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Was tun nach dem Abi?

2009 - Das Jahr der großen Ereignisse

Die Zeit vergeht viel zu schnell und all die großen Ereignisse rücken immer näher: das Jahresende, die Abi-Prüfungen, unsere Abi-Musical-Premiere, die Studienfahrt nach Wien und schließlich - als krönender Abschluss - der langersehnte Abi-Ball. All das soll tatsächlich innerhalb eines halben Jahres stattfinden!

Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, rechtzeitig mit dem Pauken für die Prüfungen anzufangen. Die Proben für das Musical haben schon im November begonnen und auf die Studienfahrt in Wien bereiten wir uns alle bereits „seelisch" vor: Wir stellen uns vor, wie schön es sein wird, nach dem ganzen Stress der schriftlichen Prüfungen ein wenig neue Energie im Herzen Österreichs zu schöpfen. Allein die Vorstellung durch die Gemächer der Kaiserin Sissi zu wandern, veranlasst meinen Energiehaushalt zur Überproduktion, die ich allerdings ganz gut gebrauchen kann.

Wenn ich nur daran denke, dass ich Mitte Juni meine mündliche Prüfung in Erdkunde habe, bekomme ich jetzt schon ein flatteriges Gefühl in meinem Bauch - so als würde ich zehnmal hintereinander in einer Achterbahn Loopings fahren. Aussteigen kann ich allerdings erst einige Tage später, an der Endstation „Schule", oder besser gesagt, Abi-Ball. Ich kann es kaum erwarten, in meinem langen Abendkleid mit all meinen Freunden den gesamten Schulstress einfach von der Seele zu tanzen und zu feiern. Dieser Abend wird sicher absolut unvergesslich!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  05.01.2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
05.01.2009

Was tun nach dem Abi?

Zwischen Weihnachtstrubel und Neujahrsstress

Jetzt haben wir also Weihnachtsferien. Endlich? Früher hätte ich jetzt laut „Na klar!" gerufen, aber jetzt bin ich im 13. Jahrgang: Die Abiprüfungen stehen kurz vor der Tür. Ende Februar schreibe ich meine erste Abiklausur, im März folgen dann die restlichen drei und im Juni finden schließlich die mündlichen Prüfungen statt. Dann kommt der Abiball und schon ist das Schuljahr auch vorüber. Ein ziemlich strikter Zeitplan, und ich befinde mich mitten auf der Zielgeraden.

Die Lehrer haben uns schon Anfang des Schuljahres eingetrichtert, ja nicht zu spät mit dem Lernen anzufangen. In den letzten Wochen habe ich jede Menge gelernt, für die Grund- und Leistungskursklausuren im ersten Halbjahr der 13. Jahrgangsstufe. Jetzt habe ich Ferien und brauche die Zeit eigentlich, um ein wenig auszuspannen. Dennoch ändert es nichts daran, dass es bis Februar nicht mehr weit ist. Ich hatte mir vorgenommen, in der ersten Ferienwoche zu relaxen und mich vom Schulstress zu erholen. In der zweiten Woche wollte ich dann (das habe ich mir zumindest vorgenommen) einen ersten Blick in die Abivorbereitungsbücher werfen. Ich kann die Ferien also leider nicht wie mein kleiner Bruder oder meine kleine Schwester völlig unbeschwert genießen und einfach nur faulenzen, so gern ich dies auch tun würde. Je älter man wird, desto mehr schätzt man freie Tage. Während des Studiums bleiben mir ja immer noch die Semesterferien, aber im Berufsalltag gibt es nur noch eine bestimmte Anzahl an Urlaubstagen im Jahr - eine ziemlich fremde Vorstellung...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  02.01.2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
02.01.2009

Was tun nach dem Abi?

"... Wannabe-teacher?!"

Jeden Montag und Dienstag gebe ich Nachhilfeunterricht in Englisch, Französisch und Mathe. Als ich gestern bei Nele war, um mit ihr für die bevorstehende Mathearbeit zu lernen, hielt sie mir freudestrahlend ihre Englischarbeit unter die Nase: „Guck mal, Jacqueline, ich hab eine Drei geschrieben!"

Als sich ihre Mutter vor knapp einem Jahr bei mir meldete (ich hatte damals einen Aushang im örtlichen Supermarkt gemacht), zählten vor allem Fünfen zu ihren gängigen Noten. Es gab Einiges nachzuholen: Ich hatte ihr extra spezielle „Lernzettel" angefertigt, auf denen ich alle Zeiten von „past perfect" bis „will-future" samt Bildungen, Regeln, Beispielsätzen und Signalwörtern tabellarisch aufgelistet hatte.

Mit Nele fing alles an. Kurze Zeit später bekam ich einen zweiten Anruf: Mein neuer Nachhilfeschüler hatte sich das Ziel gesetzt (seine Mutter hatte sicherlich auch großen Einfluss darauf), seine Hauptschulabschlussprüfung in Englisch, seinem absoluten Hassfach, mit einer Drei zu bestehen. Auch in diesem Fall wurde ich - was mich sehr freute - in meiner Lehrmethode bestätigt. Und heute Abend kommt Lisa. Sie geht auf die Realschule und ich gebe ihr seit den Sommerferien Nachhilfe in Englisch.

Nachhilfe geben macht mir wirklich ungemein Spaß und die Erfolge, die mir meine Schüler regelmäßig vorzeigen, motivieren mich zudem, meinen Fuß auf die Brücke zum Lehramtstudium zu setzen. Wäre es nicht toll, wenn ich genau das beruflich (erfolgreich) machen könnte, was mir am meisten Spaß macht?

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  22.12.2008
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
22.12.2008