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Studieren im Ausland

Kann man wirklich so viel Glück haben?

Oder sollte man lieber „den Ball flach halten“, abwarten und Beruhigungstee trinken? Warum ich den zur Zeit so nötig habe? Weil ich gerade eine Vision in meinem Kopf habe und wenn ich mich nicht täusche, ist diese gar nicht mal so unrealistisch. Trotzdem muss dafür alles genau so klappen, wie ich es mir wünsche. Joey erzählte mir ja schon vor Monaten, dass es eine Deutsche gibt, die auch bei Sirius arbeitet. Also stellte er mich ihr vor und Emily und ich waren uns auf Anhieb sympatisch. Wir unterhielten uns minutenlang und merkten gleich, wie ähnlich wir uns sind. Dann bat sie mir an, ihre Praktikantin zu werden, wenn mich Al und Joey nicht nehmen sollten. Das Beste an der Sache wäre, dass das Praktikum bei ihr sogar ohne College credit funktionieren würde. Das bedeutet: Auch wenn mich Al und Joey nehmen, kann ich anschließend ein Praktikum bei Emily machen.

Sicher erinnert ihr euch noch dass ich über die Chance, ein Jahr nach Abschluss des Studiums in den USA arbeiten zu können, berichtete. Nun, diese Gelegenheit könnte sich mir jetzt bieten. Ich bete und hoffe, dass Al und Joey mich nehmen. Ich weiß nicht, was ihr denkt, aber wir sind hinterher sogar noch zusammen Mittagessen gegangen. Al, Joey, Geneya und ich. Wenn das kein gutes Zeichen ist, dann weiß ich auch nicht. Nach dem Essen verabschiedeten wir uns und seitdem habe ich schlaflose Nächte. Ich hoffe, ich bekomme bald bescheid, ob sich mein Traum von einer Karriere am Times Square erfüllt.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  May 26, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
May 26, 2011

Studieren im Ausland

Das Gespräch aller Gespräche (Teil 2)

Al ist genauso nett und sympatisch, wie er am Telefon klang. Wir sprachen über vieles, besonders über meine guten Noten und was das Herausragendste wäre, was ich bisher in den USA gelernt hätte. Al erzählte mir, was ein ‚Intern‘ alles für Aufgaben hat. Wir redeten und redeten. Komisch, während wir sprachen kam es mir so vor, als würde ich gleichzeitig mit mir selber reden. In meinem Kopf fuhren meine Gedanken Achterbahn und ich fragte mich die ganze Zeit, ob meine Antworten gut genug wären. Die Angst, etwas Falsches zu sagen, ließ mich nicht los. Dann gingen wir rüber zu Joey. Er saß da und strahlte mich sofort an. Ich konnte ihm ansehen, wie er sich freute, mich, Kat Woman, wie er mich gerne nennt, zu sehen. Neben ihm saß Patrick, sein jetziger Praktikant und auf einmal ging mir ein Licht auf: Hatte Joey nicht die ganze Zeit gesagt, ich müsste mir keine Sorgen machen, ich könne SEIN ‚Intern‘ werden, man würde sich schon bei mir melden...? Ja, Kat, jetzt weißt du auch endlich, warum! Wenn jemand entscheiden kann, wer als Praktikant für die jeweilige Abteilung eingestellt wird, dann doch die Personen, für die der Praktikant zuständig wäre: Joey und Al! Auch wenn „Human Ressources“ letztendlich bekannt gibt, wer die Praktikantenstelle bekommt, so kann ich mir nicht vorstellen, dass Joey und Al kein Mitspracherecht haben!

Das Gespräch war nun vorbei, aber mein Tag bei „Sirius“ ging noch weiter und ich verrate euch in meinem nächsten Beitrag, was noch alles passierte.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  May 24, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
May 24, 2011

Studieren im Ausland

Das Gespräch aller Gespräche (Teil 1)

Immer noch muss ich mich beherrschen und weiß nicht, was ich denken soll. Aber der Reihe nach: In aller Herrgottsfrühe machte ich mich heute nach New York City auf. Meine Freundin Geneya, die ich aus meiner Radio Class kenne, traf ich an der Bushaltestelle und gemeinsam stiegen wir in den Bus Richtung Port Authority, NYC. Netterweise begleitete sie mich und so planten wir, uns einen schönen Tag in der City zu machen. Da standen wir nun, vor uns das Rockefeller Center, wo sich ein Radiosender befindet. Ich ging in die Lobby, zeigte meinen Ausweis vor, lies meine Handtasche „screenen“ und fuhr den Fahrstuhl hoch. Natürlich wurde ich immer aufgeregter, als ich auf dem Weg zum 36. Stock schwebte. Es kam mir fast so vor, als befände ich mich in meinem persönlichen Fahrstuhl in den siebten Himmel.

Oben angekommen wusste man lustigerweise gleich, wer ich bin und zu wem ich wollte. Man bat mich, Platz zu nehmen und so wartete ich und beobachtete währenddessen, wie in dem Studio gleich nebenan moderiert wurde. Ich lächelte und mein Blick schweifte weiter. Natürlich kannte ich schon alles. Joey, mein Radio-Lehrer hatte mir und meinen Mitschülern ja bereits alles gezeigt, als wir hier an einem Abend Unterricht hatten. Einen besseren „Klassenraum“ als ein Konferenzzimmer im Rockefeller Center gibt es wohl auch nicht. Ich saß also da, wartete auf Al, mit dem ich das Gespräch führen sollte und atmete tief durch, damit man meiner Stimme nicht anmerkte, wie aufgeregt ich war. Dann kam er.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  May 19, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
May 19, 2011