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Studieren im Ausland

Ein zu verkraftender Rückschlag

Ich weiß nicht, ob ich wirklich traurig darüber sein soll, oder nicht. Heute hatte ich doch glatt eine „Absage“ der Produktionsfirma in meinem E-Mail Postfach. Jedoch war es nicht wirklich eine Absage, sondern ein Angebot, das Praktikum bei ihnen nicht im Sommer-, sondern im Herbstsemester zu absolvieren. Da ich jedoch – wenn alles gut läuft und ich alle meine classes bestehe – nach dem Sommer keine eingeschriebene Studentin mehr bin, kommt dies leider nicht in Frage. Wie ich ja schon mal erwähnte, ohne Studentenstatus hat man es schwer, einen Praktikumsplatz zu bekommen. Also habe ich „Concepts TV“ dankend abgesagt.

Supernett finde ich es jedenfalls, dass sie mir, da die Praktikantenstellen für den Sommer bereits vergeben sind, einen Praktikumsplatz im Herbst überhaupt angeboten haben. Ich sehe das Interview also als gelungenes „Interview-Training“ an und freue mich auf das nächste Vorstellungsgespräch, das ich übrigens schon bald habe. Denn mit der Absage von Concepts TV kam auch gleich eine neue Chance auf mich zu: Als ich mich im College nach Hilfe bei der Praktikumssuche informierte, erzählte mir Margeret, die nette Dame, die für mich zuständig ist, dass sie mich einer anderen Werbefirma empfehlen könne. Sie leitete meine Unterlagen weiter und heute bekam ich gleich einen Anruf von Cablevision, einer der größten Kabelfernsehgesellschaften der USA. Auch sie produzieren Werbespots und suchen laufend Praktikanten. Morgen habe ich dort ein Interview und bin gespannt, was auf mich zukommt.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 19, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 19, 2011

Studieren im Ausland

Mein erstes Vorstellungsgespräch auf Englisch

… verlief eigentlich gar nicht schlecht. Ich bin pünktlich da gewesen, war nett, habe immerzu gelächelt, ein paar Fragen gestellt... Ja, ich bin zufrieden! Jedoch fand das Vorstellungsgespräch bei einer eher unkonventionellen Firma statt. Wenn man in der Schule „Job Interviews in English“ probt, werden einem sicher viel förmlichere Dinge beigebracht. Das war hier überhaupt nicht notwendig, zumal die Branche, in die ich einsteigen will, alles andere als Schlips und Kostüm verlangt.

Wir saßen also in dem großen Konferenzraum und unterhielten uns über mein Leben als Au-pair, Studentin und wie es so wäre, in einem „fremden“ Land zu wohnen. Cheron, meine Interviewerin war sichtlich angetan und ich konnte ihr ansehen, dass sie mich mochte. Am Ende führte sie mich noch durch die Studios und Büros der TV- Produktionsfirma. Alles verlief super. Vielleicht fragt ihr euch jedoch, warum ich trotz  des gutem Verlaufs nicht so ganz begeistert klinge. Das liegt daran, dass mir die Aufgaben, die ein Praktikant in dieser Company zu erfüllen hat, nicht so ganz gefallen. Ich meine, Models und Schauspieler anrufen, sie betreuen, wenn sie zu den Drehs kommen, das Set nach den Wünschen des Regisseurs umbauen, für das leibliche Wohl der Klienten sorgen... Solche Dinge müssen natürlich erledigt werden und sind sicher auch cool. Aber will ich das wirklich? So habe ich mir den Job, der schließlich meine einmalige Chance ist, in diesem Land zu arbeiten, eigentlich nicht vorgestellt.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 14, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 14, 2011

Studieren im Ausland

Endlich ein Erfolg!

So schnell habe ich wirklich nicht mit einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch gerechnet. Doch als ich vor einigen Tagen mein E-Mail-Postfach öffnete, entdeckte ich eine Nachricht von einer preisgekrönten Werbespots- und Infomercial-Produktionsfirma. Ja, genau, ich spreche von genau der Art Dauerwerbesendung und Langzeitcommercial, die man in Deutschland vorwiegend in den frühen Morgenstunden zu sehen bekommt: Messersets, die angepriesen werden, Hautpflegemittel, die Wunder bewirken sollen... Solche und weitere Werbespots werden von dieser Firma produziert. Und das Beste: Sie ist quasi um die Ecke. Keine 15 Minuten von meinem Wohnort entfernt hat sie ihren Sitz, was bedeuten würde, ich hätte es jeden Morgen leicht, „zur Arbeit“ zu kommen. In New York City wäre das sicher um einiges aufwendiger. Ich bin wirklich gespannt, was mich bei dieser Firma erwartet und welche Aufgaben ich als Praktikantin hätte. Im Kaffeekochen bin ich ganz große Klasse, das werden sie den Praktikanten hoffentlich nicht beibringen. Ich bin gespannt, wie mein allererstes Vorstellungsgespräch, bzw. Interview, wie es hier genannt wird, auf Englisch, verlaufen wird. Auch wenn es hinterher nichts wird und sie sich nicht für mich als Praktikantin entscheiden, wird es eine super Erfahrung und Übung für weitere Interviews, die hoffentlich auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ich werde mein Bestes geben und bin gespannt. Drückt mir die Daumen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 12, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 12, 2011