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Studieren im Ausland

Parken muss man sich leisten können

„You gotta be kidding me“ habe ich an diesem Tag nicht nur einmal zu hören bekommen, als ich nach meiner ersten Veranstaltung am „Sac State“ gleich weiter zum „International Get-Together“ ging. Warum? Die Parkgebühren hier am College sind ein Witz. „Man hätte uns ruhig vorwarnen können, dass man für einen Tag parken ganze fünf Dollar zahlen muss“, hörte ich schon von Weitem, bevor ich den Raum voller ausländischer Studenten betrat. Ich lächelte nur, denn ICH habe die E-Mail beachtet, die vor einer Woche eintrudelte und uns über die Gebühren informierte. Genau deswegen bin ich bereits vergangene Woche zum College gefahren, um mir den Park Sticker abzuholen und somit die fünf Bucks zu sparen. Wenigstens gibt es einen „Drive Through“. Bevor man in ein Geländeparkhaus einfährt, muss man zahlen. Fast wie in einem öffentlichen Parkhaus. Nur mit dem Unterschied, dass die Studenten mit Parkausweis durchgewinkt werden. Aber irgendwas hat Kalifornien an sich, dass man für alles (mehr) zahlen muss, als in anderen Staaten. Man nehme New Jersey, wo man am College zwar auch einen Parksticker haben muss, die Gefahr, abgeschleppt zu werden, dennoch relativ gering ist. Schließlich habe ich kein einziges Semester einen Parksticker am Auto gehabt, obwohl ich die Gebühr zahlte. Aber auch am American River College hier in Sacramento muss man sich einen Parkschein am Automaten kaufen. Jedoch kostet der hier pro Tag nur einen Dollar. Verrückt, diese Parkgebühren!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 25, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 25, 2012

Studieren im Ausland

Die drei

Einen Döner für zwei Euro kriegt man vielleicht in Berlin, aber nicht in Edinburgh. Und selbst dann wären das schon rund 20 Prozent meines Wochenbudgets der Ein-Pfund-Challenge, bei der ich einen Monat lange versuche, gut und günstig von einem Pfund Sterling am Tag zu essen und zu trinken. Mittlerweile würde ich die drei wichtigsten Regeln folgendermaßen wählen:

Teilen macht Spaß!

Selbst das Wenige teilen, das man hat. Man kriegt das dann umgekehrt oder sogar vermehrt zurück (bzw. sollte man mit Mädchen essen, die öfters mal ihre Portion nicht schaffen).

Im Ausverkauf

Nach Sonderangeboten und Aktionen Ausschau halten, sowie Preise verschiedener Supermärkte vergleichen oder sich mit Bananen, die schon ein paar Druckstellen haben, zufrieden geben.

Bulk is better

In Massen einkaufen, entweder mit Freunden zusammen tun oder den Gefrierschrank und den Kühlschrank benutzen, um Essensreste aufzubewahren oder um mit siebeneinhalb Kilo Kartoffeln auf einmal zurecht zu kommen.

Kreativität kennt keine Grenzen!

Banana Lemon Porridge? Avocado-Creme Spagetti? Kartoffel-Nuss-Karotten-Auflauf? Ja, manchmal kann die Resteverwertung genial lecker sein! Oder wir erinnern uns an ein chinesisches Sprichwort: „Man kann alles essen, das vier Beine hat und kein Tisch oder Stuhl ist, das fliegt und kein Flugzeug ist und das schwimmt und kein U-Boot ist."

Jetzt aber mal ein praktisches Beispielrezept: Eine Portion Couscous, die man nur mit kochendem Wasser aufgießen muss (neun Pence), mit etwas Bio-Butter verfeinern (sechs Pence) und in der Pfanne mit tiefgefrorenem Gemüse(20 Pence) und einem Ei anbraten (15 Pence) und natürlich nach Belieben würzen. Ergibt: ein ordentliches Mittagessen für 50 Pence!

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Apr 23, 2012
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Apr 23, 2012

Studieren im Ausland

Mein allererster Tag am neuen College (Teil 2)

„Visual Communication“ war mein erster Kurs am neuen College und er war zwar nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe, jedenfalls was die Inhalte des Kurses betrifft, aber ich bin trotzdem zufrieden. Ganze zwanzig Minuten später als geplant fing der Unterricht endlich an – dem Parkplatz-Drama sei „Dank“. Die Lehrerin wartete geduldig und besänftigte uns, die gefühlten zehn Studenten, die es relativ pünktlich geschafft hatten, immer wieder. Ob ich für die Verzögerung Verständnis hatte? Eigentlich nicht, denn manche Studenten nutzen die Situation demonstrativ, um sich früh auf den Weg zu machen, zu parken und dann zu „chillen“ und sich mit einem Kaffee zu versorgen. Ja, ich kenne die Insider alle! Aber es war der erste Tag und deswegen blieb ich verständnisvoll. Nachdem mehr und mehr Studenten eintrudelten, gingen wir endlich den Syllabus, so wird der Semesterplan eines Kurses in den USA genannt, durch. Leider stellte sich heraus, dass es kein reiner Medien-Kurs war, sondern auch für andere Studienfächer Pflicht. Also geht es nicht unbedingt um die visuelle Kommunikation von Personen in der Öffentlichkeit, sondern von jedem, dem wir auf der Straße begegnen. Die meisten Studenten im Kurs studieren Psychologie, somit bin ich eher ein „Outsider“ was das Studienfach betrifft. Aber egal, der Kurs ist trotzdem interessant und ich bin auch nicht die einzige in der ersten Reihe geblieben, also war der erste Tag ein Erfolg, – ich freu mich auf die nächsten.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 19, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 19, 2012