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Zukunft Ingenieurin?

Den Vorsprung überbrücken

Endlich beginnt nun ein neues Thema im Physik-Lk: Quantenphysik. Das, was viele Grundkurse schon im 12. Schuljahr behandeln, folgt im Leistungskurs erst in 13, dafür aber auch, wie bei allen vorigen Themen auch schon, wesentlich ausführlicher und detaillierter - und damit auch komplizierter ...

Quantenphysik ist eigentlich ein Thema, auf das ich mich wirklich gefreut habe: Nicht nur, weil ich es schon immer spannend fand, das Verhalten und die Wechselwirkung kleinster Teilchen zu „erforschen", sondern auch, weil viele Ergebnisse der klassischen Mechanik schlichtweg widersprechen und das wiederum bedeutet, dass wir eigentlich ganz von vorne und bei Null beginnen müssten.

Aber der Konjunktiv ist auch an dieser Stelle leider wieder angebracht: Wie schon bei so vielen anderen Themen habe ich das Gefühl, dass mir einige meiner Kursmitglieder an Vorwissen weit überlegen sind. Wie schon so oft, wenn es um andere Bereiche der Physik ging, fällt mir auch hier auf, wie viel der eine oder andere doch schon irgendwo über diese oder jene Thematik gelesen hat und wie schnell daher neue Zusammenhänge erklärt werden können. Das Tempo, mit dem wir im Kurs vorangehen, ist hoch, die Aufgabenstellungen entsprechend anspruchsvoll und komplex.

„Doch was soll's", denke ich seufzend, während ich einige Seiten im Physikbuch zur Unterrichtsvorbereitung lese, „den Vorsprung werde ich auch in diesem Jahr wieder überbrücken müssen und auf das Zentralabitur müssten wir dann ja eigentlich perfekt vorbereitet sein ..."

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 1, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Sep 1, 2008

Zukunft Ingenieurin?

Luxus, Luxus, Luxus

„Very good, Madame!" Ich kann mir das Lachen kaum verkneifen, als ich in das Gesicht des Kellners schaue. „Very good, Madame! Very good, Sir!" scheinen offenbar seine absoluten Lieblingssätze zu sein, denn die fünf Minuten, die ich im Restaurant sitze, habe ich sie schon an die 20 Mal gehört.

Ich befinde mich in einem mit 2 Michelin-Sternen gekrönten Restaurant in einem 5-Sterne-Hotel in Amsterdam, genauer gesagt in UNSEREM 5-Sterne Hotel. Wir, das bin ich und weitere 4 Freunde, die von dem Sechsten in unserem Bunde auf die phantastische Kurzreise eingeladen wurden. Klingt wie im Märchen, ist aber wirklich so. Und so verbrachte ich vier wunderschöne Tage in mehr Luxus als ich mir je erträumen konnte. Über Stadtrundfahrten mit eigenem Chauffeur, Grachtenfahrten mit 5-Sterne-Dinner usw. war einfach alles dabei.

„Ich würde später gerne so viel Geld verdienen, dass ich mir so etwas wie das hier immer mal wieder leisten könnte"; diese Bemerkung eines meiner Reisebegleiter lies mich dann aber doch etwas ins Grübeln kommen. Kofferträger, Schuhputzservice, Security Personal - dieses Hotel lies wirklich keine Wünsch offen und dennoch: Nichts durfte ich selber machen, nicht einmal meinen Koffer ins Taxi heben und erst recht nicht die Wagentür hinter mir schließen. Sicherlich - man gewöhnt sich an dieses Luxusleben schnell, aber ob ich wirklich bereit wäre, zehn Stunden die Woche mehr zu arbeiten und permanenten Dauerstress ausgesetzt zu sein, nur um mir derartiges leisten zu können, ist dennoch fraglich.

„Dann doch lieber etwas mehr Freizeit zu Hause und bei meiner Familie verbringen", denke ich und beiße genüsslich in mein McDonalds-Menü, dass ich mir im Anschluss an den Restaurantbesucht gekauft habe.

Feinschmeckerrestaurants sind eben doch nichts für jedermann.  

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Aug 28, 2008
Autor: Janine
Rubrik: studium
Aug 28, 2008

Zukunft Ingenieurin?

Probier's mal mit Gelassenheit?!

„Joa, ich denke ich möchte später Schiffsbauingenieur werden. Hat mich schon immer interessiert die Seefahrt und da kann man auch gutes Geld verdienen." Stirnrunzelnd schaue ich mein Gegenüber an. Habe ich da gerade richtig gehört? Da spricht jemand über seine Zukunftspläne als Ingenieur so leicht und locker und mit scheinbar ungefähr so vielen Bedenken, als ginge es darum, mal eben den wöchentlichen Müll rauszubringen.

Habe ich einfach zu viele Bedenken, wenn es um die Wahl meines zukünftigen Traumberufes geht? Diese Frage drängt sich mir in letzter Zeit immer öfter auf. Schließlich habe ich im Physik-Leistungskurs gute Noten und auch der Berufseignungstest gab mir quasi „grünes Licht" für meine Laufbahn als Ingenieurin. Und dennoch habe ich mich noch immer nicht entschlossen und grüble immer noch über der Frage, ob ich das alles überhaupt schaffen kann. Denn wie oft habe ich schon gehört, dass jemand sein Ingenieurstudium abbrechen musste, weil er es einfach nicht gepackt hat und wie oft habe ich mittlerweile von regelrechten Burnouts bei Studierenden dieser Fachrichtung gehört? Ein solches Wissen stimmt einen nun echt nicht gerade weniger bedenklich.  Aber wie sagte Henri Fréderic Amiel so schön: „Wer absolute Klarheit will, bevor er einen Entschluss fast, wird sich nie entschließen."

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 19, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Aug 19, 2008