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Studieren im Ausland

Einreise-Horror

Schon immer hatte ich Angst gehabt, bei der Einreise in die USA würde man es mir schwer machen, „durchzukommen“. Es heißt nämlich, der Sicherheitsmann am Flughafen habe das letzte Wort und kann einen wieder zurückschicken. Dafür reicht es, wenn er oder sie den Verdacht hat, man würde etwas Illegales in den Staaten vorhaben. Bisher hatte ich aber immer Glück und die Sicherheitsleute und ich haben uns gut verstanden. Warum ich das so formuliere? Weil bisher alle seht nett waren und mir sogar noch viel Spaß und viel Erfolg auf dem College wünschten.

Dieses Mal sollte es aber anders sein. Das allererste Mal traf ich auf eine Frau. Ich „wagte“ es, schnell erklären zu wollen, warum ich mit zwei Personalausweisen einreiste: Mein abgelaufener Ausweis enthält mein noch gültiges Visum. Trotzdem hatte ich logischerweise auch den neuen dabei. Als ich sah, dass sie den abgelaufenen scannte, fing ich mit der Erklärung an, aber die Dame unterbrach mich und machte mir mit harscher Stimme klar, sie wisse schon, wie man den Job macht. Dass ich nicht mit einem britischen und einem deutschen Pass einreise, sei ihr klar. Außerdem fragte sie mich sarkastisch, ob es noch irgendetwas anderes gebe, was ich ihr über ihren Job beibringen wolle! Oh Gott, da hatte vielleicht jemand schlechte Laune. Wie auch immer, sie machte mir keine weiteren Probleme.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Feb 7, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Feb 7, 2013

Studieren im Ausland

Ein komisches Gefühl

Kurz darauf klingelte es auch schon. Es war mein Vater, der ganz glücklich vor der Tür stand, da er den letzten Parkplatz vor unserer Wohnung ergattert hatte. So hievten wir schließlich alle Kisten, mein Fahrrad, meine Palme, die Waschmaschine, mein Bett und meinen Schreibtisch in den Sprinter.

Nachdem ich mich von meinen Mitbewohnerinnen verabschiedet hatte, ging ich noch ein letztes Mal zurück in mein Zimmer. Es sah ganz anders aus ohne meine Bilder, meine Nicaraguaflagge und meine ganzen Fotos an der Wand. Leer und traurig. Es war ein komisches Gefühl, nicht zu wissen, ob ich im nächsten Jahr hier wieder einziehen könnte. Zwar vergab ich vorerst mein Zimmer nur zur Zwischenmiete, doch wusste ich natürlich nicht, was sich während meines Aufenthalts in Brasilien alles tun würde. Ich wusste nicht, ob meine Mitbewohnerinnen im nächsten Jahr noch hier sein werden und ob ich mich mit den Nachmietern verstehen würde. Ich hatte mich wirklich sehr wohl gefühlt in meinem Zimmer. Es waren wichtige anderthalb Jahre meines Lebens gewesen und so sehr ich mich auf Brasilien freute, machte es mich doch traurig, dass diese Zeit vorbei war.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Feb 6, 2013
Autor: Esther
Rubrik: studium
Feb 6, 2013

Studieren im Ausland

"Trick" beim Chek-in

Ich gebe es zu, ich habe etwas sehr, sehr Böses getan. Nein, ich habe nichts geschmuggelt und habe auch niemandem etwas angetan, als ich am Frankfurter Flughafen ankam und meinen Koffer eincheckte. Die Betonung liegt hier auf „einen Koffer“. Denn eigentlich hatte ich zwei und eine Laptoptasche. Die Regelung für USA-Reisen sieht es jedoch vor, dass man für den zweiten Koffer extra bezahlt. Und zwar satte 100 Dollar. Was ich getan habe, um dieser Gebühr zu entgehen? Ich habe meinen zweiten, etwas kleineren Koffer als Handgepäck ausgegeben. Beim Check-in in New York, als ich nach Deutschland flog, erließ mir die nette Dame am Schalter nämlich die Gebühr und erlaubte mir, den Koffer mit in die Flugzeugkabine zu nehmen. Leider passte er nicht in das Handgepäckfach und so wurde er von Mitarbeitern der Airline kostenlos nachträglich eingecheckt! Was einmal klappt, muss doch auch ein zweites Mal klappen, dachte ich mir.

Somit spielte ich die Ahnungslose und erzählte der Flugbegleiterin in Frankfurt, dass mein Koffer leider nicht in das Fach passte und ich nun nicht wüsste, was ich tun sollte. Leider erwischte ich eine nicht ganz so freundliche Dame, die mich zurück aus den Flieger zum Gate schickte. Dort wurde der Koffer dann eingecheckt – aber kostenlos! Fazit: Der Spruch „Sei schlau, stell dich dumm“ kann einem manchmal viel Geld ersparen. Schließlich hätte ich ganze 200 Dollar zahlen müssen, hätte ich den Koffer beide Male ordnungsgemäß aufgegeben!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Feb 1, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Feb 1, 2013