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Was tun nach dem Abi?

"Don't take it too easy!"

„Weißt du denn schon, was du nach dem Abi machen willst?", fragte mein Freund Alex mich. „Hm, also am liebsten würde ich ja entweder Lehrerin werden oder etwas in der Werbebranche machen."

„Bitte nicht Lehrerin, werd bitte nicht Lehrerin! Nichts gegen dich, ich würd‘ dir das ja auch voll zutrauen, doch alle Lehrer, die ich kenne, sind irgendwie komisch. Aber das mit der Werbebranche klingt echt cool", kommentierte er meine Antwort.

Ich musste lachen: „Dann wäre ich eben die erste Lehrerin, die NICHT komisch ist." „Ja, aber willst du dir das wirklich antun? Ich meine, guck dir doch nur einmal an, wie es heutzutage in den Klassen aussieht: Die Schülerzahl explodiert ja fast und dann sind leider einige Lehrer total unmotiviert und beschäftigen sich während des Unterrichts mit allen möglichen Dingen außer mit denen, die sie eigentlich erledigen sollten."

Natürlich hatte ich das alles schon einmal durchdacht. Klar, eine Klasse hibbeliger Schüler zu unterrichten ist kein Zuckerschlecken, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der Werbebranche weniger stressig abläuft. Man muss gewisse Entwürfe bis zu einem bestimmten Tag fertig haben und manchmal noch kurzfristig an der eigentlich fertigen Präsentation rumbasteln, bis auch die allerneusten Infos gut verpackt sind. Überstunden machen gehört hier bestimmt genauso dazu wie in der Schule, wenn mal bis spät nachts Arbeiten korrigiert werden müssen.

Man darf sich bei der Berufswahl aber nicht nur allein auf diesen Stressfaktor stützen, denn sonst bleibt als Traumberuf am Ende nur noch Bettentester übrig!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Feb 3, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Feb 3, 2009

Was tun nach dem Abi?

Ohne Fleiß kein Preis!

Ich stehe an der Bushaltestelle und warte auf den Bus nach Hause. Es ist ziemlich laut: Etliche Fünft- und Sechstklässler kreischen, gackern, kichern und schreien um die Wette. Es ist zwar erst kurz nach Eins, aber ich bin trotzdem schon ziemlich müde und würde am liebsten schlafen. Die Kiddies dagegen sprühen förmlich Funken, so energiegeladen sind sie. Ich frage mich, woran das wohl liegen mag?!

Mein Schultag heute sah folgendermaßen aus: In den ersten zwei Stunden hatte ich Latein-Leistungskurs: 90 Minuten übersetzen, analysieren, interpretieren, konjugieren, deklinieren, (kollabieren)...

Dann kam Geschichte: Meine Lehrerin befürchtete, nicht rechtzeitig mit dem Stoff durchzukommen und legt deshalb einen Sprint an den Tag, der selbst die schnellste Maus von Mexiko aus der Puste bringen würde. Ich habe außerdem das „Glück", in dem Geschichtskurs zu sein, in dem alle mündlichen Geschichtsprüflinge sitzen. Daher gehören „motivierende", inszenierte Diskussionen schon fast zur Tagesordnung.

Zum Abschluss hatte ich schließlich noch eine Doppelstunde Englisch-Leistungskurs: Erst mussten wir Kurzgeschichten zusammenfassen, analysieren sowie interpretieren, und dann habe ich mein Referat vorgestellt.

Mein Fazit: Der Tag war so unglaublich anstrengend, weil alle Lehrer auf Hochtouren sind und uns nur so mit Informationen bombardieren. Vor allem in den Leistungskursen werden sämtliche Abitur-relevante Themen im Rekordtempo durchgenommen. Wer mitkommen will, muss dranbleiben, denn ohne Fleiß kein Preis!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 26, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Jan 26, 2009

Was tun nach dem Abi?

"Was du heute kannst besorgen ?" (Teil 2)

Ich hatte also endlich damit angefangen, mir eines der Englischbücher zur Abi-Vorbereitung durchzulesen und war positiv überrascht: Das kleine Büchlein, das im Schnell-Merk-System aufgebaut ist, weist eine überschaubare Struktur auf, die dem Leser eine angenehme „Lesereise" ermöglicht. Zwar war mir nicht ohne Grund schon in der Buchhandlung die kompakte Aufmachung dieses Buches aufgefallen, aber dass mir das Lesen so leicht fallen würde, hätte ich wirklich nicht gedacht!

Heute habe ich meine erste „Pro-Abi-Lektüre" beendet und stelle fest, dass Lernen eindeutig mehr Spaß macht, wenn man sich nicht durch unglaublich komplexe Satzdschungel kämpfen muss, in denen an jeder Ecke ganze Stämme von Fachtermini auf den nächstbesten Angriff lauern. Ich habe sogar angefangen, die wichtigsten Informationen zu bestimmten Themen auf „Merkzettel" aufzulisten. Ich könnte mir selbst vor Stolz auf die rechte Schulter klopfen: So viel Elan hätte ich mir in dieser tristen Zeit der Frühjahrsmüdigkeit - und vor allem in den letzten Ferientagen - gar nicht zugetraut! Und gerade morgen, am letzten Ferientag, werde ich sogar noch einen draufsetzen und eine der vielen Musterklausuren, die in dem Vorbereitungsbuch angeboten werden, durcharbeiten. Um allerdings für ausreichend Gegengewicht in Form von „außerschulischen" Tätigkeiten - sprich Entspannung und Unternehmungen - zu sorgen, fahre ich morgen mit meiner Familie Eis essen: Ausgeglichenheit ist die halbe Miete!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 19, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Jan 19, 2009