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USA

Zukunftspläne

Jetzt ist sie auch schon wieder rum, meine Zeit in Deutschland. Was ich dabei empfinde? Ein mulmiges Gefühl habe ich schon im Magen ... Nachdem ich mein Visum erhalten und meine Koffer gepackt habe, ist es Zeit, wieder Abschied zu nehmen. Und dieses Mal für eine lange, lange Zeit.

Nicht nur, dass ich ein zweijähriges Studium in Amerika plane, meine Gastmutter versucht mich noch länger in den USA zu halten. Mindestens vier Jahre würde sie mich gerne noch bei sich Zuhause haben. Wie das geht? Nach dem zweijährigen Besuch an meinem College besteht die Möglichkeit, auf einem anderen College weiterzustudieren, um einen Bachelorabschluss zu bekommen. Ich weiß, das würde sich wirklich sehr gut im Lebenslauf machen, ein amerikanischer Bachelorabschluss.

Aber darum geht es mir eigentlich nicht in erster Linie. Ich möchte vielmehr meine Chancen auf eine Volontariatsstelle bei einem Radiosender erhöhen und somit die Möglichkeit, an meinen Traumjob, den ich endlich gefunden habe, zu gelangen. Oh, ich habe ja noch gar nicht erwähnt, was das ist: Ich möchte schreiben, schreiben, schreiben! Natürlich bietet sich dafür eher ein Volontariat bei einem Printmedium an, jedoch ist mein Studiengang „Broadcast Journalism" auf die journalistische Tätigkeit bei einem Fernseh- und Radiosender ausgerichtet.

Im journalistischen Bereich bieten sich natürlich auch andere Berufe an, jedoch möchte ich eher im Hintergrund die „Fäden ziehen." Am liebsten würde ich die Nachrichtenbeiträge verfassen. Ja, das würde mir riesigen Spaß machen. On Air vortragen kann und soll sie dann gerne ein anderer. „Oh bitte, lass die Zeit schnell rum gehen, ich kann es nicht erwarten." Ich habe mich wirklich noch nie so auf meine Zukunft gefreut!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 16, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 16, 2009

USA

Abschied nehmen

„Meine Koffer sind gepackt. Ein paar Minuten, bis ich geh', es tut mir jetzt schon weh!" Es gibt kein anderes Lied, das mich so sehr an meine Situation erinnert, wie „Amerika" von Nena. Andere, die sich am Flughafen voneinander verabschieden, sehen sich schon bald nach einem erholsamen Urlaub wieder. Und ich? Ich weiß noch nicht, wann ich meine Familie wiedersehen werde.

„Ihr guckt mich so traurig an und eure Augen fragen: ‚Wann bist du wieder da?'" Ich wünschte, ich könnte darauf eine Antwort geben. Doch jetzt bin ich kein Au-pair mehr, ich bin Studentin. Und als Studentin hat man allerhand zutun. Erst recht, wenn man ein indirektes „Doppelstudium" absolviert. Den Englischunterricht bekomme ich gratis dazu.

„... und es fällt mir gar nicht leicht. Doch ich denke fest an euch, es ist ja nur bis gleich." Ich hätte nie gedacht, dass Abschied nehmen so schwer sein kann. Doch andererseits: Mein Au-pair-Jahr ging so schnell herum, sage ich mir, da wird sich mein Studium auch nicht wie eine Ewigkeit anfühlen. Hoffe ich jedenfalls.

„Ich pack' das Bild von euch ein. Es soll bei mir sein, bis wir uns wiedersehn" Es ist einfach so schwer, sein Ticket ganz allein abzugeben und durch die Sicherheitskontrolle zu gehen. Alle anderen bleiben zurück. Wer weiß, was sich alles verändert hat, wenn ich wieder deutschen Boden betrete. Verläuft die Ausbildung meines Bruders erfolgreich? Hat einer meiner Freunde geheiratet? Sind alle immer noch fleißig am studieren oder haben sie ihr Studium bereits abgeschlossen? Ist mein kleiner Hund, den ich so lieb habe, noch am Leben?

Fragen über Fragen, die ich mir stelle. Wissen tue ich im Moment nur eines: „Schnell soll die Zeit verge'n, bis wir uns wiedersehn"

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 11, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 11, 2009

USA

Eine Topstory

Wenn es eine Frage gibt, die ich von meinen Freunden zurzeit am häufigsten gestellt bekomme, dann ist es die folgende: „Sag mal ... Du hast doch bestimmt schon den einen oder anderen Promi in New York gesehen, oder?" Nur zu gerne würde ich darauf mit „Ja" antworten. Und zwar nicht nur, weil man in allen möglichen Zeitungen lesen kann, wer wann wo und warum am Times Square mit dem und dem gesehen wurde, sondern aus einem anderen Grund: Wäre ich an einem bestimmten Samstag mit auf die Geburtstagsfeier eines Freundes meines kleinen Gastjungen gekommen, wäre ich doch glatt auf einer Promi-Party gelandet. Ich gebe zu, es klingt kompliziert, ist es aber nicht.

Warum? Nun ja ... Es handelte sich um eine Geburtstagsfeier auf einem Ponyhof, wo mehrere Kindergeburtstage Tisch an Tisch gefeiert wurden. „Und ratet mal, wessen Kindergeburtstag direkt nebenan gefeiert wurde", fragte ich rhetorisch. „Die der kleinen Apple!" Auch wenn es nicht auf Anhieb bei allen meinen Freunden „Klick" machte, als ich diesen etwas ungewöhnlichen Namen erwähnte, so wurden doch alle hellwach, als ich die Namen der Eltern nannte: Chris Martin und Gwyneth Paltrow! Ja, da fing das große Staunen und Bedauern an: „Oh nein, und du warst nicht da? Das gibt es doch nicht, wieso bist du denn nicht mitgekommen?" „Glaubt mir", antwortete ich nur. „Als mir meine Gastmutter davon erzählte, habe ich mich genau das gleiche gefragt."

Je öfter ich von meiner verpassten Gelegenheit erzählte, desto schneller sprach es sich rum und desto häufiger wurde ich mit bedauernden Kommentaren bombardiert. Ja, ich weiß, das wäre schon etwas Cooles gewesen, mehr oder weniger auf derselben Party wie zwei Promis „getanzt" zu haben, aber ich kann es nun nicht mehr ändern. Dass ich auf einem Madonna-Konzert gewesen bin, geriet bei dieser Topstory leider in den Hintergrund, wobei ich sowieso nicht sehr begeistert von ihrer Show gewesen bin: überteuerte Ticketpreise, keine Vorband, playback ... Ja, meine positiven Erfahrungen mit US-Promis, die ich gesehen oder nicht gesehen habe, halten sich in Grenzen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 8, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 8, 2009