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Studieren im Ausland

Gemeinsamkeiten mit Heidi Klum

Erstens: Ich bin Deutsche. Zweitens: Ich lebe in den USA. Drittens: Ich kann mit Stolz behaupten, die Moderatorin einer Live Show im amerikanischen Fernsehen zu sein! Wie, was und wann? In meiner TV-Class produzieren wir, die Studenten, jeden Donnerstag eine Show mit einem Studiogast, die live im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt wird! Okay, mit dem Top-Channel Fox ist der kleine, lokale Sender, auf dem unsere Shows übertragen werden, nicht zu vergleichen, jedoch macht es für mich keinen großen Unterschied.

In „meiner“ Show wird ein Rapper zu Gast sein, der seine Songs nicht nur zum Download im Internet anbietet, sondern des Öfteren auch auf der Bühne steht. Ob ich mit dem Englisch, dem Gast und dem Druck dieser Live-Sendung klarkomme, das weiß ich noch nicht, aber ich werde mein Bestes geben. Im letzten Semester stand ich jedenfalls noch nicht vor der Kamera, sondern war einer der Kameraleute, der Regisseure oder für den Ton zuständig. Vor die Kamera zu treten, davor habe ich mich eigentlich immer gedrückt, schließlich muss man auf so viele Dinge achten, zum Beispiel auf die Hinweisschilder des Floor Managers, der ansagt, in wie vielen Sekunden die Werbung anfängt.

Es wird sicherlich nicht einfach, und Patzer wären peinlich. Dennoch: No risk, no fun! Schließlich möchte ich nicht nur meinen Kindern von meinen besten Erfahrungen in den USA erzählen – wo diese Live-Sendung sicherlich dazu gehört, sondern auch bei meinen zukünftigen Bewerbungen damit punkten können.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 8, 2011
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 8, 2011

Studieren im Ausland

Mein Bruder Klösterlicherseits

Auf der anderen Seite des Rheins, gegenüber der Germania, strotz eine Marienstatue. Hier beginnt der Tag um 6:15 Uhr, wenn Männer in schwarzen Kutten zu Glockengeläut in die Klosterkirche huschen, um dort in der Stille zu beten und zu singen. Nein, keine Verschwörung á la Illuminati, sondern das alltägliche Mönchsleben der Missionsbenediktiner von St. Ottilien. Und mit andern Zivis aus ganz Deutschland durfte ich in diese „Enklave“ eintauchen.

Ich hätte eigentlich nicht gedacht, dass es mich mal in ein katholisches Kloster verschlägt, da ich selbst Protestant bin. Okay, da war schon immer die Faszination für buddhistische Klöster, Meditation und Stille. Aber als sich dann die Möglichkeit bot, für wenig Geld diese Erfahrung mitzunehmen, wollte ich mir diese Auszeit gönnen. Und das wollten auch noch andere. Es kamen Zivis von Sylt bis Freiburg. Die einen auf der Suche nach Gott, die anderen, um zu sich zu finden und wieder andere, um einfach nur eine kleine Pause zu machen. Wobei trotz der Stille einiges los war.

Wir hatten die Möglichkeit, nicht nur im Klostergarten und im umgebenden Weingut zu arbeiten, sondern auch, mit den Mönchen zu essen. Hier hieß es schweigen und der Lesung lauschen und erst auf Klopfen mit dem Essen anfangen. Das Gute daran ist, dass man sich in der Zeit schon alle möglichen Fragen zu Recht legen konnte: Seit wann sind sie denn schon im Kloster? Was haben sie einmal gelernt? Haben sie noch Familie? Wieso sind sie ins Kloster eingetreten?

In der Kirche waren wir fasziniert von den Choralgesängen der Mönche. Man darf mitsingen, kann aber auch bei seinen Gedanken bleiben. Genauso wie unsere Meditationsversuche. Im Alltag sollen wir ständig zuhören, machen, nachdenken, entscheiden und aufpassen. Und jetzt einfach mal an gar nichts denken, seine Körpermitte finden? Aber irgendwann stelle sich dann doch so ein Gefühl von Zufriedenheit ein.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Mar 7, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Mar 7, 2011

Studieren im Ausland

Luftanhalten am anderen Ende der Welt (2)

 

Trotz aller Zweifel war ich kurz davor, die Flüge zu buchen und mich einfach auf das Abenteuer einzulassen. Doch plötzlich fiel ein Puzzlestück meiner Reise weg. Die Freundin, die vorhatte auf der Osterinsel eine Hütte zu bauen, wollte nun doch zum Sommersemester mit dem Studium anfangen und sich später ihrem Traum widmen. Das brachte das Südseekonzept dann doch etwas ins Wanken. War einfach nur zu Reisen sinnvoll? Nur so zum Spaß, zum Leute treffen, Freundschaften knüfpen.  

Irgendwie hatte ich dann beim Fernsehen eine Eingebung: Apnoetaucher, die auf den abgelegensten Inseln der Südsee nach Walen tauchten. Während ihrer sportlichen Herausforderungen, schossen sie atemberaubende Bilder, nicht nur für das kunstinteressierte Publikum, sondern auch für die Wissenschaft. 

Gut, ich hab jetzt schon mal den Tauchschein angefangen, aber ein Apnoetaucher werde ich sicher nicht mehr. Vielleicht sollte ich auch erst mal das Studium beginnen und dann mein Wissen an solchen Orten erweitern. Richtiges Reisen, heißt es immer von Umweltaktivisten. Und auch Buddha sagte: „Travelling well, one finds delight and understanding of what really matters.“ Deswegen bin ich jetzt fleißig dabei, Internetseiten zu durchforsten, um noch eine Freiwilligenstelle zu finden, die auf drei Monate beschränkt ist und obendrein noch Freiheiten lässt. Davor soll's dann doch ein Praktikum geben und Jobben will ich auch, um noch ein bisschen Geld zu verdienen. Was dabei rauskommt? Nächste Woche wird sich während meiner Rüstzeit bestimmt noch einiges ändern. 

 

 

 

 

 

Autor: Manuel  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Mar 1, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: auszeit nach dem abi
Mar 1, 2011