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Zukunft Ingenieurin!

Die Guten ins Töpfchen, ...

… die Schlechten ins Kröpfchen. So heißt es schon im guten alten Aschenputtel-Märchen. Doch ich möchte diese Überschrift nicht dazu nutzen, um euch meine persönliche Neufassung dieser Geschichte zu präsentieren, sondern um ein kleines Zwischenfazit zu meinem Masterstudium zu geben.

Festhalten kann ich hier in jedem Fall, dass ich den überwiegenden Teil meiner Vorlesungen sehr schätze und der Meinung bin, dass die vermittelten Inhalte in meinem späteren Berufsleben von großem Nutzen sein werden. Die guten Vorlesungen also – die, die ins Töpfchen gehören. Hierzu gehört unter anderem ein Energiemodellierungskurs, in dem ich eine neue Programmiersprache sowie den Umgang mit Datenbankverwaltungssystem erlerne. Oder beispielsweise auch der Kurs „Advanced Topics in Trading Energy“, in dem uns Mitarbeiter aus zwei großen Unternehmen Kenntnisse über ihren Arbeitsalltag im Energiehandel vermitteln. Neben diesen sehr interessanten Vorlesungen gibt es aber auch einen meiner Meinung nach für mein späteres Berufsleben irrelevanten Kurs, der zum Pflichtprogramm des Masterstudiums gehört. Als kategorisch schlechte Vorlesung möchte ich diese Veranstaltung zwar keineswegs bezeichnen, denn bestimmt gibt es den einen oder anderen meiner Mitstudenten, der die vermittelten Inhalte für seinen späteren Lebensweg als wichtig erachtet. Trotzdem frage ich mich manchmal, warum im Master überhaupt noch derartige Pflichtveranstaltungen angeboten werden. Haben wir nicht im Bachelor unser Grundstudium hinter uns gebracht und sollten nun unsere Zeit sinnvoll nutzen, um gezielt auf unsere beruflichen Ziele hinzuarbeiten? Ich persönlich hätte anstelle dieses Pflichtfaches beispielsweise lieber einen weiteren, sehr interessanten Wahlkurs belegt. Aber was soll’s, vom Meckern wird meine Hausarbeit für die Veranstaltung auch nicht fertiggestellt. Und wer weiß – vielleicht kann ich meinen Teil ja so ausarbeiten, dass auch dieser Plichtkurs doch noch ganz interessant wird.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Jun 6, 2013
Autor: Janine
Rubrik: studium
Jun 6, 2013

Zukunft Ingenieurin!

Guten Morgen und Action!

Der Studienalltag hat mich wieder: Hausarbeiten über Hausarbeiten müssen geschrieben werden, Gruppentreffen sind zu organisieren und Vorträge zu halten. Das Arbeitspensum ist, wie bereits erwartet, hoch, und trotz meiner eigentlich sehr zügigen Arbeitsweise kommt es immer häufiger vor, dass ich mit einem normalen Acht-Stunden-Arbeitstag nicht auskomme. Der Wecker klingelt immer früher und gleich nach dem Aufwachen heißt es Action: E-Mails checken, Recherchearbeiten, Texte verfassen, zur Vorlesung fahren. Auch in den Abendstunden und an den Wochenenden sitze ich häufig noch lange, um alles für den nächsten Tag vorzubereiten. Und da bin ich nicht die einzige: Denn den Erzählungen meiner Mitstudenten zufolge geht es den meisten ganz ähnlich wie mir.

Manchmal ärgert es mich, dass es nicht möglich ist, einen Studiengang so zu gestalten, dass er in einer normalen 40-Stunden-Woche gut zu bewältigen ist. Zwar lerne ich wirklich gerne und der Vorlesungsstoff interessiert mich sehr, aber das eine oder andere Wochenende einfach einmal die Seele baumeln lassen zu können, wäre trotzdem schön. Aber was soll’s: Zwei Semester noch und dann kommt auch schon die Masterthesis. Und damit wieder der geregeltere Arbeitsablauf in einem Unternehmen – meistens mit Feierabenden und Wochenenden.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  May 29, 2013
Autor: Janine
Rubrik: studium
May 29, 2013

Zukunft Ingenieurin!

Von leichter Seekrankheit und Visitenkartenmangel

Letzte Woche bin ich zu einem Vortrag über „Virtuelle Kraftwerke“ auf die Nordseeinsel Föhr gefahren. Mitnehmen kann ich von diesem Tag unter anderem zwei Notizen an mich selbst: 1) Versuche nie auf einer schaukelnden Fähre mit deinem Laptop zu arbeiten. 2) Besorge dir dringend Visitenkarten.

Aber nun ganz von vorne: An einem sonnigen Dienstag ging es direkt nach der Vorlesung los – mit dem Auto in das kleine Dörflein Dagebüll und von dort aus mit der Fähre nach Föhr. Da ich für das Studium noch eine Menge zu erledigen hatte, wollte ich die Fährfahrt dazu nutzen, ein wenig von meinem Aufgabenberg abzuarbeiten. Also suchte ich mir einen Platz mit Steckdose, der sich natürlich auch genau im Inneren des Schiffes mit nur stark eingeschränktem Ausblick nach draußen befand. In Kombination mit dem recht schwerem Fähressen und dem ebenso starken Seegang keine gute Idee. Prompt wurde mir schlecht und dieses ungute Gefühl ließ erst nach, nachdem ich resigniert mein Laptop zurück in die Tasche packte, um mich nun doch der schönen Aussicht zu widmen. Aber was soll’s – so eine Zwangspause kann ja auch etwas Schönes sein.

Auf der Insel angekommen, hatten wir dann noch Zeit für einen kurzen Rundgang, bevor der Vortrag begann. Im Anschluss wurde ein wenig Smalltalk gehalten und gefühlt jede Person im Raum reichte mir eine Visitenkarte. Echt super, um viele Kontakte zu sammeln, nur dumm, dass ich selber gar keine Visitenkarten besitze. Ich sollte mir also dringend welche drucken lassen. Andererseits – wenn ich das Masterstudium beendet habe, müsste ich die Karten ja schon wieder erneuern lassen. Lohnt sich da ein Druck überhaupt noch?

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  May 6, 2013
Autor: Janine
Rubrik: studium
May 6, 2013