Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Bachelorarbeit

Auf der Suche nach der richtigen Idee

Aufgrund der Anregung einer Blog-Leserin (vielen Dank an dieser Stelle!) versuche ich in den kommenden Wochen, eine detaillierte Darstellung vom Entstehen meiner Bachelorarbeit zu geben. Wenn ihr Nachfragen habt, schickt mir gerne auch Kommentare!

Als ich im Frühjahr 2008 begann, mir ein Thema für die Bachelorarbeit zu suchen, war ich gerade aus meinem Auslandssemester in Südafrika zurückgekommen. Dort hatte ich neue spannende Erfahrungen gemacht, die sich sehr von dem unterschieden, was ich nach dem Abi in meinem Freiwilligendienst in Russland erlebt hatte. Trotz der neuen Begeisterung für Afrika erinnerte ich mich an meine alte Russland-Affinität und wollte deswegen meine Bachelorarbeit gerne mit dem russischsprachigen Raum verknüpfen. Außerdem reizte es mich auszuprobieren, ob meine Russischkenntnisse für etwas Feldforschung ausreichen - soweit Feldforschung für eine „popelige" Bachelorarbeit erforderlich und angemessen ist ;-)

Auf der Suche nach Ansprechpartnern fand ich in meinem E-Mail-Adressbuch einen Kontakt, der mir vor einigen Jahren im Zusammenhang mit Projekten in Belarus (Weißrussland) begegnet war. Ich schrieb ihm spontan eine E-Mail und erklärte ihm, dass ich eine Bachelorarbeit schreiben wolle, die nicht nur für meine Prüfer sein und dann in die berühmte „Tonne" wandern sollte. Ich wolle mein Thema mit etwas verknüpfen, dass jemand aus der Praxis hilfreich für seine Arbeit findet.

Autor: Sarah  |  Rubrik: studium  |  Jul 15, 2009
Autor: Sarah
Rubrik: studium
Jul 15, 2009

Die Bachelor-Arbeit

Auf den Arbeitsmarkt — als geisteswissenschaftlicher Bachelorabsolvent

Nun bin ich also fast an dem Punkt, an dem viele Politikwissenschaftler angeblich Taxifahrer werden: am Ende meines Studiums (BA). Dass der Berufseinstieg schwierig werden wird, war mir irgendwie klar, aber nachdem ich nun seit einiger Zeit wöchentlich eine Arbeitsmarktzeitschrift, mit den Auswertungen der Stellenanzeigen einer großen Anzahl von Tageszeitungen, gelesen habe, wird es mir erst richtig deutlich: für viele Stellenanzeigen bin ich mit einem Bachelor in Politik zu generalistisch ausgebildet und habe kein Profil, das auf die spezifischen Stellenanforderungen passt.

Außerdem fehlt mir natürlich die Berufserfahrung. Die wiederum kann ich in Praktika sammeln - unbezahlt meistens. Sogar die oben erwähnte Arbeitsmarktzeitschrift schreibt in einem ihrer Leitartikel, dass frische Absolvent/innen manchmal unbezahlte Praktika in Kauf nehmen müssten, um beispielsweise einen Job in einer internationalen Organisation zu bekommen. Nein! Ich gehöre zwar zur berühmt-berüchtigten „Generation Praktikum", aber ich kann es mir einfach nicht leisten als Absolventin unbezahlte Praktika zu machen. Wovon soll ich denn leben in dieser Zeit? Außerdem wird damit ja kalkuliert: wir müssen die unbezahlten Praktikumsstellen annehmen und die Organisationen, für die wir arbeiten, erhalten kostengünstige Arbeitskräfte. Und alle finden es selbstverständlich.

Ich bin motiviert, vor oder nach dem Masterstudium, einen Job zu finden, der mir Spaß macht und mich irgendwie ernähren kann. Und ich hoffe, ich finde auch Praktika, in denen die Arbeit der Praktikant/innen durch Vergütung wertgeschätzt wird.

Autor: Sarah  |  Rubrik: studium  |  May 7, 2009
Autor: Sarah
Rubrik: studium
May 7, 2009

Die Bachelor-Arbeit

Die Suche nach dem passenden Master

Nun stehe ich am Ende meines schnell verflogenen Bachelorstudiums und bin genauso ratlos wie nach dem Abitur: Wie soll ich bloß durch dieses Wirrwarr von Studiengängen durchsteigen?

Viele der Masterstudiengänge sind sehr speziell und ich lege mich mit ihnen auf eine sehr enge Fachrichtung fest. Da ich in meinem Bachelorstudium aber kaum Wahlmöglichkeiten hatte und dadurch keinen persönlichen Schwerpunkt legen konnte, fällt es mir schwer zu entscheiden, wie ich mein berufliches Profil gestalten möchte, auch wenn es mir an groben Ideen im Prinzip nicht mangelt.

Es spielen außerdem so viele Faktoren in die Entscheidung mit hinein, die sich teilweise auch widersprechen: Berufsperspektiven, persönliche Interessen, Studiengebühren, Ruf der Uni, Lehrangebot, der Numerus Clausus, die Stadt, die Beziehung und und und. Die Tatsache, dass ich - im Gegensatz zur Studienentscheidung nach dem Abitur - inzwischen besser weiß, auf welche der vielen Faktoren ich achten muss und will, macht es dabei nicht einfacher...

So schwanke ich also zwischen immer wieder einsetzender Panik - „Hilfe, was mache ich jetzt bloß?!" - und Freude darüber, dass mir verschiedene Wege offen stehen und ich wählen kann, wie ich das „weiße Blatt" namens Masterstudium beschreiben möchte. Vielleicht entscheide ich mich auch dafür, erst einmal Praktika zu machen oder mich nach einem Job umzusehen, bevor ich den Master mache.

Autor: Sarah  |  Rubrik: studium  |  Apr 20, 2009
Autor: Sarah
Rubrik: studium
Apr 20, 2009