Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studieren im Ausland

Die erste Vorlesung

Man muss sich selbst organisieren, den eigenen Stundenplan zusammenstellen, und wenn man einen Director of Studies hat, der aufgrund eines Sabbatjahres eineinhalb Jahre weg war, muss man am Ende vielleicht sogar ihm einige Fragen beantworten anstatt umgekehrt. Letztendlich konnte er mich aber doch noch rechtzeitig in die richtigen Kurse einschreiben. Ob es auch wirklich die richtigen Kurse sind, werde ich hoffentlich noch bestätigt bekommen.

Die ersten Vorlesungen hier in Edinburgh waren allerdings entgegen meiner Erwartungen eher langweilig und gemütlich und gar nicht der große Wissenschwall, mit dem ich gerechnet hatte. Dafür hat man die Möglichkeit, sich aktiv an den Vorlesungen zu beteiligen und mit dem Prof zu sprechen. Und überall, auch in der Unterkunft, findet man jemanden, mit dem man sich über den Stoff austauschen kann. Hoffentlich holen mich dann die Tutorials und Laborstunden nicht in der Schule ab, sondern legen ein höheres Tempo vor. Und hoffentlich werde ich diese Aussage nicht bereuen…

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Oct 5, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Oct 5, 2011

Studieren im Ausland

Gib mir einen Koffer für mein Herz

... der ist unendlich viel mir wert! Das ist nicht nur der Songtext eines meiner Lieblingslieder, sondern auch meine neue Hymne. Klar, mit den zwei großen physischen Koffern, meiner Reisetasche und der Handtasche habe ich ganz schön Gewicht zu tragen, aber was noch viel „schwerer“ wiegt, sind die Erinnerungen.

Der siebenstündige Trip von Ost nach West über Dallas wurde von den Songs begleitet, die mich an all die schönen Dinge, die mich an die Ostküste binden, erinnern. Natürlich sind auch reihenweise Country-Songs dabei gewesen. Ob ich durch die Arbeit an „meinen“ beiden Country-Stations zu einem richtigen Country-Girl mutiert bin? Irgendwie schon! Als ich in Dallas ankam und zum nächsten Gate eilte, sah ich dutzende Menschen mit Cowboy-Hüten und musste lächeln.

Ich sollte trotz allem aber auch die restlichen zweieinhalb Jahre nicht vergessen, die ich mit meiner Gastfamilie verbracht habe. Meine Gastmutter rief mich sogar noch an meinem letzten Tag bei Sirius an und so telefonierte ich mit ihr, während ich neben den Studios auf und ab lief und die Manhattan Skyline durch die Fenster betrachtete. Ich bin wirklich ein Glückspilz, die Ostküste der USA, mit all den Menschen die ich heute zu meinen Freunden zähle, mein zweites Zuhause nennen zu können. Ob die Westküste mein drittes wird? Ob die Menschen und ihre Mentalität dort wirklich ganz anders als an der Ostküste sind? Ich bin sehr gespannt und werde es euch wissen lassen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 4, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 4, 2011

Studieren im Ausland

Einzug in ein trautes Heim!?

Was braucht man denn mehr als ein Bett zum Schlafen? Wahrscheinlich 60 andere, die das Gleiche im selben Haus machen. Und mit denen man dann die nächsten Monate, vielleicht Jahre verbringen wird.

Typisch deutsch: Überpünktlich stand ich schon um 8:20 Uhr vor dem Wohnheim. Abgemacht war um neun. Zum Glück war der Manager des Hauses schon da und so bekam ich problemlos meinen Studentenausweis undden Schlüssel. Jetzt war es wohl offiziell!

Es war noch genügend Zeit, ein letztes Frühstück mit meinen Eltern zu genießen und dann in einer „See the City Tour“, organisiert von der EUSA (ASTA), das Nationalmuseum zu besichtigen. Alle neuen Studenten bekamen ein 74-seitiges Booklet und es fiel mir sehr schwer, mich für eine Aktion zu entscheiden: Theater-Workshops, Debatten, Führungen, Konzerte, Partys, Clubs und Societies, Volunteering, Wanderungen und vieles mehr standen zur Wahl.

Gleich in den ersten Tagen hat sich eine chinesische Mitbewohnerin beschwert, dass die Heizung nicht funktioniert. Jan, unser Hausmeister, musste ihr dann mitteilen, dass die erst Ende Oktober eingeschaltet wird. Und noch eine Binsenweisheit dazu: Schottland ist eben kalt, da kann man nichts dran ändern. Das haben wir auch bei unserem ersten Pub-Crawling gemerkt! Und das ist auch etwas sehr Schottisches.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Sep 28, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Sep 28, 2011