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Meine Abschlussarbeit

Piratenbraut

Worüber schreibt man seine Bachelorarbeit?
Natürlich hatte ich mich neben der Prüfungsvorbereitung bei anderen Studierenden umgehört, die ihre Bachelorarbeit in Geschichte bereits geschrieben hatten. Wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, werde ich die Bachelorarbeit in den ersten drei Monaten des kommenden Semesters abgeschlossen haben. Weil die Themenabsprache oftmals einige Zeit erfordert, mache ich mir jetzt schon Gedanken darüber.
Dabei kam ich auf das Thema weibliche Piraten beziehungsweise Freibeuter. Ich wandte mich an den zuständigen Lehrstuhl und siehe da, allgemein ist der Themenvorschlag gern gesehen! Auch wenn ich in meinem Bekanntenkreis ab und an belächelt wurde. Klar, ein derart populäres Thema wie Politikgeschichte oder Nationalsozialismus ist es nicht, aber damit beschäftigen sich schon genügend andere und es fällt einfach nicht in mein Interessenfeld. Zudem haben mich ungewöhnliche Frauen schon immer fasziniert. Frauen in sogenannten Männerberufen ist immer noch ein hochaktuelles Thema – warum also nicht Piratinnen?
Nun suche ich eine Primärquelle, die ich analysieren werde. Es gibt weitaus mehr Piratinnen, als ich dachte. Bei einer ersten Recherche stellte ich fest, dass es Berichte und mündlich weitergegebene Legenden von Piratinnen gibt, die vor fast 2.000 Jahren gelebt haben sollen. Diese stammten nicht nur aus England, sondern beispielsweise auch aus Norwegen.
Eine für meine Zwecke geeignete Quelle zu finden, dürfte trotzdem viel Arbeit erfordern, da ich, wenn möglich, gerne ein originales Logbuch eines Piratenschiffes analysieren möchte. Diese scheinen jedoch eher selten zu sein. Eventuell wird es dann eben ein „normaler“ Reisebericht. Auf jeden Fall bleibt es spannend!

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Mar 15, 2017
Autor: Nele
Rubrik: studium
Mar 15, 2017

Meine Abschlussarbeit

Ich habe ein Masterarbeitsthema!

Die Masterarbeit ist das große Damoklesschwert meines Studiums. Zum Start des Masterstudiums war ich in erster Linie froh, endlich diese anstrengende Bachelorarbeit hinter mich gebracht zu haben. Endlich keine Scherereien mehr mit Textbearbeitungsprogrammen, richtiger Zitation und Tabellen – zumindest solange ich noch nicht die nächste Abschlussarbeit beginnen muss.
Die Masterarbeit ist mit 30 ECTS-Punkten das Herzstück des Masters, für den man insgesamt 120 Punkte erarbeiten muss. Mein großer Wunsch für meine Masterarbeit war es, diese in einem Betrieb und nicht an der Uni zu schreiben. So hätte ich im besten Falle einen Fuß schon im Berufsleben, vielleicht sogar die Chance, übernommen zu werden und hätte eventuell sogar vermieden, jedes Mal nach Bayreuth an die Uni zu tingeln. Leider hat sich nichts ergeben.
Unglücklicherweise gefielen mir zudem die an der Uni angebotenen Abschlussarbeiten der geoökologischen Kernfächer wie der Hydrologie, Atmosphäre, Umweltchemie oder auch Bodenkunde nicht und die Vorstellung, irgendein Thema, für das ich mich nur schwerlich begeistern kann, über ein halbes Jahr von allen Seiten durchzuackern, war für mich sehr deprimierend. Die Themen der benachbarten Biodisziplinen und Einrichtungen wie der Pflanzenökologie oder des ökologisch botanischen Gartens waren da schon attraktiver. Also schrieb ich kurzerhand den Professor der Pflanzenökologie an und fragte nach Möglichkeiten für Masterarbeiten. Er stellte sich als sympathisch und nahbar heraus und ich konnte mit ihm frei über meine Wünsche für die Abschlussarbeit sprechen. Dazu gehört zum Beispiel, dass ich in Artenkenntnis möglichst fit werden möchte, da das eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit einer Umweltgutachterin ist, die ich gerne mal werden würde.
Wir fanden ein offenes Thema, ich sagte nach einer kurzen Bedenkzeit zu und so werde ich den kommenden Sommer über viel Zeit im Freiland Oberfrankens verbringen, um der Frage nachzugehen, wie vielfältig die deutsche Kulturland auf einer kleinräumigeren Skala ist, was Gefäßpflanzen, Moose und Flechten betrifft.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Jan 10, 2017
Autor: Mia
Rubrik: studium
Jan 10, 2017

Die Bachelorarbeit

Verteidigung der Bachelorarbeit

Spätestens sechs Wochen nach Abgabe der Bachelorarbeit findet an meiner Hochschule das Kolloquium statt - die mündliche Verteidigung der Bachelorarbeit.

In der Regel bekommen wir kurz vorher die Gutachten unserer Prüferinnen und Prüfer zugeschickt und können uns auf ihre Fragen etwas vorbereiten. Einige Prüfer sind mitunter aber nicht im Zeitplan und schaffen es nicht, uns vorher das Gutachten zu schicken, was natürlich zum Nachteil des Prüflings ist.

In einem Studiengang an einer anderen Hochschule habe ich mal einem Kolloquium beigewohnt, in dem die Prüflinge ihre Bachelorarbeit in Form eines Referates mit PowerPoint-Präsentation vortrugen. Hier waren mehrere Prüflinge anwesend und eine recht große Anzahl von Zuschauern aus dem Freundeskreis.

In meinem Studiengang läuft das in einem kleineren Rahmen ab und ich war mit meinen beiden Prüfern allein. Ich hätte zwar einen Zuhörer mit rein nehmen dürfen, hatte aber nicht das Bedürfnis danach. Meine Arbeit musste ich in etwa fünf Minuten frei zusammenfassen und dann wurden mir Fragen dazu gestellt. Und eigentlich lief alles ganz gut: Ich habe schon Kolloquien erlebt, in denen die Prüflinge ordentlich ins Schwitzen kamen. Ich hingegen hatte Glück und meine Prüfer waren ganz locker drauf. Klar, ich musste auch immer wieder nachdenken, um die richtigen Worte zu finden, aber es gab keine großen Stolpersteine.

Autor: Sarah  |  Rubrik: studium  |  Aug 12, 2009
Autor: Sarah
Rubrik: studium
Aug 12, 2009