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Studieren im Ausland

Chancen austesten

Wer kennt das nicht: Man will etwas unbedingt und es klappt nicht. If you try too hard, you fail! Es gibt etwas, das ich schon immer wollte, was aber nun nicht mehr an erster Stelle steht: Karriere in Deutschland machen, in den Medien arbeiten! Nun bin ich schon seit 24 Stunden wieder in der Heimat und frage mich, wie es weitergeht. Im Moment möchte ich mir jedoch keinen Stress machen, sondern es nur genießen, zuhause zu sein. Trotzdem: Warum sich nicht bei den Medien bewerben? Schliesslich habe ich einen amerikanischen College-Abschluss! Wird man damit nicht mit Kusshand genommen? Oder wie wäre es, meinen Bachelor in Deutschland zu absolvieren? Nein, das eher nicht, denn das U.S. Associate Degree wird in Deutschland nicht anerkannt und somit müsste ich an der Universität wieder bei null anfangen! Will ich das? Nein! Wenn Deutschland, dann sofort rein in die Medienwelt und das am besten mit einem Praktikum! Versuchen sollte ich es.

Natürlich stehen für mich immer noch die USA an erster Stelle. Immer noch möchte ich ab nächstem Semester wieder im Land der unbegrenzten Möglichkeiten studieren. Eine Bewerbung in verschiedenen Medienunternehmen hierzulande reizt mich trotzdem! Ich habe ja nichts zu verlieren! Also: No risk, but fun! Schließlich beginnt das neue Semester erst im Herbst und bis dahin möchte ich die Zeit in der Heimat unbedingt nutzen. Ein Praktikum beim Radio oder freie Mitarbeit bei einer Zeitung wären ideal! Mal sehen, wie ich das anstelle.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 19, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 19, 2012

Studieren im Ausland

Goodbye USA — hello Germany

Ich habe mich selten so gut gefühlt wie an diesem einen Tag am Flughafen! Okay, es ging von Sacramento nach Phoenix und dann erst nach Charlotte, ehe es nach Frankfurt am Main ging, aber whatever, es ging nach Hause und darauf freute ich mich riesig! Mich von allen zu verabschieden fiel mir leicht, da ich wusste, dass ich das Richtige zu tue. Außerdem fühlte es sich gut an, den Fehler, an einer überteuerten Uni zu sein, als solchen zu erkennen, anstatt stur weiterzustudieren. Nun sollte ich also in die Maschine steigen, die mich Richtung Heimat fliegen würde. Und dann? Ehrlich gesagt wusste ich das in diesem Moment selbst noch nicht. Jedoch war mir klar, dass mir alle Türen offen stehen, egal in welche Richtung ich gehen möchte. Sollte ich vielleicht doch versuchen, in Deutschland durchzustarten? Oder wie wäre es mit England? Spanien? Italien? Vielleicht sollte ich doch nicht zurück nach New York gehen, sondern in einem anderen Land weiterstudieren? Uns Europäern stehen schließlich (fast) alle Grenzen offen, warum also nicht diese Chance nutzen? Durch meine Zeit in den USA habe ich erkannt, dass man alles tun kann, was man will, solange man aufhört, nur über seine Träume zu reden und anfängt, etwas für deren Erfüllung zu tun! Ich habe vor, das auch weiterhin beizubehalten. Ihr könnt also gespannt sein, ich bin es nämlich auch und habe im Moment noch keinen Schimmer, wie es weitergeht. Aber egal, es wird alles gut werden, da bin ich mir sicher.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 14, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 14, 2012

Studieren im Ausland

Field Ecology: messen, notieren, biegen

Gummistiefel, wasserfeste Hose, Fleece, Feldnotizbuch und Rucksack. So stehen die meisten von uns am Strand von Yellowcraig, um nach einer Woche Field-Skill-Training unsere Sommerprojekte zu erarbeiten – was so etwa unserer Taufe als Ökologen gleichkommt, da wir zum ersten Mal ein ganzes Projekt selbst planen, implementieren und aufarbeiten müssen.

Eine Woche zuvor standen wir noch unter brennender Sonne, identifizierten Pflanzen und Bäume der britischen Flora und damit assoziierte Wirbellose. Prinzipiell ging es darum, die Interaktionen im Ökosystem zu verstehen und zu erkennen, worauf sie zurückzuführen sind. Erst mal quantifizieren, um dann qualitative Schlüsse ziehen zu können. Und Regel Nummer eins dabei: Verliere niemals dein Mittagessen, ansonsten wird es ein sehr langer Nachmittag.

Mit unseren neuen Kenntnissen und angelernten Mess-, Sammel- und Bestimmungsmethoden sollen wir nun Thematiken wie „Morphologische Adaptionen von Brennnesseln im Schatten“, „Biodiversität und Fülle von Insekten und verschiedenen Laubbäumen“ oder „ Zusammenhang von Korallenvorkommen und Artenreichtum auf Utila's Riffen“ beantworten. Letzteres versuche ich bei meiner wissenschaftlichen Assistenz auf dieser Insel vor Honduras zu beantworten, was bedeutet, dass ich das Gelernte nicht nur anwenden, sondern auch auf Meeresbiologie übertragen muss. Dabei wird allerdings wohl schon Regel Nummer eins, das Essen nicht zu verlieren, ein Stückchen schwieriger werden.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Jun 12, 2012
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Jun 12, 2012