Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studieren im Ausland

Monster-Blizzard Juno?

Ich wollte „noch einmal schnell“ ein paar Lebensmittel einkaufen, denn man weiß ja nie, was kommt. Die Warnungen vor Juno riefen in mir nämlich keine besonders guten Erinnerungen hervor: Nach Hurricane Sandy mussten wir zwei Wochen lang ohne Strom leben und die Benzinpreise schossen derart in die Höhe, dass man es sich zweimal überlegte, ob man mit dem Auto fuhr. Ich bin also bereits vor acht Uhr morgens beim Supermarkt gewesen – gemeinsam mit gefühlt Tausend anderen. „Muss denn niemand arbeiten“, dachte ich, als ich bereits beim Anblick der vollen Parkplätze vor dem Markt die Hoffnung aufgab, den Einkauf schnell über die Bühne bringen zu können. Drinnen bestätigte sich mein Verdacht: Menschen und Einkaufswagen, so weit das Auge reichten. Zum Glück waren Milch, Eier und Brot noch nicht vergriffen. Nach zwei Stunden – davon hatte ich ungefähr die Hälfte beim Warten an der Kasse verbracht – hatte ich es endlich hinter mir.

In der Nacht darauf fing es dann an, stärker zu schneien und ich betete, dass wir mit einem funktionierenden Stromnetz aufwachen würden. Gott sei Dank wurde ich erhoert. Nur der Blick aus den Fenster verriet, dass das Fahrverbot für alle, außer Rettungswagen und Polizei , zwischen elf Uhr abends und sechs Uhr morgens gerechtfertigt war. Ich war jedenfalls gespannt, wie meine Fahrt zum College werden würde, denn am Tag darauf sollte mein letztes Semester endlich beginnen. Nun aber noch kurz zu den wirklich wichtigen Entscheidungen, die ich in der vergangenen Woche getroffen habe: Ich werde den Master machen und offiziell noch länger als geplant hier studieren. Darüber hinaus werde ich mit meinem Freund zusammenziehen. Life is good.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2015
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jan 30, 2015

Studieren im Ausland

Jericoacoara

Als ich nach Hause kam, fragte ich gleich als erstes meine Mitbewohnerin aus Frankreich und die zwei Mexikaner, die über uns wohnten. Es war nämlich so: Thais, meine Betreuerin hier in Brasilien, hat mich gefragt, ob ich gemeinsam mit meinem Mitbewohnern zum Jericoacoara fahren möchte. Das ist ein wunderschöner Strand an der Küste des Bundesstaates Ceará, etwa fünf Autostunden von Fotaleza entfernt. Und es war die perfekte Idee, denn genau an diesem Wochenende war mein Geburtstag und da wollte ich sowieso etwas Schönes unternehmen. Mélanie war sofort begeistert. Sie wollte sowieso nach Jericoacoara fahren, bevor sie wieder nach Frankreich zurück musste. Auch Polo und Pepe waren dabei. Zudem stellte sich heraus, dass Polo am selben Tag wie ich Geburtstag hatte. Sie wollten auch noch ein paar anderen Austauschstudierenden Bescheid sagen und ich hatte nichts dagegen – je größer die Gruppe, desto besser! Pepe schürte in den nächsten Tagen meine Vorfreude, indem er mir ständig erzählte, er habe schon ein paar Fotos von Jericoacoara gesehen. Immer häufiger fiel das Wort „Paradies“.

Und so fingen wir an, die Reise zu planen. Wir konnten immer mehr Leute für unser Vorhaben gewinnen, sodass wir schließlich eine Gruppe von fast 20 Leuten waren, die eigentlich aus einer ganz guten Mischung von Austauschstudierenden und Brasilianern bestand.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2015
Autor: Esther
Rubrik: studium
Jan 30, 2015

Studieren im Ausland

Mein erster Auftritt (Teil 2)

Als wir zusammen mit den ganzen Kostümen in mehrere Autos gequetscht zum Auftritt fuhren, war ich ganz schön nervös. Seit fast fünf Jahren hatte ich schon nicht mehr auf einer Bühne getanzt. Früher, als ich in Musicals mitgespielt hatte, war ich mit der Zeit kaum noch aufgeregt gewesen, doch nun schlug mein Herz bis zu Hals. Als wir an der Schule ankamen, wurden wir von der Direktorin empfangen. Sie führte uns zum Auditorium, um uns erst einmal die Bühne zu zeigen. Auf dem Weg dorthin wurden wir bereits von neugierigen Kinderaugen beobachtet. Anschließend brachte sie uns in einen Raum, der sich hinter der Bühne befand. Dort konnten wir unsere Garderobe einrichten und uns in Ruhe vorbereiten. Vor allem das Schminken brauchte immer seine Zeit. Nachdem wir uns aufgewärmt hatten, kam Marcos noch ein letztes Mal hinter die Bühne, um uns viel Glück zu wünschen und zu schauen, ob wir bereit waren. Nachdem wir alle zusammen den üblichen „Toi-Toi-Toi-Tanz“ aufgeführt hatten, ging Marcos auf die Bühne, um die Show anzusagen. Als der Vorhang endlich aufging und die Musik anfing zu spielen, war ich wirklich ganz schrecklich nervös. Als ich auf die Bühne trat und die begeisterten Gesichter der Kinder sah und ihr aufgeregtes Getuschel hörte, während sie auf unsere Kostüme zeigten, war meine Nervosität allerdings wie weggeblasen und ich hatte einfach Spaß beim Tanzen.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Jan 27, 2015
Autor: Esther
Rubrik: studium
Jan 27, 2015