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Studieren im Ausland

Rettungsschwimmer-Ausbildung auf Fidschi

Als ich auf Fidschi ankam, lief erst einmal alles schlecht: Die Reiseagentur hatte meine Buchung verhunzt und ich wusste nicht, wo ich in der ersten Nacht unterkommen könnte. So stand ich nachts auf den Straßen von Nadi und fing an, mit allen möglichen Leuten zu reden: Da war ein Imbiss-Verkäufer, der Roti anbot, ein Gericht, das aus einem Curry und einem dünnen Fladenbrot besteht, eine Menge Fußgänger und andere Neugierige. Nach langem Stehen und Reden hatte ich zwei Optionen: David, der Roti-Verkäufer, bot mir an, mich um die Inseln in sein Dorf zu führen, wenn ich den Transport und ein paar andere Kosten übernehmen würde. Mathiasi hatte Bekannte in der Tourismusbranche und legte mir dar, dass er mir einen erheblichen Rabatt auf einen Inselaufenthalt und Tauchkurs geben könnte.

Im Endeffekt war mein Traum, vielleicht eines Tages doch nebenher als Tauchführer zu arbeiten, größer, und ich entschloss mich, Mana-Island zu besuchen. Das Wasser war ganz und gar nicht kalt und die interessantesten Persönlichkeiten tummelten sich dort. Wo „Cast Away Island“ (wo der Film mit Tom Hanks gedreht wurde) nur um die Ecke ist, war ein Ex-Navy-Kadett auf seiner Weltreise, ein Berufschullehrer auf seinem Sabbatjahr unterwegs und eine junge Filmemacherin auf Urlaub von ihrer Doku über die Ausbeutung von Backpackern auf Australiens Farmen. Ich war fleißig dabei, meine Tauchunterlagen zu studieren und zu lernen, wie man unter und auf dem Wasser erste Hilfe leisten kann, als ich auf drei Briten stieß, die sich ihre Reise durch Golf spielen finanzierten.

Was mich fasziniert hat, war, dass die indische Kultur hier Einzug gefunden hat und ich nostalgisch an meine Indienaufenthalte erinnert wurde. Und nach Stunden im lauwarmen Wasser, Wiederbeatmungsübungen und Schleppschwimmen sowie über Wasser halten, bin ich ich jetzt offiziell Rettungsschwimmer – ohne Baywatch-Allüren versteht sich.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Mar 26, 2014
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Mar 26, 2014

Studieren im Ausland

Abgeschnitten von der Außenwelt

Auch am nächsten und am darauffolgenden Tag funktionierte das Internet nicht und langsam begann ich mir Sorgen zu machen. Es war schließlich meine einzige Möglichkeit, mit der Außenwelt zu kommunizieren. Thais Eltern und Jonathan warteten darauf, dass ich mich bei ihnen meldete. Vielleicht hatten sie mir ja auch schon geschrieben, um zu hören, ob ich mit ihnen einkaufen gehen wollte. Wahrscheinlich hatten sie mein Schweigen so interpretiert, dass ich ganz zufrieden in meiner Wohnung war und ich erst einmal ein bisschen Zeit für mich wollte.

Auf die Straße traute ich mich auch nicht. Das einzige, was eine Frau, beim Vorübergehen im Treppenhaus zu mir gesagt hatte war, dass ich hier unglaublich aufpassen müsse, weil die Gegend sehr gefährlich sei. So hatte ich den Gedanken, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, gleich wieder verworfen. Wie aber auch?! Ich hatte ja weder einen Stadtplan, noch eine Ahnung, welchen Bus ich wohin nehmen sollte, und keine Möglichkeit, irgendjemanden zu fragen. Zweimal hatte ich bei den Nachbarn geklopft, um zu hören, ob sie vielleicht Internet hatten, doch hatte mir niemand aufgemacht.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Mar 24, 2014
Autor: Esther
Rubrik: studium
Mar 24, 2014

Studieren im Ausland

Studieren in den USA - mein persönlicher Einblick (Teil 1)

Das Studentenleben in den USA ist etwas anders als in Deutschland. Obwohl ich in Deutschland nicht studiert habe, sondern gleich nach dem Abi in die USA gegangen bin, denke ich, dass es einige Unterschiede gibt. Vor meinem ersten Semester am College war alles, was ich wusste, der Name meines Hauptfachs: Broadcasting.

Welche Kurse ich jedoch belegen musste, um am Ende mit einem Bachelor-Abschluss dazustehen, wusste ich nicht. Würde mir ein Unterrichtsplan vom College erstellt? Sollte ich mich bei der zuständigen Stelle erkundigen? Ich habe dann einfach im Internet nach Antworten gesucht und diese auch gefunden. Ja, es gibt für jedes Hauptfach vorgeschriebene Kurse, die man unbedingt belegen muss. Sie machen ungefähr die Hälfte meiner Veranstaltungen aus. Die andere Hälfte setzt sich aus allgemeinbildenden Kursen zusammen. Auf dem Plan stehen etwa Erdkunde, Literatur, Mathematik, Physik und Biologie. Ungefaehr 60 Credits müssen mit diesen Kursen abgedeckt werden. Die fehlenden 60 erwerbe ich in meinem Hauptfach.

In der Art und Weise, wie ein Kurs abläuft, gibt es zum Teil große Unterschiede. Das liegt aber vor allem an den Professoren. Manche lesen stur ihr Skript vor und die Studenten machen sich Notizen. Anderen ist es wichtig, dass die Studenten sich aktiv beteiligen. Ich habe sehr viele Medien-Kurse belegt, in denen durch Präsentationen und Gruppenarbeiten intensive Mitarbeit gefordert wird. Es ist hier sehr beliebt, die Professoren, bevor man sich in die jeweiligen Kurse einschreibt, bei ratemyprofessors.com „auszuchecken“. Auf dieser Website bewerten Studenten Professoren, was sich manchmal als sehr hilfreich erweist.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 19, 2014
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 19, 2014