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Studieren im Ausland

Die Liste wird länger

Jetzt ist es nicht mehr lange hin, bis ich mich in mein Irlandabenteuer stürze. Am 1. September 2014 beginnt dort das Wintersemester mit einer Orientierungswoche für uns ausländische Studierende. Bis dahin ist aber noch eine Menge zu erledigen. Ich habe mir in den letzten Tagen mal eine Liste zusammengestellt – und die wird länger und länger:

Flug buchen, Unterkunft suchen, Auslandskrankenversicherung abschließen, Handyvertrag auf Eis legen lassen, eventuell Urlaubssemester beantragen, Stundenplan erstellen und mit dem Prüfungsamt die Anrechnung abklären und so weiter und so fort. Zudem noch so viel Wissen über Irland anhäufen wie nur möglich, schon mal potenzielle Reiseoptionen abchecken, in Facebook-Gruppen der Uni Gleichgesinnte finden und die Vorfreude wöchentlich um siebeneinhalb Prozent steigern.

Einiges habe ich nun auch schon erledigt: Ich fliege eine Woche vor Semesterbeginn nach Dublin, um eine Unterkunft in der Stadt zu finden. Zwar gibt es Wohnheime an der Uni, doch gegen die spricht für mich einiges: wenige Plätze, sehr teuer und so weit ab vom Schuss, dass man nach 23 Uhr nur noch mit dem Taxi dorthin gelangt. Von ehemaligen Studierenden in Dublin habe ich einige Tipps zur Wohnungs- und WG-Suche bekommen – etwa die Internetseiten daft.ie oder rent.ie. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass die Stadt Dublin durch den Fluss Liffey in Nord und Süd aufgeteilt wird. Die Stadtgebiete mit geraden Zahlen, zum Beispiel Distrikt sechs oder acht, liegen im Süden. Analog findet man die ungeraden Bezirke dann im Norden. Angeblich soll der Süden etwas nobler sein als der Norden, wo es auch Problembezirke gibt. Davon muss ich mich aber erst noch selbst überzeugen. Während meiner Wohnungssuche werde ich mich in einem Hostel in der Innenstadt einquartiert. So kann ich dann ganz nebenbei schon einmal die Stadt erkunden und einige Lieblingsplätze entdecken, bevor der aufregende Unialltag beginnt. Ich bin gespannt!

Autor: Sabrina  |  Rubrik: studium  |  Jun 20, 2014
Autor: Sabrina
Rubrik: studium
Jun 20, 2014

Studieren im Ausland

Tudo bem?

Um Punkt drei Uhr klingelte es. Ich lief auf den Balkon, um zu sehen, wer es war. Jonathan schaute mit einem großen Lächeln zu mir in den ersten Stock hinauf. „Ich komme gleich“, rief ich, packte mein Portemonnaie, den Schlüssel, ein kleines Notizheft und eine Flasche Wasser in meine Handtasche und lief die Treppe hinunter. Jonathan umarmte mich zur Begrüßung: „Tudo bem?”, fragte er mich. „Ja, alles bestens.”, antwortete ich. “Na dann, los!” Mein Betreuer führte mich zur nächsten Bushaltestelle, die nur eine Straßenecke von meiner Wohnung entfernt war. Auf dem Weg erklärte er mir, dass hier die Busse zur Uni abfahren. Er zeigte mir auch die Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite. „Hier musst du aussteigen, wenn du von der Uni zurückkommst.” Als ich ihn fragte, wie denn die Bushaltestelle hieße, da ich auf dem Schild, auf dem ein kleiner Bus aufgemalt war, keinen Namen erkennen konnte, lachte er und meinte nur: „Tja, also das mit den Bushaltestellen ist etwas kompliziert. Offizielle Namen stehen nicht auf den Schildern. Die Leute wissen einfach, wie die Haltestellen heißen bzw. wo sie aussteigen wollen.”

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Jun 16, 2014
Autor: Esther
Rubrik: studium
Jun 16, 2014

Studieren im Ausland

Versuchskaninchen für die Wissenschaft

Unters Messer für die Forschung? Nicht ganz, aber von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr in einem Sessel sitzen, Blutproben abgeben und nach Plan essen und trinken, um eine Bitterpille aus Kräuterstoffen darauf zu testen, ob sie den Appetit vermindern kann, erscheint mir in Ordnung. Laut den Wissenschaftlern könnte das ein Heilmittel gegen Fettleibigkeit und Übergewicht sein. Für mich als Versuchskaninchen bedeutet es genügend Zeit zu haben, um mehr über das Leben eines Wissenschaftlers zu erfahren.

Edward erklärt, wieso Akademiker und Wissenschaftler seiner Meinung nach erst in den späten 30ern Familien gründen: „Du hast einen Ein-Jahres-Vertrag und im Anbetracht der Ausbildung, die du genossen hast, ist der Gehaltscheck gar nicht so hoch. Keine Bank gibt dir auf dieser Basis ein Darlehen. Für einen anderen Job bist du zu überqualifiziert. Und einfach aus der Tür gehen kannst du auch nicht, weil du viel zu spezialisiert ist, und nicht so leicht eine andere Stelle findest.“ Bis ein Produkt marktreif ist, können Jahrzehnte vergehen.

Die Bitterstoffe scheinen anzuschlagen, mit geringen Nebenwirkungen wie Durchfall. Evolutionstechnisch erklärt Edward das so: Wir haben Geschmacksrezeptoren im Mund und in unserem Magen. Sobald Bitterstoffe über diese Rezeptoren wahrgenommen werden, ist das eine Warnung dafür, dass das, was auch immer dem Körper zugeführt wurde, giftig oder unverträglich sein könnte. Nach dem Motto „lieber hungern als sterben“ suggeriert der Körper ein Völlegefühl oder zumindest den Anreiz, die Nahrungsaufnahme zu stoppen. „Es ist schon ein gutes Gefühl, vielleicht etwas gutes für die Gesellschaft zu tun“, meint der Versuchsleiter, der davor im Leistungssport geforscht hat. Ich jedenfalls bekam 150 Dollar für meinen „Körpereinsatz“.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Jun 13, 2014
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Jun 13, 2014