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Zukunft Ingenieurin?

Was für ein Durcheinander ?

Thermodynamik, Recht, Volkswirtschaftslehre, Mess-, Regelungs- und Automatisierungstechnik? Nur Mathe? Lieber doch Elektrotechnik und eine ganz andere Fächerkombination? Eigentlich stand mein perfekter Klausurenplan für meine Prüfungen im Januar und im März für mich schon lange fest. Ich wollte auf jeden Fall die mit Abstand schwierigste Prüfung Mathematik 2.1 und 2.2 zuerst hinter mich bringen und eventuell noch ein weiteres einfacheres beziehungsweise schneller zu lernendes Fach dazu. Anschließend wollte ich im März die restlichen Klausuren schreiben, was zwar eine Menge Lernerei in den Semesterferien bedeutet hätte, mir aber vor dem Hintergrund, dass dann hoffentlich Mathe für immer abgehakt ist, eigentlich auch egal gewesen wäre.

Doch nach einem Gespräch mit meinem Mathematikprofessor scheint mein gesamter wunderschöner Plan in sich zusammenzufallen. Warum? Weil ich mit einem derartigen Bewertungsstil der Klausuren nicht gerechnet hätte. Bei ihm gibt es nämlich keinerlei Folgefehler. Verrechnet man sich am Anfang der Aufgabe nur ein kleines bisschen, ist alles Anschließende komplett falsch. Zudem werden auch noch Minuspunkte für unlogische Ergebnisse verteilt. Nun gut, kann man sagen, dass wird im März ja auch nicht anders sein, warum also nicht trotzdem im Januar schreiben? Das Problem ist, dass ich mit der Mathematikklausur im Januar alles auf eine Karte setzen würde. Wenn ich bestehe, ist alles wunderbar. Falle ich aber durch – und das ist bei Durchfallquoten bis zu 100 Prozent  nicht unwahrscheinlich – hätte ich im März fünf  Klausuren plus die Matheklausur im zweiten  Anlauf, was mich vermutlich dazu zwingen würde, noch ein Semester länger zu studieren, um dieses Pensum wieder nachzuholen.

Und so bin ich am grübeln. Über die vielen Möglichkeiten, sechs verschiedene Prüfungen in zwei Zeiträumen zu schreiben.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Dec 9, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
Dec 9, 2010

Zukunft Ingenieurin?

Winter Wonderland

Endlich hat die Weihnachtszeit begonnen. Am liebsten würde ich nun den ganzen Tag Weihnachtslieder hören, Plätzchen backen und gemütliche Stunden vor dem kuscheligen Kaminfeuer verbringen. Abends könnte ich dann noch über den Weihnachtsmarkt schlendern und meine durchgefrorenen Hände an dem einen oder anderen heißen Kakao wärmen. Diverse Weihnachtskonzerte, unter anderem von meiner alten Schule, dürfen auch nicht ausgelassen werden. Und natürlich müssen auch noch jede Menge Weihnachtsgeschenke besorgt, gebastelt und hübsch verpackt werden.

Man kann mich wohl als wirklichen Weihnachtsfan bezeichnen, der sich schon lange vor Weihnachten auf das Fest freut und die Adventszeit voll und ganz mit vorweihnachtlichen Tätigkeiten ausfüllen möchte. Das einzige Problem an meiner Vorweihnachtszeitplanung ist nur, dass auch meine Prüfungen im Januar immer näher rücken und besonders Mathe mehr als gut vorbereitet sein sollte. Und so sitze ich dieser Tage öfter als mir lieb ist vor meinen Büchern und Skripten und wiederhole fleißig den Stoff der letzten Semester. Zumindest kann der Weihnachtsmann so nicht behaupten, dass ich kein fleißiges und artiges Kind war.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Nov 29, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
Nov 29, 2010

Zukunft Ingenieurin?

Traumhafte Jobaussichten

Die besten Arbeitsmarktchancen und überdurchschnittlich hohe Einstiegsgehälter: Bei der Wahl meines Studienfaches Wirtschaftsingenieurwesen war mir durchaus bewusst, dass ich mich nicht für ein Studium mit den schlechtesten Aussichten entschieden habe. Mit der boomenden Branche Energie und Umwelt vereint, bildet mein Studiengang eine perfekte Grundlage, um später verantwortungsvolle Positionen übernehmen zu können.

Genau um dieses Thema ging es auch in einem Vortrag, den ich mir vergangenen Donnerstagabend an der Fachhochschule anhörte. Es ging um das Berufsfeld des Nachhaltigkeitsmanagers, den wir ja alle mit unserem Studiengang anstreben. Insgesamt sorgte dieser Vortag bei mir für Motivation, aber auch für eine gewisse Nachdenklichkeit. Motivation, weil wieder einmal erwähnt wurde, dass wir mit unserer Arbeit später in der Lage sind, wirklich sinnvolle und wichtige Dinge zu erreichen. Was man im Grundstudium leider immer mal wieder aus den Augen verliert. Motiviert auch aus dem Grund, weil von Vollbeschäftigung in „unserer“ Branche gesprochen wurde und von den perfekten Einstiegschancen.

Nachdenklich wurde ich allerdings wegen der hohen Anforderungen, die an unser Profil gestellt wurden. Neben technisch hochqualifizierten Fachleuten müssten wir auch  Persönlichkeiten sein, die sich selber verkaufen könnten. Dazu gehöre neben jeder Menge Soft Skills auch die Fähigkeit, möglichst viele Sprachen zu sprechen, eine breit gefächerte Berufserfahrung durch zahlreiche Praktika zu haben sowie eine hohe Belastbarkeit, was Stresssituationen und dergleichen angeht. Zudem machte der Vortag auch ausgesprochen deutlich, wie sehr die hohen Erwartungen der Unternehmen an ihre Nachwuchskräfte in den vergangenen Jahren gestiegen sind, und dass ein absolviertes Studium, bei dem der Student wirklich nur das Pflichtprogramm ohne Praktika und dergleichen absolviert habe, Personalleitern häufig nicht mehr ausreiche. Aber was tut man nicht alles für seinen Traumjob …

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Nov 19, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
Nov 19, 2010