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Was tun nach dem Abi?

Colloquium-Wahl

Während der letzte G9-Jahrgang gerade die letzten Colloquien hinter sich bringt und das Ende feiert, muss ich bis nächsten Mittwoch meine Schwerpunkte für die beiden Colloquien auswählen, über die ich dann im mündlichen Abi ein Referat halten werde. Die anderen beiden Themen des Halbjahrs und ein ganzes Halbjahr fallen weg und das muss man natürlich schlau wählen. In Englisch beispielsweise kann ich alle „blöden" Themen rausstreichen, indem ich unsere Lektüre als Schwerpunkt wähle –  das machen viele bei uns! Mein anderes Colloquiums-Fach ist Kunst. Also muss ich jetzt nochmal in mich gehen und schlaue Entscheidungen treffen.

Und auch in Geschichte/Sozialkunde, was ich schriftlich mache, muss ich im Abi nur ein Halbjahr bearbeiten und das muss ich auch auswählen, zwar nicht offiziell, aber da ich in eineinhalb Wochen mit dem Lernen anfangen muss, sollte ich das bis dahin wissen…

Es geht jetzt auf jeden Fall alles ganz schnell, in sieben Wochen ist alles vorbei –  nie mehr Schule und nur noch Warten auf die Zeugnisse am 1. Juli...

Autor: Fanny  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Apr 8, 2011
Autor: Fanny
Rubrik: auszeit nach dem abi
Apr 8, 2011

Was tun nach dem Abi?

Barney Stinson hilft seinem Bro? — Auch beim Bewerben

Schon Karl Marx erklärte, wie durch das Zutun von menschlicher Arbeit der Wert eines Gutes gesteigert wird. Daher kostet Arbeit auch. Und darum bekommen Leute, die arbeiten, auch Geld. So dachte ich mir einfach, ich suche ehrliche und anstrengende Arbeit, um zu wissen, was ich geleistet habe. Dafür will ich auch entlohnt werden.

Ich verlang ja keine Mörderdividende und von Spekulation halte ich auch nichts. Aber auf 400 Euro Basis arbeiten, sodass ich nebenher noch Zeit habe und flexibel bin, wäre schon drin. Also hab ich erst einmal die Baumärkte abgeklappert. Leider sollte es hier nicht klappen. Schließlich stellte ich nur zwei Monate in Aussicht.

Auch anderswo erhielt ich Absagen: „Wie, Sie sind weder Schüler noch Student? Tut mir Leid, auf Lohnsteuerkarte machen wir das nicht. Aber Sie können im Sommer mit ihrem Studentenausweis wieder kommen.“ Auch andere Firmen vertrösteten mich auf ihren Bedarf im Sommer. Mit einer Photovoltaikfirma hatte ich fünfmal Kontakt, bis ich persönlich vorbeiging und mir die Empfangsdame sagen konnte, was das „Backoffice“ noch nicht wusste: „Dieses Jahr nehmen wir keine Ferienjobber!“ Hey, lieber spät als nie. An anderer Stelle hatte ich nur zwei unbegründete Absagen bekommen.

Vielleicht sollte ich doch Barney Stinson (aus der US-Serie „How I met your mother“) nach einem Bewerbungsvideo fragen. Dann hätte ich bestimmt gleich einen Job. Wobei ich noch eine Option offen habe. Nur bin ich aktuell in Berlin und dieser Job würde schon heute beginnen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 5, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
Apr 5, 2011

Was tun nach dem Abi?

Intellekt, Engagement und Potenzial des Stolzes

Ein Brief nach dem anderen mit „AIRMAIL“ in roter Farbe gestempelt kam die letzten Tage bei mir ins Haus geflattert. Ein Brief nach dem anderen, der mir bestätigte, was ich online über das Bewerbungssystem der britischen Unis und dem Portal der Edinburgh University schon erfahren habe: „unconditional offer“. Nun, um ehrlich zu sein, war ich mir anfangs nicht ganz sicher, was das jetzt für mich bedeuten sollte. Um es kurz zu fassen: „Schick uns noch deine Originalunterlagen und wir heißen dich herzlich willkommen!“ Irgendwie ging das ja doch ziemlich einfach.

Zu einfach. Denn ein weiteres Schreiben ergänzte, dass sich sowohl der Starttermin des Semesters als auch der Studiengang geändert hätte. „Alles klar“, dachte ich mir da, „wenn ich meinen vierjährigen Bachelor bei euch mache und mich das auch noch einiges an Geld kosten wird, will ich doch etwas genauer Bescheid wissen.“ Nach kurzem E-Mailverkehr, zog ich dann doch das Telefonieren vor.

Natürlich fragte ich mich, was mich jetzt am anderen Ende der Leitung erwartet, vor allem wie gut ich den schottischen Akzent verstehen würde. Doch allem Zweifel zum Trotz, fand ich eine nette, freundliche Frauenstimme, die mir alle Fragen zu meiner vollsten Zufriedenheit beantworten konnte. Von diesem positiven interkulturellen Austausch beflügelt, wollte ich natürlich gleich mal checken, ob das mit der Studiengebührenübernahme auch klappen würde. Leider war das Fräulein der Student Awards Agency for Scotland (SAAS) nicht so nett und ich musste meine Fragen eher rhetorisch stellen, um ein brummiges „yes“ oder „no“ zu erhaschen.

Im nächsten Schreiben fiel mir dann aber doch ein prinzipieller Unterschied der Mentalitäten auf. Da stand: „ Du trittst einer Gruppe von privilegierten Studenten bei, die gemeinsam den Intellekt, das Engagement und das Potenzial haben, in der akademischen Gemeinschaft von Edinburgh zu gedeihen.“ Wow, das klingt nach Elite. Aber würde ich das auch in Deutschland lesen? Eher nicht.  Ich sehe darin eine Herausforderung, an der ich selbst wachsen könnte.

Autor: Manuel  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Apr 1, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: auszeit nach dem abi
Apr 1, 2011