Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studieren im Ausland

Jobsuche in Amerika

Jetzt, wo ich weiß, dass ich mein Diplom bereits Ende August in den Händen halten werde, muss ich ganz schön umplanen. Eigentlich habe ich bisher noch ganz entspannt in die Zukunft geblickt, schließlich bin ich davon ausgegangen, mit dem Studium erst im Dezember fertig zu werden. Seitdem aber klar ist, dass ich meinen letzten Kurs im Sommer machen werde, mache ich mir viele Gedanken, wie es wohl mit mir weitergeht.

Ich habe mir also an einem Wochenende Zeit genommen und mich durch die amerikanischen Radio- und Fernsehsender „gegoogled“. Praktikantenstellen, so weiß ich bereits, sind für Nicht-Studenten gesperrt. Aber was ist mit sogenannten „Entry Level Jobs“ in Broadcasting? Stundenlang durchuchte ich die Medienlandschaft und habe tatsächlich gute Jobangebote gefunden. Jedoch habe ich immer die selbe Problematik entdeckt: Mit meinen zwei Jahren College komme ich nicht sehr weit, da muss schon der Bachelor her. Es scheint nichts Konkretes für eine Deutsche mit einem „halben“ Bachelor, dem Associate Degree, zu geben. Schade, also kommt das OPT (Optional Practical Training)  wohl eher nicht für mich in Frage, aber auf die Jobsuche in Österreich, Deutschland und der Schweiz freue ich mich sowieso schon. Sobald ich die Empfehlungsschreiben meiner TV- und Radiolehrer habe, geht er los, mein Bewerbungsmarathon in Europa.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 4, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 4, 2011

Studieren im Ausland

Nach dem Studium ein Jahr in Amerika arbeiten?

Ja, das geht wirklich! OPT wird es genannt, das sogenannte „Optional Practical Training“, welches ausländischen Studenten die Möglichkeit gibt, sich bis zu einem Jahr nach Studienabschluss im Wunschberuf auszuprobieren und das ganz legal. Wie ich in meinem letzten Betrag erwähnt habe: Genauso viele Wege, die nach Rom führen, führen auch zu einer Green Card, der permanenten Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung in den Staaten. Was nämlich nach dem OPT folgen könnte, wäre ein Sponsorship des Abeitgebers, der den internationalen Studenten für dieses eine Jahr einstellen würde. Danach könnte sich der Arbeitgeber bereit erklären, den Studenten, in dem Fall also mich, zu fördern und mir mein Bachelorstudium zu sponsern. Im Gegenzug würde ich weiterhin für die Firma arbeiten. Und, na ja, nach dem Bachelor kommt das „Arbeitsvisium“ und der nächste Schritt wäre die Bewerbung um eine Green Card und schwuppdiwupp ist man vom „einfachen“ Au-pair zum „permanent resident“ geworden. Klingt das nicht gut? So könnte meine Zukunft aussehen. Es fehlt mir „nur“ noch ein Job.

Aber will ich das überhaupt? Will ich mein Leben in den USA verbringen, weit weg von Familie und Freunden? Ich weiß es wirklich (noch) nicht, jedoch kann es nicht schaden, sich wenigstens nach einem Job umzusehen, denn so eine Chance sollte nicht ungenutzt bleiben. Möge die Suche beginnen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 30, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 30, 2011

Studieren im Ausland

Praktikum ist nicht gleich Praktikum

Die USA und Deutschland unterscheiden sich in vielen Dingen: Schulsystem, Essen, Mentalität… und auch in der Definition des Wortes “Praktikum”. In Deutschland hat theoretisch jeder die Möglichkeit, ein Praktikum zu machen. Sei es in einer Tierarztpraxis oder in einer Werbeagentur. Ganz egal in welcher Branche, wenn man sich bei seiner Bewerbung Mühe gibt, kann man sich durchaus Chancen ausrechnen. Egal ob Schüler, Student oder Jobwechsler.

Leider musste ich lernen, dass man hier in den USA nur dann ein Praktikum machen kann, wenn man eingeschriebener Student ist. Also ist mein Traumpraktikum beim Radio theoretisch die einzige Möglichkeit, mich auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt auszuprobieren – so dachte ich jedenfalls. Denn nach meiner Graduation im August werde ich die „Lizenz“ für ein Praktikum verloren haben. Und was heißt das? Um in den USA bleiben zu können, kann ich die Option „Internship“ vergessen und zwar schon allein deswegen, weil es unbezahlt wäre und man natürlich gerade hier auf Geld nicht verzichten kann. Jedoch gibt es für mich noch eine Möglichkeit, nach meinem Studium in den USA zu bleiben und zu arbeiten. Wie? Ich verrate nur so viel: Viele Wege führen nach Rom, und genauso viele Möglichkeiten gibt es in den Staaten, doch noch eine Chance auf ein „Bleiberecht“ zu haben, wenn schon nicht durch eine Heirat mit einem U.S.-Bürger, dann durch einen richtigen, bezahlten Job. Mehr dazu erzähl ich euch in meinem nächsten Beitrag.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 22, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 22, 2011