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Studieren im Ausland

Autofahren in den USA ist so einfach

So lautet ein bekanntes Vorurteil. Stimmt das? Hier kommt die zweite der drei Negativ-Erfahrungen im Straßenverkehr auf meiner Liste der unangenehmen Situationen in den USA. Sie fand auf dem Parkplatz meines Colleges in New Jersey statt. Damals hatte ich gerade die „New Student Orientation“ erfolgreich hinter mich gebracht. Ich gebe zu, ich erzähle diese Stories nur ungern, schließlich ist es nichts, worauf man besonders stolz sein sollte. Es ist aber schon über zwei Jahre her, somit „verjährt“ und ich halbwegs über den Schock hinweg. Stolz, nach der „Orientation“ nun ofiziell im Studentenleben der USA angekommen zu sein, setzte ich mich ins Auto und fuhr entspannt rückwärts aus der Parklücke. Da passierte es: Bumm! Ich krachte doch tatsächlich in das Auto, das gerade an mir vorbeifuhr. Ich stieg sofort aus und war einem leichten Nervenzusammenbruch nahe, da stieg der freundliche Mann hinterm Steuer ebenfalls aus und meinte nur „Oh, I don’t think it’s so bad, don’t worry about it“, als er meinen geschockten Gesichtsausdruck sah und mich nur „Oh my god, I am so sorry“ sagen hörte. Er begutachtete den Schaden an seinem Auto und meinte, es sei doch gar nichts passiert. Na ja, eine kleine Schramme hatte er schon am Auto, wohingegen meines absolut unbeschädigt blieb. Zum Schluss meinte er, ich solle es einfach vergessen, er würde sich selbst darum kümmern und fuhr weiter. Unglaublich, diese amerikanische „Whatever Einstellung“.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Feb 17, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Feb 17, 2012

Studieren im Ausland

Schottland gegen England für Honduras!

Wie ein Heuschreckenschwarm verließen die Zuschauer des „Six Nations Cup“ (Rubgy) das Murrayfield Stadion in Edinburgh. Und zusammen mit drei Freunden stand ich als Tiger verkleidet mitten in diesem Gedränge, um Spenden für Operation Wallacea zu sammeln, ein Akademikernetzwerk, das über Studiengebühren finanziert wird, und Umweltschutz-Expeditionen in entlegene Gebiete weltweit unternimmt. Leider hatte nach der Niederlage Schottlands kaum einer etwas übrig: „I'd take my money to the pub as well!“ sagte selbst James und bestätigte die Vorurteile über die schottische Mentalität.

Spendenaktionen und andere Katastrophen wie die eben geschilderte stehen auf dem Plan, damit ich im Sommer als Forschungsassistent nach Honduras gehen kann. Nahe des Cusuco-Nationalparks wollen wir die Biodiversität und Faktoren des Ökosystemmanagement einer Kaffeeplantage untersuchen. Um trotz mangelnder Kaffeephilie das Beste aus Mittelamerika zu machen, hat sich mein Stundenplan obendrein um vier Stunden Spanisch pro Woche erweitert. Und da, wo sich finnischer, syrischer, bulgarischer, koreanischer und deutscher Akzent zusammentummeln, bekommt unsere Professorin schier das Grauen: Muy bien!

Darüber hinaus bleibt der Papierkram leider nicht aus: Stipendienantrag, Studienbestätigung, Reisestipendienanträge, Sponsoring… Da kann man dann auch mal, wie auf dem Bild, Zähne zeigen. Auch wenn sich die 60 Pfund in unseren Spendenbehältern dadurch leider auch nicht vermehren ließen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Feb 14, 2012
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Feb 14, 2012

Studieren im Ausland

Ich sehe Rot!

Oder doch Orange? Nein, eindeutig: Sie war rot! Wer, wie, was? Die Ampel an einer der geschäftigsten Kreuzungen in Sacramento. Es war aber auch eine ziemlich „verfahrene“ Situation. Mitten in der „rush hour“ eilte ich nach einem Besuch bei einer Freundin nach Hause und fuhr hinter einer relativ schnellen Fahrkolonne. Irgendwie war ich wohl nicht ganz bei der Sache, da wurde die Ampel vor mir plötzlich rot und ich stand mitten auf der Kruezung und fuhr schnell weiter. Jedoch half das nichts: Ich wurde geblitzt! „Oh nein, das darf doch nicht wahr sein“, dachte ich mir, schließlich fuhr ich das Auto meiner Gastfamilie. „Ganz ruhig, Katharina, so etwas passiert, schau einfach mal nach, wie viel Bußgeld es dich kostet und dann siehst du weiter.“

Gesagt, getan. Jedoch wurde meine Stimmung nur noch trüber, als ich den Preis dieser Leichtigkeit erfuhr: 432 Dollar! Na ja, wenigstens wird so eine „Red Light Violation“ nicht mit einem Führerscheinentzug bestraft. „Halb so wild“, meinte meine Gastmutter. Ihr sei so etwas auch schon mal passiert und es sei kein Grund zur Panik. Irgendwie hat sie ja recht, denn ein Unfallschaden am Auto wäre schlimmer gewesen! Wie ich jetzt auf einen Unfallschaden komme? Ich werde euch in meinen nächsten beiden Beiträgen mehr über meine mehr oder weniger großen Erfahrungen mit Autounfällen in den USA erzählen. Vorweg: Es ist nie wirklich etwas passiert, aber der Schock sitzt mir immer noch im Nacken.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Feb 8, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Feb 8, 2012