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Studieren im Ausland

Sehr geehrte Bewerber

Als ich meine Bewerbung im Portugiesisch-Brasilianischen Institut abgab, überraschte mich die Nachricht, dass ich die Zu- beziehungsweise Absage in spätestens zehn Tagen erhalten würde. Irgendwie hatte ich damit gerechnet, dass der Bewerbungsprozess mindestens einen Monat dauert. So schaltete ich jeden Morgen meinen Laptop direkt nach dem Aufstehen an, um noch vor dem Frühstück meine Mails zu checken. Einerseits wollte ich mir keine großen Hoffnungen machen, weil die Chancen einfach nicht allzu gut standen und ich am Ende nicht zu enttäuscht sein wollte, aber andererseits stellte ich mir schon vor, wie ich überglücklich meiner Familie von der Zusage erzählen würde.

Am fünften Tag war es schließlich soweit, dass ich eine E-mail der Universität Köln in meinem Posteingang fand. Betreff: Ergebnisse der Bewerbung für das Stipendium an der Universidade Federal do Ceará. Mein Herz fing an wie wild zu pochen. „Bitte, bitte! Lass mich das Stipendium bekommen haben!“, dachte ich mir. Ich zögerte einen Moment, bevor ich die Mail öffnete und zu lesen begann: „Sehr geehrte Bewerberin, wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können...“. Ich las gar nicht erst weiter, sondern sprang jubelnd wie verrückt in meinem Zimmer auf und ab, sodass meine Mitbewohnerin angerannt kam. Sie musste gar nicht erst fragen, was passiert war, sondern stimmte sofort in mein Gejuchze mit ein.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Jun 28, 2012
Autor: Esther
Rubrik: studium
Jun 28, 2012

Studieren im Ausland

Eine Bewerbung, eine Zusage!

Ja, genau so muss es sein. Leider ist das heutzutage eine Seltenheit. Trotzdem hatte ich Glück! Ein privater Radiosender hat mich zu einem Vorstellungsgespräch für ein Praktikum in der wichtigsten Sendung des Tages eingeladen: Die Morningshow! Ich war sehr aufgeregt, als ich mich mit meiner besten Freundin Jeanine auf den Weg machte. Natürlich fing es gerade dann an in Strömen zu regnen, als wir aus dem Auto ausstiegen. Na bravo, meine Frisur war ruiniert! Schnellstens lief ich Richtung Funkhaus und betrat die Eingangshalle. Ein paar Minuten später wurde ich von den Produzenten der Morningshow begrüßt und in den Konferenzsaal gebeten. Hier ging es „zur Sache“. Praktikumsmindestdauer? Drei Monate. Bezahlung? Negativ! Perspektiven nach dem Praktikum im Unternehmen? Eher keine. Ich lächelte stets und versuchte, begeistert zu wirken, aber was ich zu hören bekam, machte auf mich eher den Eindruck, man suche Studenten, die dieses als Pflichtpraktikum ansehen und bei denen die negativen Aspekte nicht so sehr ins Gewicht fallen. Aber ist es das, was ich will? Naja, zur Überbrückung und zur Auffrischung meines Lebenslaufes wäre es sicher von Vorteil. Oder soll ich nach einer Alternative suchen? Der Praktikumsplatz wurde mir angeboten, aber ob ich zusage, weiß ich noch nicht, schließlich bin ich gerade erst wieder nach Deutschland gekommen und es werden sich sicher noch andere Chancen ergeben. Aber bis morgen muss ich mich entschieden haben...

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 27, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 27, 2012

Studieren im Ausland

Meine Gastrolle in GZSZ (Gute Zeiten, schlechte Zeiten)

Okay, ganz so weit hab ich's doch nicht gebracht, aber die Storys und Intrigen sind fast genauso gut. Dank einer Freundin bin ich für meine letzten Tage in Edinburgh, bevor es nach Honduras geht, bei einem ihrer Freunde untergekommen.

Ich wohne in einer riesigen Wohnung mit Aussicht auf die Meadows und alle meine Mitbewohner sind zusammen im Theater aktiv. Dort gibt es die Love-Story vom Mädchen, das denkt, dass der Traumprinz sie nicht mag. Er wiederum denkt, sie wäre unerreichbar für ihn. Lösung: Steck sie zusammen in ein Zimmer und dann muss es ja klappen. Man hat das Gefühl, man ist wieder zurück in der Schule und zwölf Jahre alt. Man muss allerdings auch zugeben, dass die Shows im Theater ziemlich gut sind. Schade nur, dass die Geschichten auch ins normale Leben durchsickern. Auf jeden Fall hab ich hier nochmal eine ganz neue Erfahrung im Vergleich zu den letzten neun Monaten im Wohnheim, und ich bin schon gespannt, wie es dann nächstes Jahr werden wird.

Um hier überleben zu können, nahm ich alles von der lockeren Seite und auf meinen Vorschlag hin schmiedeten wir schon Pläne für unsere eigene Reality-TV-Show. Gut, wenn Leute über sich selbst lachen können und nicht in Zickenkrieg und Chaos versinken.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Jun 22, 2012
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Jun 22, 2012