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USA

Berühmte Band im College?

Vor einiger Zeit bekam ich einen Anruf von einer Professorin, die ein Anliegen hatte. Sie bat mich, bei einem Konzert einer deutschen Band im College für sie zu übersetzen. WOW, dachte ich mir, natürlich mache ich das. Ich war so gespannt und habe über zig deutsche Bands nachgedacht. Wer mag es wohl sein? „Die Söhne Mannheims“, meine absolute Lieblingsband? Oder „Silbermond”? Ich war so gespannt, bis ich einige Tage vor dem Tag der Tage eine E-Mail mit allen Einzelheiten bekam. Dort wurde auch endlich das Geheimnis gelüftet. Es handelte sich um … eine Band die nicht sehr bekannt ist! Genauer gesagt handelte es sich um eine deutsche Gruppe mit „Disabilities” (Behinderungen), die im Rahmen eines Projektes ein Konzert an meinem College gaben und gerade auf USA-Tour von College zu College reisten. Ich sollte bei dem Vortreffen mit der Band dabei sein, um mich mit den Bandmitgliedern zu unterhalten und um ihnen ein Gefühl von Heimat zu geben.

Jetzt, nachdem der Tag des Konzerts vorbei ist, kann ich folgende Bilanz ziehen: Ob nun „Die Söhne Mannheims” oder die Band, die es wirklich war, ob es bereits sämtliche Preise für die Band regnete oder ob es sich im Endeffekt „nur” um eine „Kellergruppe” handelte, das war vollkommen egal. Warum? Weil es einfach toll war, diesen „Job” vom College anvertraut bekommen zu haben. Schließlich bin ich als deutsche Studentin an dem amerikanischen College eine Art Aushängeschild. Darüber hinaus war ich von den Persönlichkeiten der Bandmitglieder hellauf begeistert. Das Konzert war auch ein voller Erfolg. Es gab „standing ovations” und Geschenke für die Band… und für mich. Als Dank für meine „shining personality and professionalism” bekam ich ein Zertifikat und ein T-Shirt mit der Aufschrift meines Colleges. Na, wenn das mal nicht stolz macht.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Dec 3, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Dec 3, 2009

USA

Meeting Julia

… was just great! Wer Julia ist? Julia ist so etwas wie mein Mentor! Noch bevor ich in die USA geflogen bin, habe ich sie durch ein Forum kennengelernt. Ein Hoch auf das Internet! Ich habe sie damals in einer Internetcommunity für Amerika-Begeisterte angeschrieben und sie gefragt wie ihr die USA gefallen, da sie damals bereits schon als Au-pair in den Staaten gelebt hat. Heute ist sie Studentin, genau wie ich. Jedoch hat sie mir mehrere Jahre Amerika-Erfahrung voraus. Immer wenn ich Fragen hatte, konnte ich mich einfach an sie wenden und schon hatte ich eine Antwort!

Wie auch immer, letzte Woche sollte es dann so weit sein, dass wir uns ENDLICH mal treffen. Da meine Gastmutter mit den Jungs in den Urlaub geflogen ist, bot es sich einfach an, dass sie mich übers Wochenende besucht. Obwohl sie über eine Stunde Autofahrt von mir entfernt wohnt, sagte sie sofort “Ja”, was die Einleitung zu einem super Wochenende werden sollte.

Wir haben ein richtiges Mädels-Weekend gemacht, mit allem was dazu gehört: zusammen kochen, in die Mall fahren, einen Film anschauen…

Es hat so gut getan, mal wieder deutsch zu reden. Wir haben uns auch darüber unterhalten, wie es in einem amerikanischen College ist und haben sehr viele Gemeinsamkeiten festgestellt. Zum Beispiel die Schwierigkeit, sich mit Amerikanern anzufreunden, die einfach viel zu sehr mit ihrer Highschool-Clique rumhängen, die Professoren, die einfach zu viele Hausaufgaben geben und, was so lustig war, dass wir einen ganzen Abend nur mit Lachen verbrachten, welche Musik auf unserem iPod laeuft. The Kelly Family und Tic Tac Toe sind nicht die einzigen Interpreten, die auf unseren beiden iPods zu finden sind. Ob wir im Retro-Fieber sind? Nein, wir wollen nur unsere deutsche Vergangenheit nicht vergessen und hören uns Songs an, die uns an unser „anderes“ Leben erinnern.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Dec 1, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Dec 1, 2009

USA

Karibik oder Schule?

Nein, wirklich KEINE schwere Frage! Schule natürlich! Nein, ich bin auch nicht verrückt, aber ich muss ehrlich gestehen, dass mir diese Wahl verdammt leicht gefallen ist. Während sich meine Gastfamilie letzte Woche in die Karibik aufgemacht und mir sogar angeboten hat, mitzukommen, verbringe ich meine Zeit lieber im kalten New Jersey … und zwar mit meinen Büchern! Wäre ich mitgekommen, hätte ich nicht nur sehr viel “Stoff” nachzuholen, meine Fehlzeit hätte sich darüber hinaus sehr erhöht.

Okay, ich habe noch nicht einen Tag im College gefehlt und die Chancen, dass ich einmal fehlen werde, sind bei meinem ausgeprägten Pflichtbewusstsein gleich null. Trotzdem sagte ich “Nein”. Es macht mir einfach viel zu viel Freude, Zeit im College zu verbringen und mich nach dem Unterricht mit einem Kaffee hinter meinen Büchern zu setzen. Jetzt ist meine Gastfamilie bereits seit vier Tage im heißen Aruba und ich genieße es, das Haus für mich allein zu haben. Schließlich ist es mit zwei wilden Jungs im Haus nicht immer ruhig.

Eine andere Tatsache hat mir die Entscheidung zusätzlich erleichtert: Die Karibikinsel, die sich meine Gastmutter ausgesucht hat, kenne ich bereits. Schließlich waren wir letztes Jahr im November fast zur selben Zeit schon einmal dort gewesen. Vielleicht wäre mir die Entscheidung schwerer gefallen, wäre es nach Florida oder in die Dominikanische Republik gegangen, aber schon wieder Aruba? Nein, danke!

Jetzt sitze ich also hier mit meinen Unterlagen und mache mir ein schönes Leben allein. Da wird auch gerne mal die Musik oder der Fernseher aufgedreht. Es ist ja keiner da, den es stören könnte.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Nov 27, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Nov 27, 2009