft mir beim Lernen allerdings nicht. Während sich all meine Freunde im Schwimmbad, im Park oder an einem See sonnen und das schöne Wetter genießen, muss ich wohl oder übel meinen strikten Lernplan durchziehen. Aber ich bin ehrgeizig und möchte mein zweites Semester BWL-Bank gut abschließen, um dann fokussiert in die Praxisphase zu gehen.
Das Licht am Ende des Tunnels ist auch schon in Sicht und ich freue mich gewaltig darauf. Denn ich habe mit meiner Freundin einen kleinen Städtetrip gen Norden gebucht und ein weiterer Urlaub ist bereits in Planung.
Zu viel Entspannung ist jedoch nicht vorgesehen, da ich in der folgenden Praxisphase noch meine 20- bis 30-seitige Projektarbeit verfassen muss und ich mich dafür in der heimischen Bibliothek einnisten werde.

Autor: Philipp  |  Rubrik: studium  |  Jun 27, 2017
Autor: Philipp
Rubrik: studium
Jun 27, 2017

Dual studieren

Bankenbranche im Wandel

Die Bankenbranche befindet sich in einem starken Umschwung. Das merkt man als Kunde und erst recht als Mitarbeiter einer Bank. Denn es gibt zurzeit drei große Faktoren, die dem Bankenwesen zu schaffen machen:
Erstens ist das die Digitalisierung, die wohl für jedes Unternehmen weltweit eine Herausforderung ist. Hier werden Online-Banking und sonstige digitale Dienstleistungen für Kunden immer wichtiger und sind schon jetzt unerlässlich.
Zweitens baut das seit 2008 andauernde Niedrigzinsniveau immer mehr Druck auf Banken auf und schrumpft ihre Margen für jegliche Einlagen- und Finanzierungsgeschäfte auf ein Minimum. Aufgrund dessen mussten sich Kreditinstitute in den vergangenen Jahren neu erfinden und Wege auftun, um diese Ausfälle so weit wie möglich kompensieren zu können. Deshalb sind Bankkunden derzeit oft verärgert, da beispielsweise Kontoführungsgebühren steigen oder Entgelte für Geldverfügungen verlangt werden.
Der dritte Faktor ist der wohl meistdiskutierte aus diesen dreien und liegt wohl den meisten Bankkunden sehr am Herzen: die Regulierung des Bankenwesens. Besonders betroffen davon ist die Wertpapierabteilung, die sich immer strikteren Vorgaben anpassen muss. Dies dämpft einerseits die Leistung der Bank, schützt auf der anderen Seite aber den Kunden vor mangelhafter Beratung.
Ich persönlich finde es sehr spannend, in einer derart entscheidenden Phase für ein Kreditinstitut zu arbeiten und bei der Bewältigung dieser Faktoren helfen zu können. Darüber hinaus bin ich durchaus gespannt, wie sich diese endgültig auf das Bankenwesen der Zukunft auswirken. Genau hier denke ich, dass die Digitalisierung die größte Rolle spielen wird.

Autor: Philipp  |  Rubrik: studium  |  Jun 20, 2017
Autor: Philipp
Rubrik: studium
Jun 20, 2017