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Meine Abschlussarbeit

April, April?!

Ich weiß, es ist absolut langweilig, sich über das Wetter auszulassen, aber das muss jetzt einfach mal sein. Was ist denn bloß los? In der einen Sekunde schneit es, in der nächsten scheint die Sonne und es ist warm genug, um im T-Shirt herumzulaufen. Das kann doch kein typisches Aprilwetter sein, oder?! Immerhin haben wir Frühling, da war ja sogar der März beständiger ...
Anscheinend waren allerdings nur die vergangenen Frühlinge (Ist das wirklich der Plural von Frühling? Mal wieder ein Beispiel für Wörter, die man nicht so häufig benutzt) viel zu warm. In Gesprächen mit meiner Familie stellte sich nämlich heraus, dass die dieses Wetter zwar nicht schön, aber durchaus normal finden.
Jedenfalls gerät meine außeruniversitäre Zeit, also meine Freizeit, dadurch ganz schön durcheinander. Ich fahre nicht gerne mit dem Fahrrad zum Schwimmen, wenn ich Wölkchen ausatme. Irgendwie vermiest mir das die Laune. Da schaue ich lieber, dass ich schnell ins Warme komme. Es soll ja Menschen geben, die mit Temperaturschwankungen sehr gut zurechtkommen, ich gehöre leider nicht dazu. Da bin ich sogar nach einer bei mir seltenen durchgemachten Partynacht fitter als bei diesem Wetter. Schon erstaunlich, wie unterschiedlich Menschen sind.
Jedenfalls habe ich bei diesem Wetter genügend Zeit, Bewerbungen für Masterstudiengänge an Universitäten zu schreiben. Ich bewerbe mich deutschlandweit, da ich auf jeden Fall einen Studienplatz bekommen möchte, die Master, für die ich mich interessiere, aber alle zulassungsbeschränkt sind. Einerseits durch den Numerus clausus, andererseits prüft eine Kommission die Eignung des Bewerbers. Bei Letzterem steht der Studiengang auch hin und wieder als zulassungsfrei im Verzeichnis der jeweiligen Universitäten. Als ich dort anrief, wurde mir erklärt, dass ich auf keinen Fall sofort eingeschrieben werde (wie das bei Bachelorstudiengängen ja durchaus der Fall sein kann), sondern immer erst die Eignung geprüft wird und man anschließend einen Bescheid bekommt. Erst nachdem man sich daraufhin zurückmeldet, kann man das Studium antreten.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Apr 27, 2017
Autor: Nele
Rubrik: studium
Apr 27, 2017

Meine Abschlussarbeit

Ich habe keine Zeit – wirklich?

Ich habe noch so vieles vor, möchte so vieles lernen und erleben. Und verschiebe es dann doch immer wieder mit dem Satz: „Ich habe keine Zeit”. Aber stimmt das? Haben wir alle so wenig Zeit, um die Dinge zu tun, die wir tun wollen? Wir machen uns unseren Stress doch überwiegend selbst mit Vorsätzen wie „Ich muss eine gute Note schreiben”, „Ich muss diese Prüfung bestehen” oder „Ich muss einen neuen Job finden”. Dabei ist das Leben viel einfacher: Wir müssen überhaupt nichts, außer sterben. Alles andere lässt sich auch mithilfe des Wortes „wollen” charakterisieren. Ich will Anerkennung, also will ich eine gute Note. Ich will dieses Studium beenden, also will ich die Prüfung bestehen. Ich will einen neuen Job, weil ich mich in diesem nicht mehr ausgelastet fühle. Natürlich waren das jetzt nur Beispiele. Ich gehöre zu den Menschen, die vieles wollen. Daher heißt es Prioritäten setzen: Sport oder ins Kino? Was will ich mehr? Meditieren, aber keine halbe Stunde Zeit im hektischen Alltag? Dann fange ich mit fünf Minuten an.
Im Moment lerne ich Russisch, versuche mich in Malerei, verbringe Zeit mit meiner Familie und Freunden, koche überwiegend selbst, recherchiere für meine Bachelorarbeit, habe endlich diesen Roman angefangen, den ich schon immer schreiben wollte, tanze, schwimme, gärtnere, lerne für meine letzte mündliche Prüfung im Studium, miste meinen Kleiderschrank und mein Bücherregal aus, und so weiter und so fort. Für alles finde ich Zeit, vielleicht nicht immer jeden Tag, aber jede Woche. Ich will mir ja auch keinen sturen Tagesplan machen, um mein Programm durchziehen zu können – etwas Raum für Spontaneität sollte schließlich auch bleiben. Achja, und ich durchforste das Internet nach interessanten Masterstudiengängen.
Ich bin zwar beschäftigt, finde allerdings immer noch Augenblicke, in denen ich auch die kleinen, alltäglichen Dinge bewundern kann: Die Sonne, die Sterne, das Wasser, den Wind, ein Lächeln, die Wolken, Sprache, gutes Essen ... Ich könnte die Liste jetzt endlos weiterführen. Das Leben hat viel zu bieten, wenn man nur richtig hinschaut und hinhört.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Apr 18, 2017
Autor: Nele
Rubrik: studium
Apr 18, 2017

Meine Abschlussarbeit

Typsache

Glücklicherweise habe ich meine beiden mündlichen Prüfungen bestanden, obwohl ich mir in einer der Prüfungen eine bessere Note gewünscht hatte. Jedenfalls wurde meine Annahme mal wieder bestätigt: Es spielt durchaus eine Rolle, wie gut man sich mit dem Prüfer versteht. Mit dem Prüfungsstil des einen Prüfers bin ich viel besser zurechtgekommen, da er direkter war und mich geradeheraus nach den Dingen fragte, die er wissen wollte. Der andere Professor stellte dagegen schwammige Fragen, die mich irritierten – ich verstand einfach nicht, worauf er eigentlich hinauswollte. Daher empfiehlt es sich – auch im Fernstudium –, vorher den Prüfer kennenzulernen. Solche Probleme hat man bei einem „normalen” Studium natürlich weniger.
Inzwischen habe ich begonnen, für meine Bachelorarbeit zu recherchieren, die mich sehr in Beschlag nehmen wird. Das ist allerdings halb so schlimm, weil ich ein Thema gefunden habe, das mich wirklich interessiert: Ich untersuche die Legende einer Piratin. Dafür muss ich nun stapelweise historische Quellen sichten und eine Leitfrage konzipieren. Herauszufinden, wie eine Frau sich in dieser "Männerdomäne” zurechtfinden konnte, verspricht einige interessante Erkenntnisse.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Apr 3, 2017
Autor: Nele
Rubrik: studium
Apr 3, 2017