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Schülerleben live

Weihnachtszeit

Man merkt jetzt deutlich, dass es auf Weihnachten zugeht. Die Klausurenphase ist vorüber. Einige Lehrer haben sogar schon die Zeugnisnoten ausgerechnet. Nach langer Zeit habe ich an den Nachmittagen und Wochenenden endlich wieder mehr Zeit für meine Freunde, meine Familie und mein Pflegepferd. Kürzlich war ich mit meiner Familie auf dem Weihnachtsmarkt in Erfurt, da mein Bruder dort wohnt. Wir hatten einen sehr schönen Nachmittag miteinander. Am Wochenende ging es gleich nochmal auf den Weihnachtsmarkt, diesmal aber in Leipzig und mit meiner besten Freundin. Schließlich wurde es Zeit, alle Weihnachtsgeschenke zusammenzusuchen. Da wir am frühen Nachmittag losfahren wollten, war ich schon sehr früh beim Pferd. Es ist immer wieder komisch, dass ich kein Problem damit habe, am Samstag früh aufzustehen, um zum Pferd zu fahren, während ich mich unter der Woche jeden Morgen aus dem Bett quäle. Ich finde, es gibt kaum etwas Besseres als am Samstag bei Sonnenaufgang mit einem tollen Pferd über die Wiesen zu reiten – wie in einem kitschigen Film.
Danach war ich auch gleich motivierter, die Schulaufgaben zu erledigen. In Französisch müssen wir einen Comic zeichnen, was eine ziemlich lustige Aufgabe ist, aber auch eine sehr aufwendige. Ich wundere mich jedes Mal, wie schnell die Zeit vergeht. Schon im Januar sind die Vorprüfungen und dann dauert es nicht mehr lange bis zum Abitur. Das wird sicherlich keine leichte Zeit, aber da muss man eben durch. Im Moment jedenfalls kann ich mich auf Weihnachten konzentrieren und auf die Ferien freuen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Dec 20, 2018

Schülerleben live

Die ersten Etappen

Endlich haben wir die Zeit gefunden, uns mit unserem Work & Travel-Jahr auseinanderzusetzen und mit der Planung der Reiseroute zu beginnen. Zuerst haben wir den Zeitraum gewählt. Anfang Juli nach den Abschlussfeiern und Zeugnisausgaben soll es losgehen. Rechtzeitig vor den ersten Bewerbungsfristen für Studien- und Ausbildungsplätze im April wollen wir wieder zu Hause sein. Das bedeutet, dass uns ungefähr 216 Tage zur Verfügung stehen. Etwa die Hälfte der Zeit wollen wir wandern, die andere Hälfte arbeiten.
Als nächstes haben wir die Gesamtstrecke festgelegt, die von unserem Wohnort bis nach Hirtshals geht, einer Hafenstadt im Norden Dänemarks. Bis dahin wollen wir kommen. Falls wir dann noch Zeit haben, könnten wir mit der Fähre nach Norwegen übersetzen und dort im südlichen Bereich wandern und arbeiten.
Anschließend haben wir ausgerechnet, wie viele Kilometer wir am Tag beziehungsweise in einer Woche laufen müssen. Um schnell voranzukommen, wollen wir jeweils eine Woche am Stück laufen und eine arbeiten. Um die Route im Detail zu planen, haben wir Google Maps genutzt. Dabei haben wir immer einen Ort gewählt, den wir innerhalb einer Woche erreichen können, und dort nach landwirtschaftlichen Betrieben gesucht. Die Namen und Orte der Betriebe haben wir in Screenshots festgehalten und in unser Word-Dokument eingefügt, wo für jede Etappe die Reiseroute mit Kilometerzahl und möglichen Arbeitgebern aufgelistet ist. Damit haben wir schon einiges geschafft. Im nächsten Schritt werden wir bei den Betrieben anfragen, ob wir bei ihnen arbeiten dürfen. Bei denen, die wir in der Erntezeit erreichen, mache ich mir keine Sorgen, die werden ein paar helfende Hände bestimmt gebrauchen können.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 20, 2018

Schülerleben live

Was kommt nach der Schulzeit?

Die Zeit beweist immer wieder aufs Neue, dass sie sich nicht aufhalten lässt. Jetzt sind nicht nur die letzten Sommerferien meiner Schulzeit vorbei, auch die letzten Herbstferien haben begonnen. Ich habe beschlossen, diese zwei Wochen zu Hause zu verbringen und spontan zu gestalten. Eigentlich wollte ich viel Zeit mit meiner Freundin verbringen, damit wir unser „Work and Travel“-Jahr planen können, doch sie ist pünktlich zu Ferienbeginn krank geworden. Hoffentlich kommen wir dann in der zweiten Woche noch dazu. Unsere grobe Idee ist es, dass wir im Spätsommer am Rhein in den Weinbaugebieten unterwegs sein wollen. Da könnten wir möglicherweise bei der Weinlese mitarbeiten und auch andere Landwirte können in der Erntezeit bestimmt helfende Hände gebrauchen. Natürlich müssen wir uns vor der Abreise um die Jobs kümmern, weshalb wir die genaue Route planen sollten. Doch das ist bisher reine Theorie. Bedenken müssen wir zudem, dass wir im Winter auf jeden Fall Unterkünfte brauchen – und es nicht so viel Arbeit gibt.
Bis meine Mitstreiterin fit ist, kann ich andere Freunde treffen, die ich nicht so oft sehe, da sie auf eine andere Schule gehen. Mit einer Freundin habe ich gestern im Kino „Ballon“ gesehen und passend dazu waren wir anschließend beim Lichtfest in Leipzig, das jedes Jahr zum Gedenken an die Friedliche Revolution von 1989 stattfindet. Dabei haben wir noch eine weitere gute Freundin von uns getroffen. Solche Tage kann es meinetwegen gerne öfter geben!

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 25, 2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Oct 25, 2018